
Dipl. Soz.päd. Bettina Eggers
Heilkundliche Psychotherapie
23562 Lübeck
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Diplom-Sozialpädagogik, Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie, Bundesverband Akademischer PsychotherapeutInnen (BAPt)
- Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
- Private Krankenversicherung, Selbstzahler, In Einzelfällen Berufsgenossenschaften
Behandlungs-Stichpunkte
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Depression
- Notfall - Krise
- Psychoonkologie
- Psychosomatik
- Schmerzen
- Stress - Burnout - Mobbing
- Supervision
- Trauer
- Trauma - Gewalt - Missbrauch
Verfahren
- Humanistische Verfahren
- Integrative Therapie
- Körperorientierte Verfahren
- Tiefenpsychologisches Verfahren
- Traumatherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie
- Gruppentherapie
- Therapie für Kinder und Jugendliche
Freie Plätze / Wartezeiten
- Freie Plätze vorhanden.
- In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Mitgliedschaften
- BAPt
Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie
Meine wesentlichen Aus- und Weiterbildungen:
Tiefenpsychologische Körperpsychotherapie , Somatic Experiencing, Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie, IFS Inner Familiar System, Psychotherapie und Spiritualität
Arbeitsschwerpunkte
* Traumafolgestörungen
* posttraumatische Belastungsstörung
* sekundäre Traumatisierungen (prof. HelferInnen, Zeugen, Angehörige)
* aktuelle Belastungssituationen
* Ängste, Panik
* Bindungsängste/ Beziehungskonflikte
* Stress - Burnout
* Depressionen,
* Selbstwert,
* berufliche Krisen,
* Fragen zur eigenen Identität,
* Psychosomatik
Verfahren und Methoden
* Gespräche,
* psychodynamisch-imaginative Traumatherapie
* Somatic Experiencing
* tiefenpsychologisch,
* körperorientierte Verfahren,
* Imagination
* Arbeit mit dem inneren Kind,
* Achtsamkeitspraxis
* ressourcenorientierte Arbeit
Behandlungsphilosophie
Meine therapeutische Arbeit ist geprägt von Achtsamkeit, Wertschätzung und Respekt Ihnen und Ihrer Lebensgeschichte gegenüber. Diese Haltung ist für mich die Grundvorraussetzung für die Entwicklung innerer Sicherheit und Stärke, die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, die Reaktivierung eigener Kräfte und Ressourcen und der Weg zur Selbstannahme. In meiner Arbeit verbinde ich Gespräche, körperorientierte Verfahren, die Arbeit mit inneren Bilder und dem inneren Kind. Dabei sind ihr Tempo und ihre Grenzen maßgebend.
Ein wesentlicher Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit liegt in der Begleitung bei der Bewältigung von Traumata und deren Folgen. Hier arbeite ich im besonderen mit Somatic Experiencing, ein körperorientiertes traumatherapeutisches Verfahren.
Traumata sind sehr weitreichend, es gibt prä,- peri ( Komplikationen unter der Geburt) und postnatale Traumata. Emotionale, wie auch körperliche Vernachlässigung und Gewalt in der Kindheit, ebenso wie Gewalt in allen Formen im Erwachsenenalter, medizinische Traumata, Unfälle, Krieg, Naturkatastrophen und transgenerative Traumata. Wenn ich etwas Schlimmes als Zeuge mit ansehen muss, kann es mich ebenfalls traumatisieren. Trauma bedeutet immer ein zu viel, zu schnell, zu plötzlich, zu überwältigend und auch, in ganz frühen Jahren, ein zu wenig. Es setzt unsere natürlichen Schutzmechanismen von Flucht und Kampf außer Kraft und es kommt zum dritten Schutzmechanismus: die Erstarrung. In der Regel bleibt dann etwas wie erstarrt in uns zurück und macht entsprechende Symptome, mitunter auch erst viele Jahre später, wo wir keinen Zusammenhang mehr zur eigentlichen Ursache herstellen.
Traumafolgen können u.a.sein:
* Flashbacks
* innere Unruhe und die Unfähigkeit nicht zu Ruhe kommen zu können
*Vermeidungsverhalten oder auch oft Risiken einzugehen
*kein oder nur wenig Gefühl für die eigenen Grenzen zu haben
* ständiges Getriebensein
*Schlafstörungen
*Konzentrationsstörungen
*Angstzustände, Panik
*Depressionen
*Chronische Anspannung (insbesondere Rücken, Schulter, Nacken)
*Schmerzen (Migräne, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, etc.)
*Schwächung des Immunsystems
* Erschöpfungszustände
*chronisches Müdigkeitssyndrom
* Schuld,- Scham und Minderwertigkeitsgefühle
* Gefühlstaubheit oder auch ein Überwältigtsein von meinen Gefühlen
* Wutausbrüche
* Herzprobleme
Bei einem Trauma ist die Selbstregulation unseres autonomen Nervensystem gestört. Die in unserem Nervensystem inneliegende Fähigkeit sich selbst zu regulieren, kann durch die Therapie (Somatic Experiencing) wieder hergestellt werden. Trauma ist im Körper gespeichert und braucht den Körper, um sich lösen zu können.
Bei der Therapie geht es darum ganz allmählich aus der Erstarrung heraus, wieder in Weite zu kommen.
Achtsamkeit spielt bei der Traumaheilung eine wichtige Rolle. Sie lehrt uns nicht wertend und urteilend, sondern annehmend und wohlwollend auf den eigenen Prozess zu schauen und in das Vertrauen zum eigenen Körper zu kommen.
Hansestadt Lübeck, Gewerbeangelegenheiten, Bereich 5.324