Gernot Schiefer

Prof. Dr. Gernot Schiefer

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker

Krämersweg 66
66123 Saarbrücken
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Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie, Schwerpunkt Klinische Psychologie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Beihilfe, Postbeamtenkrankenkasse

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Paare - Familien
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychoonkologie
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Sexualität
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Supervision
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Gesprächstherapie
  • Kurzzeittherapie
  • Psychoanalyse
  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.

Mitgliedschaften

  • Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft
  • Internationale Psychoanalytische Vereinigung (IPV)
  • Psychotherapeutenkammer des Saarlandes
Persönliches Profil

Behandlungsmethoden

Ich arbeite mit drei Behandlungsverfahren, die alle in der Psychoanalyse verankert sind und auf unbewusste Zusammenhänge fokussieren:

- Die Analytische Psychotherapie (Psychoanalyse)
Die klassische Psychoanalyse nimmt die gesamte Persönlichkeit eines Menschen mit ihrer Geschichte und ihren grundlegenden Beziehungs- und Selbstwertproblemen in den Blick. Sie stellt dem Patienten einen sicheren Rahmen zur Verfügung, in dem er seine ihn ängstigenden und verletzenden Beziehungserfahrungen auf den Therapeuten übertragen und mit ihm analysieren kann. Auf diese Weise wird ein nachträgliches Verstehen und Verarbeiten dieser Erfahrungen ermöglicht.
Setting: 3-4 Sitzungen / Woche über 2 - 3 Jahre; im Liegen auf der Couch

- Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Bei diesem psychoanalytischen Verfahren liegt der Schwerpunkt auf Konflikten und Krisen, die in der aktuellen Lebenssituation des Patienten auftreten. Auch hier forschen Therapeut und Patient gemeinsam nach den unbewussten Zusammenhängen des aktuellen Problems. Sie konzentrieren sich jedoch auf die zentralen Aspekte des Problems, ohne die ganze Persönlichkeit zu analysieren.
Setting: 1-2 Sitzungen / Woche über 1 - 2 Jahre; im Sitzen

- Die psychoanalytisch orientierte Fokaltherapie
Sie ist eine psychoanalytische Kurzzeittherapie, die eine aktuelle Schwierigkeit fokussiert. Sie ist nur dann einsetzbar, wenn diese Schwierigkeit durch einen isolierbaren Konflikt verursacht ist.
Setting: 1 Sitzung / Woche über ½ -1 Jahr; im Sitzen

Falls Sie interessiert sind, werde ich mit Ihnen in einem oder mehreren Vorgesprächen Ihre Beschwerden und deren mögliche Zusammenhänge klären. Mit diesen Informationen und meiner Erfahrung wählen wir gemeinsam für Sie eine Therapieform aus, die zu Ihrer Konfliktsituation und den Rahmenbedingungen Ihres Lebens passt.

Symptome

Hier habe ich Symptome und Krankheiten aufgelistet, bei denen ich psychoanalytisch fundierte Therapieverfahren anwende:

- Ängste (z.B. vor vielen Menschen an einem Ort, vor der Dunkelheit, vor fremden Menschen, vor der Höhe, vor der eigenen Begrenztheit oder die Angst, jemanden zu schädigen)
- Depressionen
- Körperliche Beschwerden mit seelischen Ursachen (z.B. herzbezogene Ängste, Hautkrankheiten, Bluthochdruck, neurologische Fehlfunktionen, Magenkrämpfe, Durchfall)
- Zwänge (z.B. Zwangsgedanken, Wasch- und Ordnungszwänge)
- Schlafstörungen
- Sexuelle Störungen
- Essstörungen (Magersucht, Fresssucht)
- Beziehungs-/Kommunikationsstörungen (vor allem sich wiederholende Kommunikationsprobleme mit Partnern oder berufliche Misserfolge)
- Arbeitsstörungen
- Erschöpfungssyndrome

Depressionen, Ängste und Zwänge sind oft so belastend, dass sie einen normalen Alltag für den Betreffenden praktisch unmöglich machen. Das gesamte Leben ist gefärbt von der Angst oder der Depression und kaum etwas kann ohne diese Belastungen erlebt und unternommen werden. Viele Menschen können keinen konkreten Anlass für ihre Ängste oder Depressionen nennen. Es ist ein chronischer Prozess, der sich zum Teil über viele Jahre oder Jahrzehnte entwickelt und verschlimmert hat.
Bei vielen Symptomen ist der Zusammenhang zwischen der Erkrankung und einem seelischen Geschehen gar nicht unmittelbar zu erkennen. Dies sind z.B. körperliche Erkrankungen, für die es keinen organischen Befund gibt. Solche psychosomatische Erkrankungen sind sehr weit verbreitet. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Probleme psychischer Natur sind, können wir diese Frage in einem persönlichen Gespräch klären. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir.

Wirkungsweise der Psychoanalyse

In der analytischen Psychotherapie wird zwischen Patient und Psychoanalytiker eine tragende und haltgebende Beziehung aufgebaut. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, sich traumatischen und verletzenden Erlebnissen der eigenen Biographie anzunähern und ihre Bedeutung für die aktuellen Schwierigkeiten zu begreifen. Auf diese Weise verlieren die Symptome ihre Aufdringlichkeit und Wirksamkeit, werden schwächer und verschwinden zunehmend.
Die Psychoanalyse erzielt eine Gesundung und nachhaltige Stabilisierung des Patienten, indem sie einen tiefen Einblick in bisher Unbewusstes ermöglicht. Heilung und Entlastung durch Aufdeckung und Verarbeitung von unbewussten Konflikten „im Hier und Jetzt“ macht die Einzigartigkeit der Psychoanalyse aus.

Durch ein vertieftes Verständnis von sich selbst, lernt der Patient seine Abwehrmechanismen kennen, die ihn jahrelang davor geschützt haben, den als unerträglich erlebten Ängsten und Bedrohungen nicht erneut ausgesetzt zu werden. So können ›Beziehungsprobleme‹ darauf beruhen, dass wir immer darauf bedacht waren, unseren Eltern zu gefallen, weil wir sonst Strafen befürchteten. Oder der Zwang, anderen helfen zu müssen, ist in vielen Fällen auf mangelnde Anerkennung in jungen Jahren zurückzuführen. Diese versucht man nun auf dem selbstlosen Weg zu erreichen. Ein anderes Beispiel kann die Trennung der eigenen Eltern sein: Da die emotionalen Verarbeitungskapazitäten von Kindern noch recht begrenzt sind, ist dies für viele von ihnen ein zu schmerzhaftes, ein sie zerreißendes Erlebnis. Diese einschneidende Erfahrung kann sich im späteren Leben als unerträgliche Einsamkeitsgefühle oder als Verlassenheitsängste, aber auch als sexuelle Störung niederschlagen.

Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie

Für mein psychoanalytisches Arbeiten kann ich auf folgende professionelle Erfahrungen, Aus- und Weiterbildungen sowie Akkreditierungen zurückgreifen:

Akkreditierungen/Zertifizierungen
- Psychoanalytiker und Mitglied in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) sowie der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV)
- Approbation als Psychologischer Psychotherapeut
- Mitglied der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes
- Eingetragen im Arzt- und Psychotherapeutenregister der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes
- Diplom-Psychologe

Aus- und Weiterbildungen
- Studium der Psychologie an der Albert-Magnus-Universität zu Köln
- Psychoanalytische Psychotherapie und Tiefenpsychologische Psychotherapie
- Systemisch-hypnotherapeutische Ausbildung im Bereich Organisations- und Personalentwicklung sowie Coaching
- Systemische Familientherapie
- Weiterqualifizierungen in den Bereichen Beratung und Gruppendynamik

Berufliche Erfahrungen
- Psychologischer Psychotherapeut, in eigener Privatpraxis niedergelassen
- Professor für Wirtschaftspsychologie an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management in Mannheim
- Lehrbeauftragter für Klinische Psychologie an der Universität des Saarlandes
- Geschäftsführender Gesellschafter der ProSpector®, ein Unternehmen für qualitative Marktforschung und Marketingberatung


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Herausgeber: Prof. Dr. Gernot Schiefer, Krämersweg 66, 66123 Saarbrücken

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Für meine psychotherapeutischen Tätigkeiten mache ich folgende zusätzliche Angaben:
Gesetzliche Berufsbezeichnung:
Psychologischer Psychotherapeut / Approbation, verliehen vom Landesamt für Arbeitssicherheit, Immissionsschutz und Gesundheit, Homburg, Bundesrepublik Deutschland

Maßgebliche berufsrechtliche Regelungen:
Gesetz über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz – PsychThG) v. 16. 6. 1998 (BGBl. S. 1311) zuletzt geändert am 20. 6. 2002 (BGBl. I S. 1946, 1996)

Psychotherapeutengesetz - PsychThG
Saarländisches Heilberufekammergesetz (SHKG)
Gebührenordnung für Psychotherapeuten bei Privatbehandlung (GOP)
Landesgesundheitsdienstegesetz
Landesheilberufe-Kammergesetz

Texte der genannten Bestimmungen sind im Buchhandel erhältlich oder im Internet von der Aufsichtsbehörde (s. u.) abrufbar (www.ptk-saar.de).

Zugehörige Aufsichtsbehörden:
Kassenärztliche Vereinigung Saarland
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Faktoreistraße 4
66111 Saarbrücken
Tel.: (0681) 4003-0

Psychotherapeutenkammer des Saarlandes
Talstraße 32
D-66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 / 9 54 55 56
Fax: 0681 / 9 54 55 58
E-Mail: kontakt@ptk-saar.de
Internet: www.ptk-saar.de

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Aufsichtsbehörden und die berufsrechtlichen Regelungen:

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Letzte Änderung am 10.03.2019