Tilman Rohe

Dr. med. Tilman Rohe

Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Sternstrasse 57 A
53111 Bonn Bonn
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Arzt/Ärztin
  • Arzt/Ärztin approbiert
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychoonkologie
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Sexualität
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Supervision
  • Trauer

Verfahren

  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.

Mitgliedschaften

  • Berufsverband der Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin Deutschlands e.V.
  • DPN Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk
Persönliches Profil

Vita

Seit 1976 praktischer Arzt
1984-2023
Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in kassenärztlicher Tätigkeit in der Praxisgemeinschaft am Hofgarten.
Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer Nordrhein für den Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Seit 2024 ausschließlich privatärztlich tätig.
Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut bei der KBAB (Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie).
Gutachter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bei Erwachsenen



Arbeitsweise

Psychotherapeutisch arbeite ich nach den Prinzipien der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) geht von der aktuellen Störung und Symptomatik des Patienten aus.
Die Wurzeln psychosomatischer und psychischer Erkrankungen beginnen oft in der familiäen Vorgeschichte und/oder in früheren Lebensphasen und werden konfliktzentriert aufgespürt und bearbeitet. Bearbeitung heißt, Patient und Therapeut graben gemeinsam den zugrunde liegenden Konflikt heraus, und versuchen dessen Sinn im Kontext der früheren Lebenssituation zu verstehen und erarbeiten Bewätigungsmöglichkeiten, die das Festhalten an Symptomen überflüssiger machen. Hierbei wird den Mustern der Gefühlswahrnehmung, des Gefühlsausdrucks, der Beziehungsgestaltung und der Konfliktfähigkeit besondere Bedeutung beigemessen. Verhaltensweisen (wie z.B. Unterwürfigkeit, Unterdrückung von Schmerz, Trauer, Wut), die in der Kindheit durchaus sinnvolle Überlebensmechanismen darstellen können, werden in der Regel erlernt und werden oft auch im Erwachsenenalter zumeist unbewußt weiter verwendet. Ängste aus einer sehr abhängigen Phase unseres Lebens bestehen im Unbewußten fort. Im Erwachsenenalter haben sich die Umgebungsbedingungen verändert und die Freiheitsgrade haben sich erweitert. Dennoch können alte Muster immer noch Macht haben und behindern in Angstbewältigungen, Konfliktbewältigungen, Krankheitsbewältigungen und Ausgestaltung von gesunden Beziehungen. Das heißt, es wird die Vergangenheit aufrechterhalten, obwohl die Gegenwart andere Formen angenommen hat. Dieses Phänomen bezeichnet man als neurotisch. Häufig werden aber auch unbewußt in Beziehungen oder z.B. in der Partnerwahl Bedingungen gesucht oder geschaffen, die die Zustände von früher mehr oder weniger nahtlos fortsetzen oder wieder lebendig werden lassen, zum Beispiel überenge Beziehungen oder nicht ausreichend vollzogene Ablösungen von Elternteilen.

In der TP wird das Modell der Übertragung-Gegenübertragung angewendet:
D.h. die Therapiesituation zwischen Patient und Therapeut wird als Modell für andere zwischenmenschliche Beziehungen genutzt.
Wenn der Patient z.B. über Ärger mit seinem Chef berichtet, wird gemeinsam mit dem Therapeuten untersucht, in welcher Weise Ärger zwischen Patient und Therapeut zum Ausdruck kommt oder vermieden wird.
Zu Beginn einer Therapie geht es zumeist um das gemeinsame Erkennen von eigenen Anteilen, die zu Symptomen, Störungen, Erkrankungen und Konflikten führen. Man lernt, "sich selbst auf auf die Schliche" zu kommen und sich auch selbst mehr zu akzeptieren. Im weiteren Verlauf der Therapie steht das Erarbeiten von Handlungsalternativen und Lösungsmöglichkeiten im Vordergrund. Hierbei wird die Bearbeitung des Widerstandes ( z.B. Angst vor.....) gegen konstruktivere Lösungsmöglichkeiten wichtig.
Im Gegensatz zur Psychoanalyse wird eine Änderung der Persönlichkeitsstruktur nicht angestrebt.

In die Therapie werden Elemente folgender Therapieansätze integriert:

- Gesprächstherapie
- Gestalttherapie
- analytischeKörperpsychotherapie nach Downing
- Verhaltenstherapie
- Autogenes Training
- Hypnose
- Katathymes Bilderleben
- EMDR
- Familienskulpturen mit Objekten
- Paartherapie

Sofern es hilfreich oder notwendig erscheint, wird begleitend zu der psychotherapeutischen Behandlung eine medikamentöse Therapie durchgeführt.
Zudem führe ich begleitende medikamentöse Therapien bei Patienten durch, die bei Psychologischen Psychotherapeuten in Behandlung sind.


Mitglied der Landesärztekammer Nordrhein (Aufsichtsbehörde)

Tersteegenstr. 9, 40474 Düsseldorf


Berufsrechtliche Regelungen:

Berufsordnung der Ärztekammer Nordrhein


Eingetragen im Arztregister Zulassungsbezirk Köln


Hier finden Sie die Kontaktdaten der Aufsichtsbehörden und die berufsrechtlichen Regelungen:

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Letzte Änderung am 10.06.2024