Yvonne Woweruhn

Psych. M.Sc. Yvonne Woweruhn

Psychologische Psychotherapie tiefenpsychologisch fundiert

Schiffstraße 10
91054 Erlangen Erlangen
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Master in Psychologie, Fachkunde in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, Gruppenzusatzqualifikation, transkulturelle Kompetenz in der Psychotherapie, unterstützende Behandlung der ADHS
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Beihilfe, Heilfürsorge, Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Schwerpunkte

  • ADHS
  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Autismus
  • Depression
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Gesprächstherapie
  • Integrative Therapie
  • Kurzzeittherapie
  • Online-Beratung
  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie: Erwachsene
  • Gruppentherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze: Gruppentherapie.

Mitgliedschaften

  • Berufsverband der Approbierten Gruppenpsychotherapeuten e.V. (BAG)
  • Deutsche Balintgesellschaft (DBG)
  • Psychodynamisches Institut Nürnberg
Persönliches Profil

Termine

*****Privatpraxis - Bitte beachten Sie die Informationen zur Kostenübernahme -auch bzgl. Kostenerstattungsverfahren- s. unten)*****

Aktuell biete ich ausschließlich tiefenpsychologisch orientierte Gruppenpsychotherapie an. Es gibt aktuell freie Plätze in meiner Therapiegruppe, die immer Dienstags von 16:00-17:40 Uhr stattfindet.
--> s.a. "Verfahren und Methoden"

Darüber hinaus biete ich Diagnostik im Bereich der AD(H)S an (es ist mit längerer Wartezeit zu rechnen). Diese findet in mehreren Sitzungen statt und ist für gesetzlich Versicherte in meiner Praxis nur als Selbstzahlerleistung möglich

Arbeitsschwerpunkte

TIEFENPSYCHOLOGISCHE PSYCHOTHERAPIE:

Zu mir können Menschen im Erwachsenenalter (ab 18 Jahre) kommen, die sich emotional im Ungleichgewicht oder gar in einer Notlage befinden und/oder eine psychische Störung bewältigen möchten. Im Rahmen einer ambulanten Psychotherapie können u.a. Depressionen, Burnout, Angsterkrankungen, Chronische Schmerzstörungen, Schlafstörungen, Anpassungsreaktionen im Rahmen von schweren Krisen wie z.B. nach Schicksalsschlägen, Verlusten, schweren körperlichen Erkrankungen, etc. behandelt werden. Eine psychotherapeutische Behandlung ist immer dann angezeigt und oft notwendig, wenn Sie sich durch die Symptomatik in Ihrer Alltagsfunktionalität eingeschränkt fühlen und Leid erleben.
Symptome psychischer Störungen können sich sowohl emotional, geistig oder auch körperlich äußern, aber auch zwischenmenschlich. In der Tiefenpsychologie verstehen wir diese Symptome als Ausdruck unbewusster Konflikte oder unerfüllter emotionaler Bedürfnisse oder auch als Überforderung der eigenen Bewältigungsstrategien. Wer an psychischen Symptomen leidet, wird deren Einfluss in ein oder anderer Form auf das soziale Miteinander tagtäglich spüren.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt dabei auf der "Zwischenmenschlichkeit", also der Art, in und mit zwischenmenschlichen Beziehungen umzugehen. Dabei geht es darum, persönliches Erleben mit anderen Menschen zunächst wahrzunehmen und zu verstehen. Daraus gewonnene Erkenntnisse eröffnen Handlungsmöglichkeiten, die über veränderte soziale Interaktionen zu mehr Zufriedenheit und Stabilität im Leben führen können.

An diesen zwischenmenschlichen Bezügen setzt die tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie direkt an. Die DPG (Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft) schreibt auf ihrer Webseite: "In keiner anderen Therapieform als der Gruppenpsychotherapie können intrapsychische Konflikte und ihre häufigen sozialen Auswirkungen in zwischenmenschlichen Beziehungen so überzeugend transparent gemacht und gleichzeitig behandelt werden."

AUFMERKSAMKEITSDEFIZIT-HYPERAKTIVITÄTS-STÖRUNG:
Sollten Sie den Verdacht haben, an einer sog. AD(H)S zu leiden, können Sie dies mittels einer Diagnostik abklären lassen. Sollte sich der Verdacht im Rahmen einer psychotherapeutischen Diagnostik bestätigen, können Sie bei Bedarf die Erstellung eines Befundberichtes anfordern. Dieser wird von den Kostenträgern i.d.R. nicht erstattet. Wichtig ist dabei zu wissen, dass Psychotherapeuten keine Medikamente verordnen! Sollten Sie eine medikamentöse Behandlung wünschen, bedarf es einer ärztlichen (Mit-)Behandlung.

Verfahren und Methoden

Ich biete tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie im Gruppensetting an. Vorbereitend finden über mehrere Wochen Einzelsitzungen statt (Sprechstunden, Probatorikstunden, Diagnostik).

In einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es darum, Schwierigkeiten im aktuellen Leben vor dem Hintergrund des bisher Erlebten zu verstehen. Eigene, teils in frühester Kindheit gemachte und nicht immer erinnerbare, Erfahrungen beeinflussen unser Erleben im Hier & Jetzt. Diese Zusammenhänge gilt es zu erkennen und Verständnis für das eigene So-sein zu entwickeln. Über diese einfühlsame Haltung können innerpsychische Entwicklungen in Gang kommen und Symptome als Signalgeber eines Ungleichgewichts überflüssig machen. Oft geht es aber einfach darum, einen Umgang zu finden mit sich und den Symptomen und somit die eigene Lebensqualität zu erhöhen.

Gruppenpsychotherapie ist ein nachgewiesen wirksames Therapieverfahren. Ängste und Bedenken gegenüber einer Psychotherapie zu haben (sei es nun Einzel oder Gruppe) ist etwas ganz Normales und absolut berechtigt. Damit Zweifel nicht dazu führen, eine möglicherweise dringend notwendige Hilfeleistung nicht in Anspruch zu nehmen, ist es wichtig, sie anzusprechen:
Vor Beginn einer Therapie finden erst einmal (bis zu acht) Einzelkontakte statt. Diese sind dazu da, genau solche Bedenken zu besprechen, die Indikation (also ob eine Psychotherapie gerade das richtige ist) zu klären und sich ggf. auf einen gemeinsamen Behandlungsweg zu einigen.

Kostenübernahme

Bitte beachten Sie: Ich führe eine Privatpraxis. Das heißt, ich kann mit Kostenträgern der PKV abrechnen (Private Krankenversicherung), mit der Beihilfe, Heilfürsorge etc.
Ich bin nicht berechtigt, mit den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) abzurechnen. Ich biete in Ausnahmefällen Therapie im Kostenerstattungsverfahren an. Hintergrund ist, dass dieses oft mit hohem äußerem (organisatorisch & finanziell) und innerem Aufwand für Patient und Therapeut verbunden ist (weitere Erklärungen s.u.).

Das Kostenerstattungsverfahren wird von den gesetzlichen Krankenkassen offiziell als gleichwertige Versorgungsoption dargestellt, wenn kein zeitnaher Therapieplatz im regulären System verfügbar ist. In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch seit Jahren ein anderes Bild: Die Krankenkassen übernehmen die entstehenden Kosten häufig nicht vollständig oder nur nach erheblichem administrativem Aufwand, trotz gegenteiliger Aussagen. Bewilligungen sind oft unsicher, verzögert oder an nachträgliche Bedingungen geknüpft. Diese strukturellen Probleme führen regelmäßig zu erheblichen Belastungen: für Patient*innen, die neben der psychischen Belastung einen hohen zeitlichen, organisatorischen und emotionalen Aufwand tragen müssen und sich wiederholt mit Ablehnungen oder unklaren Entscheidungen konfrontiert sehen. Für Therapeut*innen, die unbezahlte Arbeit leisten, langwierige Antrags- und Widerspruchsverfahren führen und in ein konflikthaftes Verhältnis zu Patient*innen geraten können, obwohl beide Seiten von den Rahmenbedingungen gleichermaßen betroffen sind.
Aus meiner Erfahrung entstehen dadurch nicht selten Frustration, Unsicherheit und Vertrauensbrüche – Faktoren, die einer stabilen therapeutischen Beziehung und damit einer wirksamen Behandlung entgegenstehen.
Ich vertrete klar die Position, dass die Verantwortung für eine ausreichende und verlässliche psychotherapeutische Versorgung nicht auf einzelne Patient*innen und Behandler*innen abgewälzt werden darf. Solange gesetzliche Krankenkassen ihrer Verpflichtung zur vollständigen, transparenten und unbürokratischen Kostenübernahme im KEV nicht zuverlässig nachkommen, halte ich dieses Verfahren für keine patientengerechte Lösung.

*Patienten bleiben oft erhebliche Zuzahlungen (40€ und mehr pro Behandlungseinheit). 

*Zur Überprüfung der persönlichen Passung zwischen Patient*in und Therapeut*in sowie um das organisatorische Vorgehen zu besprechen ist eine Sprechstunde vorab notwendig, deren Kosten von den Krankenkassen in aller Regel nicht übernommen werden (nach offizieller GOP 134,33€). So kommen schnell im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung finanzielle Belastungsfaktoren für Hilfesuchende hinzu.

*Wenn Sie ein Kostenerstattungsverfahren in Erwägung ziehen, empfehle ich zur Vorbereitung folgenden Info-Flyer der Bundespsychotherapeutenkammer:
https://www.pro-psychologie.de/Kostenerstattung%20Flyer%20BPtK.pdf
Leiten Sie vor Kontaktaufnahme mit mir bitte selbstständig die vorbereitenden Schritte ein (Liste mit Absagen, Kontaktaufnahme KK...).



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Letzte Änderung am 19.06.2026