Dr. rer. med. Juliane Tiefensee
Psychologische Psychotherapeutin
04107 Leipzig Leipzig
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Diplom-Psychologie
- Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
- Beihilfe, Heilfürsorge, Private Krankenversicherung, Selbstzahler
Behandlungs-Schwerpunkte
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Depression
- Essstörung
- Persönlichkeitsstörung
- Psychosomatik
- Stress - Burnout - Mobbing
- Sucht
- Trauer
- Zwang
Verfahren
- Verhaltenstherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie
Freie Plätze / Wartezeiten
- Wartezeit über drei Monate.
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V.
- Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer (OPK)
Ansatz und Schwerpunkt
Wir haben alle den Wunsch, ein Leben voller Sinn, tiefen und nahen Beziehungen und einer guten Verbindung zu uns selbst zu führen. Meist müssen wir schmerzhaft erfahren, wie schwer das ist, wie wir immer wieder scheitern, vielleicht sogar das Gefühl haben, es sei uns selten oder noch nie gelungen.
Diese Zeiten der Erschütterung und des Schmerzes führen uns auch an einen Punkt inne zu halten. Lassen uns suchen und fragen. Was haben wir nie erfahren und kennenlernen können? Was wurde verdrängt und gehemmt, um in unserer früheren und aktuellen Lebenswelt zu passen und zu funktionieren?
Meist zeigen sich dann Symptome, die einen Leidensdruck verursachen und uns in einen Veränderungsprozess bringen. Was Sie zu mir führen kann:
Depressive Stimmung
Erschöpfung
Burn out/Stress
Angst
Panik
Essstörungen
Suchtmittelkonsum
mangelnde Entspannungsfähigkeit
Ein Gefühl, abgeschnitten von sich, anderen, der Welt zu sein
Arbeitssucht
Ich arbeite traumasensibel - bindungsorientiert - ressourcenfokussiert.
Traumasensibel - was bedeutet das?
Für unsere Entwicklung sind frühe Erfahrungen, besonders die Bindung zu den engsten Bezugspersonen von besonderer Bedeutung. Überzeugungen, Denk- und Verhaltensmuster werden hier geprägt und bestimmen maßgeblich unsere Lebensbewältigung. Wenn Sie heute feststellen, dass Beziehungen zu sich und zu anderen, der Umgang mit Emotionen und die Lebensgestaltung nicht "rund" laufen, ist das ein Hinweis darauf, dass diese alten Muster nicht funktional sind. Ein Hinweis, dass die frühen Prägungen auf eine unsichere, nicht unterstützende frühe Entwicklung in der Kindheit zurückzuführen sind.
Wir sprechen hier von sogenannten Entwicklungs- oder auch Bindungstraumata. Diese haben nicht nur Auswirkungen auf die Verbindung zu den prägenden Bezugspersonen, sondern reichen viel weiter. Sie wirken in alle Lebensbereiche, von Partnerschaft, Freundschaften, der Verbindung zur Welt, Arbeits- und Freizeitgestaltung - Ihrem Platz in der Welt.
Nicht nur psychische Leiden sind darauf zurückzuführen, sondern auch körperliche Leiden und Erkrankungen - von ständiger Anspannung, hoher Infektanfälligkeit bis hin zu chronischen Erkrankungen.
In unserem Prozess werden wir diese unbewussten Muster ins Bewusstsein bringen. Den "Sinn" der Strategien verstehen und erfühlen. Dabei geht es weit über das rationale Verständnis hinaus - die Inhalte werden körperlich und emotional gefühlt, um sie langsam in eine Wandlung bringen zu können. Traumatisierung bedeutet immer eine Trennung. Von uns, von anderen, von der Welt. In unserem Prozess gehen wir gemeinsam langsam die Schritte Ver- Bindung herzustellen.
Warum bindungsorientiert?
Meine langjährige Erfahrung als Therapeutin, aber auch meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Krisen haben mir gezeigt, dass alle Heilung über Bindung und Beziehung stattfindet. Es ist ausschlaggebend einen schützenden, sicheren Raum in der Therapie zu erfahren, um sich den verdrängten und schmerzhaften Inhalten zuwenden zu können und neue Erfahrungen in der Bindung zu machen. So beginnen sich die alten Muster langsam zu wandeln.
Bindungsorientiert heißt für mich, als Ihr Gegenüber in eine Verbindung von Mensch zu Mensch zu treten. So dass alte Wunden gesehen und mitgetragen werden. Dass Sie sich gesehen und gefühlt fühlen, in dem Prozess sicher und geschützt begleitet werden und neue Erfahrungen integrieren können.
Ressourcenfokussiert in der Psychotherapie?
Oft verbinden wir mit Psychotherapie den Blick auf Probleme, das Fühlen von Leid und Schmerz. Und ja - das ist natürlich ein Teil des Prozesses, vor allem zu Beginn führt Sie genau das zu mir. Wir werden im Leben immer wieder mit Schmerz und Schwierigkeiten konfrontiert und es ist auch ein Schritt, eine Akzeptanz dessen zu entwickeln.
Vor allem durch frühe Traumatisierungen ist es schwer, den Blick auf Freudvolles zu lenken. Sich lebendig und froh zu fühlen macht paradoxerweise fast Angst. In unserem Prozess ist ein Teil, diese Freude, die Lebendigkeit zunehmend zulassen zu können und sie "aushalten" zu lernen. Dabei es ein wichtiger Schritt, die Aufmerksamkeit zu lenken, sich auf angenehme Erfahrungen und auf Ressourcen zu fokussieren und sie in ein ganzheitliches Erleben zu führen - bewusst im Körper wahrzunehmen und zu verankern. Es geht darum, dem Schweren und Schmerzhaften Platz einzuräumen und DENNOCH Lebendigkeit, Freude und Zukunftsbezogenheit zu fühlen.
Den ersten Schritt sind Sie schon gegangen.