Lisa Schupp

Praxis für Psychotherapie (HPG) Lisa Schupp

Gestalttherapeutin

Münsterplatz 37
89073 Ulm (über der Mohrenapotheke)
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Heilpraktiker/in (Psychotherapie), Pesso-Therapeutin
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Essstörung
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer

Verfahren

  • Gesprächstherapie
  • Gestalttherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Kurzzeittherapie
  • Körperorientierte Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Persönliches Profil

Wie? und Was? - Methoden

Meine Aus- und Weiterbildung:
- Gestalttherapie am Gestaltinstitut Bodensee
- psychotherapeutische Heilpraktikerin
- über 4 Jahre Begleitung einer Kliniknachsorgegruppe als Co-Therapeutin mit Uwe Doll (Bonding, Atemtherapie, Einstellarbeit...)
- Selbsterfahrung und Supervision
- Erfahrungen mit dem Enneagram (Enneagram Professional Trainig in Heidelberg)
- 2018 Ausbildung in Pesso-Therapie abgeschlossen
- ich bin1967 geboren, Mutter einer erwachsenen Tochter und lebe mit meinem Partner in Ulm

Wie arbeite ich?

- ausgehend von dem was im Moment offensichtlich und spürbar ist. Erinnerungen an die Kindheit werden wahrscheinlich auftauchen - wir entscheiden gemeinsam inwieweit damit gearbeitet werden soll

- resourcen- und prozessorientiert: Nicht die Störung, die Krankheit, der Mangel werden in den Mittelpunkt gestellt (- da befinden sie sich meistens ganz von selbst). Das Augenmerk richtet sich auf Fähigkeiten, Möglichkeiten, Kraftreserven, Fertigkeiten, die sich mindestens auf den Ebenen Körper, Emotion, Kognition finden lassen

- mit Hilfe des Gesprächs, das den Zweck hat unterschiedlichste Ebenen des Ausdrucks (z.B. Körperhaltung, Stimmlage...) in klare und klärende Worte zu fassen. Die Benennung von unbewusst auftretenden Gefühlsausdrücken im Zusammenhang mit einem bestimmten Kontext ermöglicht dem Klienten eine mentale Verknüpfung und stärkt den "Pilot"

- Aufstellungen von Situationen, die sich im Leben ergeben. Der psychodramatische Aufbau einer Situation ermöglicht einen neuen, anderen Blick auf das Geschehen. Lösungen, Veränderungen zu einem angenommenen 'Richtigen' hin werden nicht vorgegeben. Die Klientin, der Klient bestimmt selbst, was für stimmig ist. Wenn gewünscht, kann gemeinsam nach Möglichkeiten zur Veränderung gesucht werden, können Impulse verfolgt oder im Setting ausprobiert werden.

- Arbeiten mit dem 'leeren Stuhl': fiktives 'Gespräch' mit Perspektivenwechsel

- Identifikation mit Inneren Anteilen (das innere Team)

- Sprachbewußtheit, Körperwahrnehmung - hier nehme ich z.B. auch das Mittel der paradoxen Intervention zu Hilfe. Dabei geht es um Übertreibung und Verstärkung von bestimmten Verhaltensmustern und Körpersignale. Durch diese Verdeutlichung lässt sich der Hintergrund, der Motor für dieses Verhalten, für diese Haltung besser verstehen, sodass alternative Lösungen erkennbar werden.

Therapeutische Grundhaltung

MENSCHEN - UND SELBSTVERSTÄNDNIS:
- Respekt und Akzeptanz sind meine Grundhaltung gegenüber dem Menschen in seinem So-Sein

- Die Klientin, der Klient bestimmt wohin und wie weit sie oder er gehen möchte. Ich bin Begleiterin für eine bestimmte Zeit auf einer Teilstrecke des Weges. Ich werde unterstützen, ermutigen, konfrontieren, dabeibleiben, mittragen, nachfragen, präsent sein, eine therapeutische Beziehung eingehen, ...

- Ich kann neue Möglichkeiten zeigen - sowohl in Bezug auf die Wege, als auch auf die Gehweise und -richtung - um im Bild des Lebensweges zu bleiben - entscheiden tut die Klientin, der Klient.

- Echtheit und Selbstkongruenz seitens des Therapeuten: d.h. auch ich nehme meine Gefühle und Reaktionen, die während der Therapiestunde auftauchen wahr. Unter bestimmten Umständen werde ich sie der Klientin, dem Klienten gegenüber verbalisieren. Wie unten noch näher ausgeführt, ist die Beziehung in einer Therapie einer der wichtigsten Aspekte, der zum Heilungsprozess beiträgt. Und ohne Echtheit und Selbstkongruenz kann ich keine Beziehung eingehen.

- Realitätsprüfung: In Lebenskrisen engt sich die Wahrnehmung der Realität oft stark ein. Starke Gefühle wie Angst oder Verliebt-Sein tun das auch. Dies geschieht indem interpretiert, statt geprüft wird, indem 'alte Filme' abgespult werden, obwohl es in der gegenwärtigen Situation um etwas anderes geht. Die Klientin, der Klient kann sich mit den Interpretationen, den 'Filmen' konfrontieren und so einen offenen Blick auf die aktuelle Situation und ihre Möglichkeiten werfen.

Philosophie und Erklärungsversuche

GESTALTTHERAPIE
'Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist,
nicht wenn er versucht, etwas zu werden, was er nicht ist.' (A. Beisser)
Zentral ist die Wahrnehmung dessen was ist, nichts auszulassen, nichts hinzuzufügen. Über das Wahrnehmen öffnet sich der Weg zur Auseinandersetzung, zum wertfreien Akzeptieren.
'Gestalt' ist ein Ganzheitsbegriff. Nicht ein einzelner Aspekt, ein einzelnes Teil steht im Zentrum, vielmehr liegt das Interesse auf der Bezogenheit der Teile zueinander. Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile. Deshalb ist das Integrieren abgespaltener Anteile wichtig. Dies geschieht indem eine Beziehung zu dem Abgespaltenen, Abgelehnten, Verdrängten etc. hergestellt wird.

BEZIEHUNG
Beziehung bewirkt Heilung - auch die Wissenschaft misst diesem Aspekt zwischenzeitlich viel Bedeutung bei.
- aus der Ich-Du-Beziehung (Martin Buber)
- in der Beziehung zwischen den Menschen - hier also Klient-Therapeut oder zwischen den Gruppenteilnehmern
- durch das Herstellen von Beziehung zwischen den Teilaspekten eines Menschen

VERBINDUNG VON BEWUSSTSEIN UND REALITÄT
Verbunden mit der Idee der Ganzheit des Menschen und weitergehend aller Wesenheit ist meine Haltung von einer gewissen nüchternen Spiritualität getragen.
Spiritualität deshalb, weil ein Kreisen um das eigene Seelenwohl allein keine adäquate Antwort auf tiefe menschliche Lebensfragen und Lebenskrisen darstellt.
Nüchtern im Sinne einer Realitätsbezogenheit, die sich beispielhaft so anhören könnte:
Ich habe Gefühle, aber ich bin nicht meine Gefühle.
Mein Körper schmerzt, aber ich bin nicht (nur) mein Körper.
Ich bin mehr als meine Depression...
Die Akzeptanz dessen, dass es sich so anfühlt, als würde man nichts mehr tun können, als seien die Schmerzen unerträglich.... wird dadurch nicht gemindert.

SELBSTREGULIERUNG
In jedem Menschen steckt ein Wesenskern, der dem Leben zugewandt ist. Wie 'groß', wie 'verschüttet', wie 'missachtet' - das ist sehr unterschiedlich. Sich Schritt für Schritt und immer wieder an diese Resourcen heranzutasten, heranzuüben, heranzutrauen - das ist zumindest eine Möglichkeit spürbare Kräfte freizusetzen.

Kosten und Kontakt

Kosten:
Die meisten privaten Kassen übernehmen Kosten für die Behandlung bei einem psychotherapeutischen Heilpraktiker.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse.
Mein Honorar für eine 60-minütige Sitzung beträgt momentan 57,- Euro.

Kontakt:
Für Menschen in schwierigen Lebens- und Leidenssituationen ist der Schritt der Kontaktaufnahme oft kein leichter. Nutzen Sie die Möglichkeit, die Ihnen und Ihrer Situation am Besten entspricht:

- Sie können anrufen und auf den Anrufbeantworter sprechen. Ich rufe Sie zurück.

- Wenn Sie montags und mittwochs zwischen 9:00 und 10.00 Uhr anrufen, erreichen Sie mich persönlich, wenn ich nicht gerade ein anderes Telefonat führe.

- Sie können eine E-mail schreiben und um einen Rückruf bitten, Erklärungen, Begründungen sind nicht nötig

- Sie können einen Brief schreiben. Bei der Therapeutensuche kann es hilfreich sein, die eigene Lebens- und Leidensgeschichte schon etwas 'gefasst' zu haben. Der Aufschrieb kann immer wieder genutzt werden und man muss nicht jedesmal neu überlegen: 'Was sage ich denn jetzt'

- Sie können einen anderen Menschen beauftragen, die erste Kontaktaufnahme für Sie zu übernehmen.


19951
Seitenaufrufe seit 12.04.2010
Letzte Änderung am 26.01.2020