Wolfgang und Lydia Reis

Wolfgang und Lydia Reis

Heilpraktiker für Psychotherapie - Praxis für Beratung und Therapie

Zum Ausblick 6c
85614 Kirchseeon
schreiben
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Heilpraktiker/in (Psychotherapie), Spezialisierungen: Psychokardiologie, Alterspsychotherapie, Begleitung von Angehörigen bei Demenz in der Familie, Existenzielle Psychotherapie
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Kinder - Jugendliche
  • Notfall - Krise
  • Paare - Familien
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Gesprächstherapie
  • Gestalttherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Integrative Therapie
  • Kurzzeittherapie
  • Systemische Therapie
  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Familientherapie
  • Gruppentherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.

Mitgliedschaften

  • Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
Persönliches Profil

Schwerpunkte Lydia Reis

Psychokardiologie – Schnittstelle zwischen Herz und Psyche

Menschen, die von Herzerkrankungen betroffen oder davon bedroht sind, kommen oft an ihre Grenzen der körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Heute gibt es zum Glück hocheffiziente und lebensrettende medizinische Maßnahmen.
Doch ist das Herz krank, dann leidet meist auch die Seele. Viele Menschen mit Herzerkrankungen benötigen gerade nach Beginn ihrer Krankheit psychotherapeutische Unterstützung bei der emotionalen Verarbeitung. Die seelische Verarbeitung des Erlebten dauert durchschnittlich 12-18 Monate. Bis zwischen Kopf und Herz wieder ein Vertrauensverhältnis hergestellt ist und das Erlebte wirklich integriert ist, dauert es viele, viele Monate; das ist völlig normal. Eine Unterstützung kann aus wenigen beratenden Gesprächen oder einer intensiven Psychotherapie unterschiedlicher Dauer bestehen.

Der Kummer, der nicht spricht, nagt am Herzen, bis es bricht.
(William Shakespeare)


Diagnose DEMENZ – Hilfe speziell für ANGEHÖRIGE

Als Familie mit einem an Demenz erkrankten Familienmitglied müssen große Belastungen bewältigt werden und nichts ist mehr so, wie es zuvor für alle normal war.
Wenn ein Ihnen nahestehender Mensch erkrankt, ist es in vielen Fällen eine Selbstverständlichkeit, ja ein Bedürfnis, ihm zu helfen.
Sie verbindet oftmals ein tiefes Verantwortungsgefühl füreinander und eine gemeinsame Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen. Darin liegt auch eine große Chance, den Erkrankten in seiner Einzigartigkeit zu sehen und zu unterstützen.

Jede Demenz ist anders – wie jeder Mensch und seine Lebensgeschichte auch!

Wer für kranke Ehepartner oder Eltern-/teile da ist, mit ihnen den Alltag bewältigt, findet häufig keine Gelegenheit, eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Zu oft wird vergessen, dass Sie nicht einfach nur bedingungslos helfen können, sondern selbst Hilfe benötigen. Sie drohen langfristig selbst zu erkranken.
Meistens zeigt sich der seelische Stress als erstes körperlich. Sie klagen zum Beispiel über Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Verspannungen. Zunächst steht natürlich für Sie die Verantwortung für den betroffenen Menschen im Vordergrund.

Doch Sie als Angehöriger haben auch eine Verantwortung für sich selbst.

Häufig sind es Scham, Angst, Unsicherheit, Schuldgefühle und das Gefühl des Versagens, warum viele Angehörige die Hürde, sich eigene Hilfe zu suchen, nicht überwinden können.


Schwerpunkte Wolfgang Reis

Mein Angebot richtet sich an

ältere Menschen, die

Unterstützung im Umgang oder bei der Bewältigung von Verlusten von Ehepartnern, lieben Freunden und wichtigen Weggefährten bekommen möchten
oder
über Themen sprechen wollen, über die sie entweder
noch nie
schon lange nicht mehr
immer wieder gesprochen haben
und sich dafür einen aufmerksamen, unvoreingenommen, ihnen zugewandten Zuhörer und Gesprächspartner bei allen diesen für sie wichtigen Themen wünschen

Angehörige von an Demenz Erkrankten

Informationen hierzu finden Sie bei Lydia Reis unter Schwerpunkte

Trauernde, durch

die Unterstützung beim Umgang mit der eigenen Trauer und der Bewältigung des Verlusts

Dabei steht nicht unbedingt das „Loslassen“ im Vordergrund, sondern vielmehr die Möglichkeit, eine neue Form der Beziehung zu dem verstorbenen Menschen aufzubauen.

zu dem an alle Menschen, die

akuten persönlichen Schwierigkeiten ausgesetzt sind
eine schon länger bestehende Problemstellung aufarbeiten wollen
familiäre oder berufliche Schwierigkeiten bewältigen möchten, die mit einer physischen und/oder psychischen Überlastung verbunden sind


Alterspsychotherapie – „Es ist nie zu spät.“

Daran glaube ich ganz fest. Meine Erfahrungen durch die Arbeit mit älteren Menschen zeigen ganz deutlich, wie entlastend es ist, sich professionelle Hilfe zu holen. Das wertfreie, zugewandte und geduldige Zuhören ist für viele eine ganz neue Erfahrung. Der Nutzen von psychotherapeutischen Behandlungen ist durch zahlreiche Studien belegt. Den meisten Betroffenen geht es nachweislich besser.

Leider werden auch heute noch viele Symptome häufig als normale Begleiterscheinungen des Alters verkannt und mit ärztlich verordneten Medikamenten behandelt. In Begleitung einer Psychotherapie kann die Einnahme von ärztlich verordneten Psychopharmaka angebracht sein, nicht jedoch als deren Ersatz. Ältere Menschen nehmen ohnehin schon häufig eine Vielzahl von Medikamenten auf Grund ihrer körperlichen Leiden ein. Gezeigt wurde, dass Psychotherapie viel Leid ersparen kann, das Abwarten nicht das Mittel der Wahl ist, ebenso wenig das Betäuben mit Alkohol oder Medikamenten.

Ja das Älterwerden stellt uns vor vielfältige Herausforderungen, wie z. B. das Ende der Berufstätigkeit, Veränderung der Wohnsituation, eigene Erkrankungen oder des Partners, Verlust von Angehörigen oder Freunden, Einsamkeit, schwieriger Kontakt zu erwachsenen Kindern oder Enkelkindern, Fragen nach dem Sinn des Lebens, Schlafstörungen, finanzielle Unsicherheit bis hin zu Lebensmüdigkeit usw.
Nicht alles ist sofort eine zu behandelnde psychische Krankheit. Vieles kann auch gut in rechtzeitig geführten Beratungsgesprächen betrachtet werden.

Ich erlebe in den Sitzungen immer wieder, dass gerade ältere Menschen ein großes Interesse haben, im geschützten Rahmen über persönliche und oft emotional sie berührende Themen zu sprechen. Für fast alle ist es, in diesem Rahmen, das erste Mal. Das hat etwas sehr friedliches.

Machen Sie für sich selbst aktiv den ersten Schritt und überwinden Sie, die allgemein vorherrschenden Vorurteile wie: „Ich bin nicht ganz richtig im Kopf. Ich/Du brauchst so etwas nicht. Das habe ich immer alleine hinbekommen.“

Ich freue mich auf die Gespräche mit Ihnen und wünsche Ihnen den Mut dazu frei nach dem Motto von Pippi Langstrumpf:

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

Unser Verständnis von Beratung und Therapie

Vieles ist über eine Beratung gut zu bearbeiten. Doch manchmal gibt es im Leben auch Situationen, die den Körper und die Seele in so große Bedrängnis bringen können, dass Ihnen dann mit Hilfe von therapeutischen Methoden am Besten geholfen werden kann. Dabei geht es uns als Therapeuten, um ein behutsames und geleitetes Entdecken. Dabei passiert nichts – was Sie nicht wollen.

Die Abgrenzung der Therapie von einer Beratung ist nicht immer ganz einfach. Manche Beratungen gehen in eine Therapie über, wenn sich herausstellt, dass mit dem konkreten Lebensthema noch weitere Themen verbunden sind und der Wunsch nach Klärung besteht. Bei einem diagnostizierten psychischen Leiden mit Krankheitswert ist eine Therapie angezeigt, um diese Erkrankung zu behandeln oder zu lindern. Durch unsere Ausbildung zum psychologischen Berater und Heilpraktiker für Psychotherapie sind wir in der Lage diesen möglichen Übergang zu erkennen. Psychotherapie heißt übersetzt: „Für die Seele sorgen“. Verständlicherweise ist der erste Schritt nicht einfach und manchmal mit Ängsten, Zweifel und auch einem skeptischen Gefühl verbunden. Doch es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe in Anspruch zu nehmen, sondern ein eigenverantwortlicher Schritt auf dem Weg zur Veränderung und neuer Lebensfreude.

Wir begleiten Sie dabei gerne.


5249
Seitenaufrufe seit 26.04.2010
Letzte Änderung am 28.11.2019