M. Sc. Psychologin Julia Schilcher-Freier
Psychologie & Therapie im Voralpenland
82380 Peißenberg DE Peißenberg
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie, Master in Psychologie, Sonderpädagogin, Schulpsychologin
- Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
- Private Krankenversicherung, Selbstzahler
Behandlungs-Schwerpunkte
- ADHS
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Depression
- Persönlichkeitsstörung
- Psychose - Schizophrenie
- Psychosomatik
- Sexualität
- Stress - Burnout - Mobbing
- Supervision
- Trauma - Gewalt - Missbrauch
Verfahren
- Gesprächstherapie
- Online-Beratung
- Systemische Therapie
- Traumatherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie: Erwachsene
- Familientherapie
- Paartherapie
Freie Plätze / Wartezeiten
- Wartezeit über drei Monate.
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie
Traumatherapie
Ein besonderer Schwerpunkt meiner therapeutischen Arbeit ist die Behandlung von Traumata (z.B. Traumafolgestörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen). Unabhängig davon, ob es sich um ein einmaliges belastendes Ereignis (z.B. Unfall, körperliche Gewalt) oder um länger andauernde Traumatisierung handelt (z.B. anhaltender sexueller Missbrauch, emotionale und/ oder körperliche Gewalt), entwickle ich gemeinsam mit Ihnen einen Therapieansatz, der dabei unterstützt, unkontrollierbares Wiedererleben zu reduzieren und die belastenden Erlebnisse sinnvoll in die eigene Biographie einzuordnen. Zudem werden bei Bedarf ausführlich mögliche Scham- und Schuldgefühle thematisiert. Bei entsprechender Indikation können neben psychoedukativen Einheiten auch Trauma-Expositionen ("Traumakonfrontation") durchgeführt werden. Diese finden stets in enger Absprache mit den Patient*innen statt und erfolgen nach einer angemessenen Kennenlernphase. Ergänzt werden Ansätze der "DBT-PTBS" (Dialektisch-behaviorale Therapie speziell bei Posttraumatischen Belastungsstörungen) mit systemisch-familientherapeutischen Elementen, die neben familiären "vererbten" Traumata auch Bindungs- und Beziehungsmuster in den Blick nehmen.
Systemisch
Die systemische Therapie ist sowohl für Einzelpersonen, aber auch für die Paartherapie und die Familientherapie mit mehreren Personen geeignet. Die konstruktivistische Grundhaltung beinhaltet, dass die Wahrnehmung aller Beteiligten zwar unterschiedlich ist, aber gleich viel Wert hat. Durch die Orientierung an Ressourcen und der Haltung, dass es für jedes Verhalten mindestens einen "guten Grund" gibt, soll ein Perspektivwechsel ermöglicht werden, durch den nachhaltige Veränderungen in der Beziehungsgestaltung und im Umgang mit Symptomen denkbar werden.
Mentalisierungsbasiert (MBA)
Durch diese Therapieform wird der Zugang zur eigenen Innenwelt (Gedanken, Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse etc.) ermöglicht und durch Übung verbessert. Dieser Zugang unterstützt bei der Regulation eigener Gefühle und kann deswegen Symptome lindern. Bei vielen psychischen Erkrankungen ist genau dieser Zugang zu sich selbst jedoch (teilweise) versperrt. Darunter fallen
-Persönlichkeitsstörungen wie Borderline
-komplexen Posttraumatischen Belastungsstörungen
-psychotischen Erkrankungen
-Bindungstraumata
-chronische Ängste & Depressionen
Neben der Reflexion eigener Gefühle und Gedanken werden zudem mögliche Gefühle, Gedanken, Motive anderer Menschen mitgedacht, um einen heilsamen Perspektivwechsel zu ermöglichen, der wiederum einen mitfühlenderen Blick auf die eigene Person bewirken kann.