Alles Wissenswerte zu Psychotherapie (Seite 2/11)

Psychologischer Psychotherapeut

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut

Psychologischer
Psychotherapeut

Psychologische Psychotherapeuten sind Diplom-Psychologen, die sich zum Psychotherapeut weitergebildet haben. Sie erwerben in ihrer Ausbildung umfassende Kenntnisse über die Diagnostik und die Therapie psychischer Störungen und psychisch bedingter körperlicher Erkrankungen bei Erwachsenen.

Kinder- und Jugendlichen-
Psychotherapeut

Im Gegensatz dazu sind Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten für die Therapie psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ausgebildet. Bei Bedarf können sie auch Heranwachsende bis zum 21. Lebensjahr behandeln. Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten sind ebenfalls häufig Diplom-Psychologen, können jedoch auch Pädagogik, Sozialpädagogik und andere sozialwissenschaftliche Fächer studiert haben.

Niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten rechnen die Kosten der Therapie wie Ärzte über die gesetzlichen Krankenkassen ab. Früher war eine Überweisung durch den Hausarzt notwendig, um eine Therapie bei einem Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten zu beginnen. Heute wird diese jedoch nicht mehr benötigt.

Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten

Die Ausbildungen sind durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten bzw. für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten bundesweit einheitlich geregelt. Sie müssen an einem staatlich anerkannten Ausbildungsinstitut stattfinden und werden mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen.

Die Ausbildungen dauern drei bis fünf Jahre und finden in einem der drei „Richtlinienpsychotherapieverfahren“ statt: Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: