Christina Scheerle

Dipl. Psychologin Christina Scheerle

Psychologische Psychotherapeutin, Privatpraxis für Psychotherapie

Habsburgerstr. 116
79104 Freiburg im Breisgau (Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie)
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Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie, Approbierte Psychologische Psychotherapeutin, tiefenpsychologisch fundierte Therapie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung im Kostenerstattungsverfahren, Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychoonkologie
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch

Verfahren

  • EMDR
  • Entspannungsverfahren
  • Humanistische Verfahren
  • Integrative Therapie
  • Kurzzeittherapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • Tiefenpsychologisches Verfahren
  • Traumatherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit bis drei Monate.

Mitgliedschaften

  • Landespsychotherapeutenkammer Baden Württemberg
Persönliches Profil

Wozu Psychotherapie?

„Autobiographie in fünf Kapiteln“

1. Ich gehe die Straße entlang.
Es gibt ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren, ich bin hilflos.
Es dauert unendlich lange einen Weg heraus zu finden.

2. Ich gehe die gleiche Straße entlang.
Es gibt ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich täusche vor, dass ich es nicht sehe; und falle wieder hinein.
Nicht zu glauben, dass ich schon wieder am selben Ort bin.
Es dauert noch immer sehr lange, wieder herauszukommen.

3. Ich gehe die gleiche Straße entlang.
Es gibt ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich sehe es, und falle trotzdem hinein.
Es ist eine Gewohnheit.
Meine Augen sind offen, ich weiß wo ich bin.
Ich steige sofort wieder heraus.

4. Ich gehe die gleiche Straße entlang.
Es gibt ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich umrunde das Loch.

5. Ich gehe eine andere Straße entlang.
[gekürzt] von Portia Nelson


Wozu Psychotherapie?
Weil wir manchmal auf dem vielleicht eben noch gehbaren Weg in Löchern landen. Weil es manchmal so schwer ist, ein Loch auf dem Weg rechtzeitig zu erkennen. Weil es manchmal die eigenen Kräfte übersteigt, sich aus dem Loch wieder emporzukämpfen. Weil es so wohltuend ist, im Dialog eigene Muster und Gewohnheiten zu erkennen. Und weil es so heilsam sein kann, gemeinsam die Augen zu öffnen, die "Löcher im Weg" zu verstehen und mit Hilfe für sich neue Wege zu entdecken.

Wie arbeite ich?

WERTSCHÄTZEND - INTEGRATIV - TRANSPARENT
Meine Arbeit gründet auf meinem tiefenpsychologischen Verständnis und meiner Grundhaltung aus der humanistischen Psychotherapie. Das bedeutet, ich bin offen und neugierig für Ihr "Gewordensein", Ihre Geschichte, das was Sie geprägt hat und was Sie heute ausmacht. Und es heißt: ich begegne Ihnen und Ihrer Geschichte mit Respekt und Wertschätzung und glaube an Ihre ganz eigene Kraft, sich in Zeiten von Krisen auseinanderzusetzen, einzulassen, sich neu- und wiederzufinden und möchte Sie auf diesem Weg mit Hilfe wissenschaftlich anerkannter und belegter Methoden begleiten.

Im Zentrum steht die "therapeutische Beziehung". Um herauszufinden, ob diese passt, d.h. ob Sie sich wohlfühlen und ich die richtige Ansprechpartnerin bin, haben wir bis zu fünf Sitzungen Zeit (Probatorik). Studien zeigen heute, dass diese Passung einer der größten therapeutischen Wirkfaktoren ist! In dieser Kennenlern-Phase erkläre ich Ihnen auch gern transparent mein Vorgehen, meine Sichtweisen, meine Schwerpunkte und wir stimmen Ihr und mein Verständnis über das, was es braucht, ab.

Der Prozess, der dann folgt, ist ganz eigen, ganz individuell und entsteht im Kontakt und in der Feinabstimmung mit Ihnen. Ob Kurz- oder Langzeittherapie angedacht ist, werden wir dann entscheiden (die tiefenpsychologischen Therapien bewegen sich i.d.R. zwischen 25 und 100 Stunden).

Meine oben genannte grundlegende Haltung verknüpfe ich also je nach Geschichte/Symptomatik/Leidensdruck/Beziehungserleben/Ihren Bedürfnissen... mit weiteren "Bausteinen" integrativ und schulenübergreifend. Es können Elemente aus der erlebens- und körperorientierten Therapie (z.B. Focusing, IFS) sowie imaginativen und kreativ-gestalterischen Therapien (z.B. Malen oder Impact Techniken) und systemische Elemente (z.B. szenische Aufstellungen) integriert werden. Auch Übungen aus den Entspannungsverfahren (z.B. Autogenes Training, PMR), dem Kathathym Imaginativen Bildererleben oder der Achtsamkeit (MBSR) können zum Einsatz kommen.
Bei Traumafolgestörungen braucht es wiederum spezialisierte Erklärungen wie auch Behandlungsbausteine (z.B. EMDR, Stabilisierungstechniken), die in diesem Fall ihren Schwerpunkt finden dürfen.

DIE TIEFENPSYCHOLOGIE im SPEZIELLEN
Die Tiefenpsychologie basiert auf der Annahme, dass sich unser Ankommen und Empfangenwerden in der Welt (schon im Mutterleib) und unsere frühen Beziehungserfahrungen, Schicksalsschläge, Herausforderungen oder auch Entbehrungen und Traumatisierungen in höchster Weise als prägend erweisen. Auch schon als Kinder entwickeln wir (zumeist unbewusste) Strategien, um mit überfordernden, widersprüchlichen, schmerzlichen, überflutenden... Erlebnissen umzugehen. Bewältigungsstrategien, die aus der Not entstanden sind und einst wichtige Schutzmechanismen bildeten, können sich im Laufe der Zeit zu Mustern oder Lebensthemen entwickeln, die im erwachsenen Leben immer wieder zu Stolpersteinen, Wiederholungsschleifen bis hin zu wirklich krankmachenden Störungen und Einschränkungen der Lebensqualität führen können. Es können alle denkbaren Lebensbereiche davon betroffen sein, ob Partnerschaft und Familie, Gesundheit, Freizeit- und Lebensgestaltung oder Berufsleben. In der Behandlung geht es darum, den Zusammenhang zwischen den aktuellen Belastungen und Symptomen und den ganz eigenen und früher sicher einmal hilfreichen, im Heute aber oft hinderlichen Verarbeitungsmustern bewusst werden zu lassen und durch dieses Erkennen das innere Erleben besser verstehen und weiter entwickeln zu können.
Das therapeutische Gespräch bezieht sich im Wesentlichen auf den gegenwärtigen Konflikt (Belastung, Symptom, Problematik), wie Sie ihn erleben. Die lebensgeschichtlichen Hintergründe werden soweit beleuchtet, wie es zum Verständnis des Krankheitsgeschehens notwendig oder gewünscht ist. Manchmal gleicht der Prozess einer Art Detektivarbeit in der eigenen Biografie, in der verschiedene Gefühls- und Erlebenswelten entdeckt, erzählt, erforscht und schließlich manchmal zum ersten Mal überhaupt benannt werden können, um so Brücken zum aktuellen Erleben herzustellen. Hierin liegt oftmals die Kraft der Lösung...

Erfahrungsschätze

aktuelle TÄTIGKEITSFELDER
* Psychologische Psychotherapeutin in Privatpraxis, Freiburg
* Freiberuflich tätige Psychologin/Psychotherapeutin im Psychosomatik-Konsildienst des Sankt Josefs- und des Loretto Krankenhauses, Freiburg (bei Dr. med. Dr. phil. Martin Dornberg)
* Freiberufliche Dozentin für die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienbildung und Beratung, Berlin

AUSBILDUNG
* Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin am Tiefenpsychologischen Institut Baden e.V., Heidelberg
* Studium der Diplom Psychologie an der Uni Landau, Nebenfach Ethnologie an der Uni Heidelberg

WEITERE ERFAHRUNGSFELDER in Kürze:
Psychiatrie (Offenburg, Heppenheim), Psychosomatik/Psychoonkologie (Freiburg), Kinderonkologie (Freiburg), Frauenhaus/Trauma/Gewalt (Landau), Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien (Landau, Freiburg)

Kontakt

TERMINE
Zur Vereinbarung eines Erstgesprächs oder wenn Sie Fragen haben, können Sie mich gern während meiner Sprechzeiten anrufen:
* montags 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr und
* mittwochs 8.00 Uhr bis 8.30 Uhr.
Wenn Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, rufe ich Sie gern zurück. Nennen Sie mir dafür einfach kurz Ihr Anliegen, Ihre Nummer und wann ich Sie am besten erreichen kann.

Da ich zwei Kinder habe und daher in Teilzeit arbeite, erreichen Sie mich entweder auf dem Praxis-Festnetz 0761-155 380 46 oder über das Praxishandy 01522-444 52 97 (AB).

KOSTEN
Bitte beachten Sie, dass ich in Privatpraxis tätig bin, und daher v.a. mit Privatkassen, Beihilfe und Selbstzahlern abrechnen kann. Bei gesetzlichen Krankenkassen ist in einigen Fällen die Kostenerstattung möglich, was Sie am besten im Vorfeld mit Ihrer Kasse abklären sollten.

WEG
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Linie 2 und 4 halten unmittelbar vor dem Ärztehaus, Habsburgerstr. 116: Haltestelle Tennenbacher Straße (gegenüber der Post). Den Eingang finden Sie über die Rückseite/Parkplatz Hermann-Herder-Verlag. Über Treppen gelangen Sie in das Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie, einen Aufzug haben wir bedauerlicherweise nicht...
Parkplätze sind meist in der Hermann-Herder-Straße und Umgebung vorhanden.


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Letzte Änderung am 20.09.2017