Patricia Wilhelm

Dipl.-Psych. Patricia Wilhelm

Psychologische Psychotherapeutin

Nerotal 18
65193 Wiesbaden (Thalhaus) Wiesbaden
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Berufsgenossenschaften

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Gesprächstherapie
  • Integrative Therapie
  • Kurzzeittherapie
  • Traumatherapie
  • Verhaltenstherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Paartherapie

Mitgliedschaften

  • EMDRIA Deutschland e.V.
  • Landeskammer für Psychologische Psychotherapeuten Hessen
Persönliches Profil

Arbeitsschwerpunkte

Zusammen mit meinem ärztlichen Kollegen Herrn Dr. med. Dierk Heimann arbeite ich in der psychotherapeutischen Praxisgemeinschaft im Thalhaus am Neroberg in Wiesbaden. Wenn Sie Hilfe benötigen, weil Sie sich in einer seelischen Krise, unter starken Ängsten, einem persönlichen oder beruflichen Konflikt befinden oder ein traumatisches Erlebnis verarbeiten wollen, sind Sie bei uns richtig.

Besondere Schwerpunkte unserer Praxisgemeinschaft liegen in der Behandlung von
Psychischen Traumata und seelischen Verletzungen
Angststörungen
Burn out und Erschöpfung sowie
Depressiven Erkrankungen

Wir bieten auch Paartherapien sowie die Vermittlung von Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung) an.

Als Psychologische Psychotherapeutin und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie können wir Sie medizinisch und therapeutisch ganzheitlich behandeln

Vita

Abitur (1992)

Studium der Psychologie (1992 - 1998) an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster in Westfalen mit Abschluss als Diplom-Psychologin

Seit 1998 als Diplom-Psychologin in psychosomatischen Abteilungen in mehreren Rehabilitationskliniken tätig

Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin in Verhaltenstherapie bei der Gesellschaft für Verhaltenstherapie in Hildesheim/Dinklar (1998 - 2003) mit nachfolgender Approbation

Ausbildung zur EMDR-Therapeutin am EMDR-Institut Deutschland (2009 - 2010)

Stellvertretende leitende Psychologin (2005), danach leitende Psychologin der Abteilung Psychosomatik im Klinikzentrum Lindenallee Bad Schwalbach (2009 bis 09/2012)

Nebenberufliche Tätigkeit in eigener Privatpraxis in Wiesbaden (seit 2007/2008), Kooperation mit Berufsgenossenschaften im Rahmen von ambulanter, traumafokussierter Therapie (seit 2008)

Erlangung der Zusatzqualifikation "Spezielle Psychotraumatherapie" (DeGPT) am Zentrum für Psychotraumatologie Frankfurt (2019)

Behandlungsphilosophie

Ausgebildet in allen wichtigen Schulen der Psychotherapie (u.a. Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie und Psychotraumatologie) vertreten wir, auch geschult durch unsere langjährigen Erfahrungen sowohl in der ambulanten als auch stationären Behandlung von Patienten mit den verschiedensten psychischen Erkrankungen, den Integrativen Ansatz der Allgemeinen Psychotherapie nach Grawe (1989). Das bedeutet, daß die jeweilige Therapiemethode auf jede Störung oder Erkrankung individuell zugeschnitten wird, um Probleme zu überwinden und konkrete Lösungen in einem adäquaten Zeitrahmen stabil und nachhaltig zu erreichen. Somit haben wir die Möglichkeiten, Ihnen neben den verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch fundierten Therapien den störungsspezifischen integrativen Ansatz im Einzelsetting oder in der Gruppenpsychotherapie zu vermitteln.

Verfahren und Methoden

Wir bieten einzeltherapeutische Behandlungen zu unterschiedlichen Störungsbildern und Problembereichen an (s. Problemstellungen). Die Therapie wird individuell auf die Bedürfnisse und den jeweiligen Auftrag bzw. Ziele des Einzelnen abgestimmt.

Oft ist zunächst ein symptomorientiertes Vorgehen notwendig, insbesondere im Rahmen von Angststörungen , wenn die Angst beispielsweise bereits zum Selbstläufer geworden ist. Allerdings ist für uns auch die Frage entscheidend, warum eine Störung zum jeweiligen Zeitpunkt auftritt. Hier ist eine rein symptomorientierte Betrachtungsweise (beispielsweise die gezielte Erarbeitung von Angstbewältigungsstrategien) nicht hinreichend, sondern eine Ursachenforschung erforderlich.

Meistens entwickeln sich Störungen bzw. Problembereiche multifaktoriell. Das heißt es gibt oft ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren, die dazu führen, dass ein vorher gut funktionierendes System zusammenbricht bzw. der Betroffene Symptome entwickelt. Psychotherapie kann nun auf verschiedenen Ebenen ansetzen, je nach Notwendigkeit und Handlungsspielraum des Betroffenen. Veränderungsprozesse können sich hierbei in den äußeren Rahmenbedingungen vollziehen, aber auch das innere System des Einzelnen mit seinen Einstellungen und jeweiligen Überzeugungssystemen betreffen. Oft besteht nicht die Möglichkeit ein Ereignis rückgängig zu machen oder zu verändern, wohl aber die Möglichkeit den jeweiligen Umgang oder die Einstellung zu diesem Ereignis zu verbessern.

Wir würden Sie gerne bei diesen Prozessen begleiten und Sie professionell unterstützen.

Die bedeutendste Revolution in unserer Generation besteht in der Einsicht, dass wir Menschen die äußeren Umstände unseres Lebens durch Veränderung unserer inneren geistigen Einstellungen verändern können. (William James)

Einer unserer Behandlungsschwerpunkte liegt in der Bearbeitung von psychischen Traumata bzw. in der Bewältigung traumatischer Erfahrungen. Das Erleben eines traumatischen Ereignisses kann für uns so bedrohlich und belastend sein, das es die Möglichkeiten unseres Informationsverarbeitungssystems überfrachtet. Dies kann dazu führen, das unsere Erinnerung an diese Situation mit all ihren Bildern, Gedanken und Gefühlen isoliert, das heißt als Rohform abgespeichert und immer wieder wie im Hier und Jetzt abgerufen und erlebt wird.

Traumazentrierte Therapie und damit verbundene spezialisierte Behandlungsmethoden sollen helfen, dies e traumatischen Erfahrungen neu zu verarbeiten und in ein autobiographisches Gedächtnis abzulegen, d.h. als etwas abzuspeichern und emotional zu verarbeiten, was bereits passiert ist und der Vergangenheit angehört. Dabei greifen wir in unserer traumazentrierten Therapie auf eine phasenorientierte Behandlung zurück. Nach einer hinreichenden Stabilisierungsphase erfolgt eine Traumakonfrontationsphase, die in eine Phase der Integration und Neuorientierung mündet.
Wir vermitteln zunächst den Betroffenen spezielle psychoimaginative Techniken (insbesondere im Rahmen der Stabilisierungsphase), die zum Einen der Spannungsreduktion, zum Anderen dem Erlernen von Distanzierungstechniken zur Affektkontrolle dienen.

Im Rahmen der Traumakonfrontationsphase kommt in unserer Behandlung vorzugsweise EMDR (Eye Movement Dezensitization an Reprocessing) zum Einsatz, eine empirisch effektive und wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode zur Traumaverarbeitung. Nutzen Sie im Rahmen einer traumafokussierten Therapie unsere vielfältigen Erfahrungen und unser Behandlungsspektrum, auch im Rahmen von komplexen Traumafolgestörungen.


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Letzte Änderung am 10.03.2023