Ariane Rothgang

Dipl.-Psych. Ariane Rothgang

Psychologische Psychotherapeutin / Psychoanalytikerin / Praxis für Psychotherapie und Psychoanalyse

Isartorplatz 2
80331 München
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Essstörung
  • Kinder - Jugendliche
  • Paare - Familien
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik
  • Stress - Burnout - Mobbing

Verfahren

  • Online-Beratung
  • Psychoanalyse
  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Kinder und Jugendliche
  • Paartherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit über drei Monate.

Mitgliedschaften

  • Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PTK)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V. (DGPT)
  • Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e.V. (DPV)
  • Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)
Persönliches Profil

Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie

LEIDER KANN ICH IHNEN BIS AUF WEITERES KEINEN PLATZ FÜR EINE FORTLAUFENDE PSYCHOTHERAPIE ANBIETEN. VIELEN DANK FÜR IHR VERSTÄNDNIS.

Mein Studium der Psychologie in Strasbourg (DEUG) und Konstanz (Diplom) zeigte, dass die persönliche Lebenssituation sowie die psychische Verfasstheit des Menschen einen entscheidenden Einfluss auf seine Lebensqualität und die Gesundheit haben. Aus diesem Grund legte ich meinen Studien- und Forschungsschwerpunkt auf die klinische Psychologie.

Neben der Arbeit in Kliniken, im Bereich der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie erfolgte die staatlich anerkannte (Regierung von Oberbayern) Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin an dem Ausbildungsinstitut der DPV - Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (www.dpv-psa.de) in München / Zweig der IPA-International Psychoanalytic Association (www.ipa.world).

Durch die regelmäßige Teilnahme an internationalen Kongressen, Weiterbildungen und Forschungsprojekten bietet sich mir die Möglichkeit, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in meine tägliche Arbeit aufzunehmen.

BERUFLICHE QUALIFIKATIONEN

Seit 2014 Eigene Praxis für Psychotherapie und Psychoanalyse
- Versorgungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns KVB

2014 Fachkundequalifikation* zur Kinder- und Jugendlichentherapeutin
- Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
- Analytische Psychotherapie

Fachkundequalifikation* zur Gruppenpsychotherapeutin
- Tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie
- Analytische Gruppenpsychotherapie

Fachkundequalifikation* zur Psychoanalytikerin
- Analytische Psychotherapie / Psychoanalyse

2012 Approbation Psychologische Psychotherapeutin*
- Tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie für Erwachsene
- Eintragung ins Arztregister der KVB
- Abrechnungsgenehmigung für gesetzliche sowie private
Krankenversicherungen und Beihilfe unter der vertragsärztlichen
Versorgung

* Staatlich anerkannt unter dem Psychotherapeutengesetz des Bundesausschuss für Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten sowie der vertragsärztlichen Versorgung.

Weg in die Psychotherapie

Seelische Hochs und Tiefs kennt fast jeder. Dennoch tritt der Fall ein, dass Ihre bisherigen und gut funktionierenden Lebens- und Bewältigungsstrategien plötzlich nicht mehr greifen und Sie in einen seelischen Leidensdruck geraten.

Spätestens wenn in privaten Beziehungen, im Berufsleben oder im eigenen seelischen Leben ein Symptom auftritt, etwas stockt oder nicht funktioniert, können Sie sich in Lebenssituationen wiederfinden für deren Bewältigung Sie eine kompetente und professionelle Hilfestellung benötigen. Ein ausgeprägtes Symptom ist oftmals der letzte Appell unseres seelischen und körperlichen Systems.

Wenn eine psychische Krise oder ein andauernder Leidensdruck über Wochen anhält, ist ein erstes Gespräch mit einem*er Psychotherapeuten*in ratsam. Der subjektive, meist starke Leidensdruck und der Wunsch nach professioneller Hilfestellung zur Veränderung ist dabei ausschlaggebend.

Der AUSLÖSER für einen erlebten Leidensdruck oder Symptombildung, kann unterschiedlicher Natur sein:

- Berufsleben (Überlastung, Burn-Out, Mobbing, Arbeitsplatzkonflikte)
- Partnerschaft (Trennung, Konflikte)
- Beziehung (Einsamkeit, immer wieder scheiternde Beziehungen)
- Psychische Belastungssituation (Todesfälle, Trennung, andere Schicksalsschläge)
- Schwellensituation (Studium, Umzug, neuer Job, Familiengründung, Renteneintritt)
- Selbstwert (Erleben wiederkehrender Insuffizienzgefühle, erlebte Inkompetenz, Kleinheits- und Minderwertigkeitserleben, Schuldgefühle)
- Fragestellungen bezüglich der Persönlichkeitsentwicklung bzw. der Blockade dieser, bezüglich der Identität und der Gestaltung des eigenen Lebenskonzeptes

Die INDIKATION für eine Psychotherapie, für eine geeignete Therapieform oder für eine anderweitige medizinische Behandlung, erfolgt in einem bzw. mehreren therapeutischen Erstgesprächen. Die Kosten für drei psychotherapeutischen Sprechstunden zur Erstellung der Indikation sowie für vier probatorische Sitzungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen immer. Für die weiterführende Therapie wird ein Antrag zur Kostenübernahme an die Krankenkasse gestellt.

Arbeitsschwerpunkte

Auf Basis meiner langjährigen BERUFSERFAHRUG in Klinik und Praxis liegt mein Arbeitsschwerpunkt auf dem Spektrum der Störungsbilder nach ICD-10: F4 bis F9:

- Allgemeines Erschöpfungssyndrom (Burn-Out)
- Depression (akut-reaktiv oder rezidivierend)
- Somatoforme Störung (Herz-Kreislaufprobleme, Magen-Darmprobleme, Tinnitus, häufiges Erkranken)
- Angst -und Panikstörung
- Persönlichkeits- und Verhaltensstörung
- Psychosomatik
- Essstörungen
etc.

Auch wenn Sie sich keiner symptomatischen Kategorie zuordnen können, kann ein seelischer Leidensdruck und die Notwendigkeit zur therapeutischen Behandlung bestehen. Dabei kann es sich z.B. um ein Leiden unter Erlebens- und Verhaltensmustern handeln, welche sich immer wieder einstellen, z.B. Ängste oder ein Unvermögen etwas zu tun, andauerndes Stresserleben, wiederkehrende belastende Situationen.

Meine therapeutische Arbeit bezieht sich auf die PSYCHODYNAMISCHEN / PSYCHOANALYTISCHEN THERAPIEVERFAHREN.

Zu denen zählen die
- TIEFENPSYCHOLOGISCH FUNDIERTE PSYCHOTHERAPIE und die
- ANALYTISCHE PSYCHOTHERAPIE / PSYCHOANALYSE

Diese Therapieverfahren gehören nach dem Beirat für Wissenschaft (WBO) zu den wissenschaftlich anerkannten Therapieverfahren und sind evidenzbasiert. Es liegt diesen ein umfassendes Theoriesystem der Krankheitsentstehung sowie der Krankheitsaufrechterhaltung zu Grunde. Aus dieser lassen sich die Behandlungsstrategie für die entsprechende Störung oder Symptombildung ableiten. Die Ausbildung in diesen Therapieverfahren befähigt mich zu einem umfassenden Wissen in Theorie und Praxis über die menschliche Psyche sowie über die Bedingungen der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen und Symptomen. Ein solch umfangreiches Behandlungskonzept erlaubt es, eventuell auftauchende Komplikationen im Behandlungsverlauf in ihrer Komplexität zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren.

Die GRUNDLAGE für das psychotherapeutische Gespräch ist ein geschützter Raum und Rahmen, welcher der ärztlichen Schweigepflicht unterliegt. Ein wertschätzender Umgang sowie eine entsprechende Beziehungsgestaltung schafften die Basis dafür, dass alle Gefühle und Zustände, welche sich in Ihnen darstellen, sein und verbalisiert werden dürfen. Nur wenn dies möglich ist, können Gefühle und emotionales Erleben zugelassen, dem Bewusstsein näher gebracht und in einer neuen Form integriert und somit verändert werden.

Verfahren und Methoden

Die PSYCHODYNAMISCHEN THERAPIEVERFAHREN beruhen auf dem grundlegenden und differenzierten Umgang mit Konflikten. Ungelöste, emotionale Konflikte können zu einem starken subjektiven Leidensdruck, zu einem Symptom sowie zu intrapsychischen und interpersonellen Schwierigkeiten führen.
Über die therapeutische Arbeit ist es möglich, Symptome zu reduzieren und einen krankheitswertigen Zustand aufzuheben sowie dysfunktionale Erlebens- und Verhaltensmuster in funktionale zu überführen.

ANALYTISCHE PSYCHOTHERAPIE
Anhand dieses Therapieverfahrens wird mit Ihnen, Ihre zu Grunde liegende emotionale Erlebenswelt, welche Sie lenkt und leitet erarbeitet. Es werden die unbewussten Muster und Motive aufgespürt, um diese dem Bewusstsein, dem Verstehen und in Folge der Veränderung zugänglich zu machen. Ziel dabei ist es, einen Veränderungsprozess auf der aktuellen Erlebens- und Verhaltensebene herstellen zu können.

Die höhere Stundefrequenz, das Setting (meist im Liegen) fördert die Regression und ermöglicht es, tieferliegende und unbewusste Konflikten sowie verdrängtes und unbewusstes emotionales Erleben erfassen zu können. Gerade die intensive Bearbeitung von (neurotischen) Konflikten, das Verstehen ihrer subjektiven emotionalen Realität und Erlebenswelt, lässt ein vertieftes Verständnis der eigenen Persönlichkeit, ohne der eine dauerhafte psychische Veränderung nicht möglich ist, zu. Die Bearbeitung dieser Konflikte findet anhand der aktuellen Lebenssituation, des Erlebens von aktuellen und in der Vergangenheit liegenden Beziehungserfahrungen sowie anhand des Erlebens der therapeutischen Arbeitsbeziehung statt (Arbeit mit Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand).

Ebenfalls gehört zur therapeutischen Arbeit, sich darüber Gedanken zu machen, warum und wie es zu solch einem schwierigen Empfinden oder zu einer solchen Beziehungs- und Alltagsgestaltung gekommen ist (biografische Rekonstruktion). Denn nur wenn Sie verstehen, wieso Sie sich in eine solche Lage hineingefunden haben, können Sie eine solche Entwicklung in Zukunft von sich aus anders gestalten und sich selbst nicht mehr in emotional schwierige Situationen und Gefühlszustände bringen.

Über den analytischen Prozess kann Ihnen, neben einer überdauernden Symptomreduktion, eine konstruktive und kreative Verhaltensveränderung, eine verbesserte Beziehungsfähigkeit sich selbst und anderen Menschen gegenüber und eine positive Persönlichkeitsveränderung ermöglicht werden.

- Sitzungsfrequenz 2 - 4 Sitzungen (50 min/ pro Sitzung)
- Stundenkontingent 160 bis 300 Stunden (Kassenkontingent).
- Dauer 2 bis 3 Jahre als Orientierungswert

Die TIEFENPSYCHOLOGISCH FUNDIERTE PSYCHOTHERAPIE behandelt ebenfalls die unbewusste Psychodynamik wirksamer (neurotischer) Konflikte. Sie zielt jedoch auf die Bearbeitung eines umschriebenen, relativ bewusstseinsnahen Konfliktes ab, mit dem Ziel der Beseitigung der den Konflikt unterhaltenden Symptomatik. Es wird dabei eine Konzentration des therapeutischen Prozesses durch die Begrenzung des Behandlungsziels, durch ein vorwiegend konflikt-zentriertes Vorgehen und durch die Einschränkung regressiver Prozesse hergestellt. Die therapeutische Arbeit konzentriert sich in erster Linie auf die Bearbeitung von aktuellen Konflikten in realen Lebenssituationen ebenso wie in der therapeutischen Arbeitsbeziehung und weniger auf eine biografische Rekonstruktion.

- Sitzungsfrequenz 1 - 2 Sitzungen (50 min/ pro Sitzung)
- Stundenkontingent 60 bis 100 Sitzungen (Kassenkontingent).
- Dauer 1 bis 2 Jahre als Orientierungswert

Zudem gibt es die Möglichkeit der Akuttherapie von 12 Sitzungen sowie der Kurzzeittherapie von 2 x 12 Sitzungen im Rahmen der gesetzlichen Versorgung.


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Letzte Änderung am 04.03.2021