Annette Thomas

Annette Thomas

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Messerschwanderhof 4
67697 Otterberg Otterberg
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie, Dipl. Kunsttherapeutin
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Selbstzahler

Verfahren

  • Gesprächstherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Hypnose
  • Kunsttherapie
  • Körperorientierte Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.

Mitgliedschaften

  • GIPP Integrative Paartherapie und Paarsynthese e.V.
Persönliches Profil

Aus- und Weiterbildungen

Als Kunsttherapeutin arbeite ich seit 23 Jahren mit Einzelnen und Gruppen im pädagogischen und therapeutischen Bereich, gestützt durch ein Verständnis entwicklungsbedingter und biografischer Faktoren sowie individueller Hintergründe.

Darüber hinaus fließen folgende Erfahrungen im Rahmen von Praxis und jeweils mehrjährigen Ausbildungen in meine Arbeitsweise ein:
• Körperarbeit nach J. Henderson und T. Richardson, fortlaufend seit 2005
• Autosystemhypnose nach G.Renartz, anschließend Fortbildungen in Kinder- und Jugendhypnopsychotherapie sowie psychosomatische Erkrankungen, seit 2014
• Diagnostik und Lerntherapie, Bernhard Lievegoed Institut, 2012-16
• Integrative Paartherapie und Paarsynthese GIPP e.V., 2013 – 2023
• zur Zeit in Ausbildung in Integrativer Gestalttherapie, Eichgrundinstitut Darmstadt, Beginn 10/2023

Meine Haltung

In meiner therapeutischen Arbeit verstehe ich mich als Gegenüber und
unterstützende Begleiterin im eigenen Prozess.
Ich bringe neben meinem Wissen und meiner Erfahrung meine Aufmerksamkeit für den Moment ein: dem Wechselspiel zwischen körperlichem Empfinden, Fühlen und Denken sowie dem, was sich im Miteinander und im Kontakt ereignet.

Was ist, darf sein,
was sein darf, kann sich verändern.

Meine Arbeitsweise

Körper - Sinne - Erleben
Als Körper speichern wir alle unabgeschlossenen Erfahrungen. Oft spüren wir den Grad der daraus erwachsenen muskulären Anspannung nicht, die aus ihnen resultierende Erschöpfung oder Unruhe ist Teil unseres Seins geworden. Indem durch achtsame Begleitung der sinnliche Dialog des Wahrnehmens und Beschreibens unterstützt und gefördert wird, werden die mit dem vergangenen Erleben verbundenen Gefühle nochmals zugänglich.
Unser Körper kennt keine Zeit. Indem wir die gespeicherten Erfahrungen wahrnehmen und zulassen, dürfen sie nach und nach Vergangenheit werden.

Ausdruck - Gestalten - Kunst
Über Bewegung, Gebärde, mit Fundstücken aus der Natur, mit Ton oder Wachs, Stiften oder Pinsel ausdrücken was ist, in der Weise, wie es gerade stimmt und es jetzt gerade vermocht wird: Schreibend, zeichnend oder malend ...
Mit dem Gestalteten wird ein Teil nach außen gesetzt, er kann gemeinsam angeschaut und beschrieben werden, er ermöglicht in Dialog zu treten und kann weiter gestaltet zu werden.

Über Kreativität und Gestaltung erfahren wir Menschen unsere ureigene schöpferische Kraft. Gestaltungsräume im überschaubaren und geschützten Rahmen ermöglichen den Kontakt mit der eigenen Sehnsucht und die Befreiung verschütteter Ressourcen. Darüber entsteht ein intensiver Zugang zu Lebensfreude und Sinnerleben. Schöpferische Gestaltung lässt uns Selbstwirksamkeit erfahren und stärkt die Resilienz insbesondere in krisenhaften Zeiten.

Gespräch
Das Gespräch im therapeutischen Kontext fordert und fördert den Blick nach innen. Worte finden für das, was gesagt werden will, vielleicht noch nie gesagt werden konnte - oder durfte. Als Therapeutin spiegele ich das Gesagte, fühle Resonanz und reagiere in einer Weise, die Erkennen des Eigenen ermöglicht und neue Handlungsspielräume eröffnet.
Im therapeutischen Gespräch kann Gewahrwerden geschehen: So ist es gewesen. Das alles habe ich erlebt. Dabei kann sich die Erfahrung einstellen, dass etwas noch nicht abgeschlossen oder weiterhin konflikthaft ist. Etwas möchte gefeiert, endlich einmal beweint werden, eine Wut zum Ausdruck gebracht werden… dieses zu fühlen und Ausdruck dafür zu finden ist ein maßgeblicher Schritt bei der Heilung seelischer Wunden.


Paartherapie
Im Sinne einer lebendigen und sich wandelnden Beziehung erfordert das Paarsein, insbesondere als Eltern, ein hohes Maß an Austausch. Das gemeinsame Durchschreiten der verschiedenen Lebensphasen und Zyklen des Paarseins, aber auch familiäre, berufliche oder gesundheitliche Belastungen führen oftmals dazu, dass sich dieser Dialog immer mehr auf organisatorische Belange beschränkt. Der gegenseitige Austausch über Nöte und Sehnsüchte versiegt, die körperliche Begegnung bleibt aus, der einst so präsente Zugang zum Sinn der Beziehung geht über den alltäglichen Anlässen zu Konflikten verloren oder verbirgt sich hinter Mauern des Schweigens. Der zu bewältigende Alltag wird zu einer Zerreißprobe, in der die gegenseitige Anerkennung und Unterstützung fehlt.

In der Liebe geht es immer um Dialog auf allen Ebenen: Körper, Seele und Geist. Dieser Dialog findet Ausdruck in Worten, Blicken, Gesten und Berührungen.

Als Therapeutin verstehe ich meine Aufgabe in der Sensibilisierung für Verhaltensweisen, meist Liebes- und Kränkungsmuster, die in der Vergangenheit ihre Berechtigung hatten, jedoch nun der Begegnung und dem Miteinander der Partner im Wege stehen.
Über erlebnisintensivierende Interventionen wird die aktuelle Situation für beide in der jeweils eigenen Bedeutung erfahrbar. Die Arbeit mit dem, was unabgeschlossen aus der Vergangenheit beider im gemeinsamen Alltag wirkt, eröffnet einen Weg zu Anteilnahme und Einsicht. Daraus erwächst seelische Verbundenheit und das Erleben eines tiefen Sinns des Weges zu zweit.


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Letzte Änderung am 19.03.2025