PTBS-Test

Kurztest für postraumtische Belastungsstörung

02.11.2020 Pro Psychotherapie e.V.

Leidet eine Person als Folge von traumatischen Erlebnissen (Krieg, Unfall, Naturkatastrophen, Opfer oder Zeuge von Gewalt, etc. ...) unter psychischen Beeinträchtigungen, welche noch lange nach dem Ereignis anhalten, so kann dies auf eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) hinweisen. Menschen mit PTBS berichten von ungewolltem Wiedererleben des Traumas und einem Gefühl der ständigen Bedrohung. Lesen Sie weitere Informationen zu Trauma und PTBS.

Der PTSD-7 (PTSD steht für Posttraumatic Stress Disorder) ist ein Kurztest für das schnelle Screening von posttraumatischer Belastungsstörung. Anhand von sieben typischen PTBS-Symptomen soll erfasst werden, ob  das Vorliegen von PTBS bei einer Person wahrscheinlich ist. Der PTSD-7 wurde von Breslau und Kollegen entwickelt (Quellenangabe). Die deutsche Version des Tests stammt von Siegrist und Maercker (Quellenangabe).

Hinweis für die Durchführung des PTSD-7

Bitte beachten Sie, dass dieser Test keine fachliche Diagnose ersetzen kann und soll. Dazu wenden Sie sich bitte an eine/n psychologische/n Psychotherapeuten oder Psychotherapeutin.

Der PTBS-7 kann von Personen ab 16 Jahren ausgefüllt werden. Der Test besteht aus zwei Teilen. Die beiden nächsten Fragen beziehen sich auf Ihr schlimmstes Erlebnis.

Lädt!
Während des schlimmsten Erlebnisses fühlten Sie sich hilflos?
Diese Frage muss beantwortet werden.
 
Während des schlimmsten Erlebnisses hatten Sie starke Angst oder waren voller Entsetzen?
Diese Frage muss beantwortet werden.
 

Quelle:

  • Breslau, N., Peterson, E. L., Kessler, R. C. & Schultz, L. R. (1999). Short Screening Scale for DSM-IV Posttraumatic Stress Disorder. American Journal of Psychiatry 156, 908 – 911.
  • Siegrist, P. & Maercker, A. (2010). Deutsche Fassung der Short Screening Scale for DSM-IV Posttraumatic Stress Disorder. Trauma & Gewalt, 3, 208-213.