Ricardo Baumann

Prof. Dr. Ricardo Baumann

Diplom-Psychologe

Melchiorstraße 14
50670 Köln Köln
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie, Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Coaching
  • Stress - Burnout - Mobbing

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Gestalttherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Verhaltenstherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit bis drei Monate.

Mitgliedschaften

  • Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen
  • Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften
Persönliches Profil

Arbeitsschwerpunkte

Das Zusammenpiel von Arbeit und Gesundheit stehen im Zentrum meiner therapeutischen und beratenden Tätigkeiten. Gesundheitscoaching bei Erschöpfung und Burnout bilden meine Kernkompetenzen. Ich unterstütze meine Klienten dabei, bessere Bedingungen für sich zu schaffen und die Lebenszufriedenheit zu erhöhen.

Berufliche Qualifizierung

1985-1992 Studium der klinischen Psychologie an der Uni Trier
1996-2001 Ausbildung in Gestalttherapie im Däumling-Institut in Siegburg
2011-2014 Promotion an der Universität zu Köln

Berufliche Tätigkeiten

Psychotherapeutische und beratende Tätigkeit insbesondere in sozialen Berufsfeldern, z.B. in der ambulanten und stationären Jugendhilfe und in der beruflichen Erst- und Wiedereingliederung. Erstellung und Durchführung von Konzepten zur Gesundheitsförderung bei Burnout und Burnout-Risiko. Gesundheitsförderung bei pflegenden Angehörigen, bei Arbeitslosigkeit und in der Rehabilitation. Forschung und Lehre.

Meine Philosophie und Arbeitsweise

Widerstandsfähigkeit bedeutet, dass das eigene Leben als verstehbar, handhabbar und bedeutsam erlebt wird. Wir können uns das, was uns widerfährt, erklären und einordnen. Wir haben Vertrauen darin, für die Anforderungen des Lebens gewappnet zu sein und es gibt wichtige Dinge in unserem Leben, für die es sich lohnt, sich einzusetzen.
Die Arbeit ist eine wichtige Säule der Gesundheit. Durch Arbeit können wir neue Fähigkeiten erwerben, Anerkennung bekommen, mit anderen Menschen an gemeinsamen Zielen arbeiten und in einer Art mit der Welt in Kontakt treten, die über das Private hinausgeht. Arbeit strukturiert den Tag und kann auch Spaß machen. Im Arbeitsalltag ist es aber auch oft so, dass wir nicht das tun, was wir tun wollen, sondern das, was zu tun ist und was von uns erwartet wird. Dabei verlieren wir gelegentlich aus den Augen, was uns selbst guttut und was uns selbst wichtig ist. Für die Gesundheit ist dies aber von großer Bedeutung. Manchmal sind die eigenen Wünsche auch gar nicht bewusst. Imaginationsübungen können dabei helfen, einen Zugang zu ihnen zu bekommen.
Viele Menschen neigen dazu, unter Belastung Freizeitaktivitäten aufzugeben. Nicht selten wird in der Freizeit ebenfalls Stress erlebt, weil Freizeitaktivitäten unter dem Gesichtspunkt von Wettbewerb und Leistung angegangen werden. Hier geht es darum Freizeitaktivitäten zu entwickeln, die tatsächlich als erholsam erlebt werden.
Nicht zuletzt gibt es Glaubenssätze, die subjektiv belastend sind und die Verwirklichung eigener Lebensziele behindern. Ein wichtiger Prozess zu mehr Lebenszufriedenheit ist die Entwicklung von Überzeugungen, die im Hinblick auf Gefühle und Verhaltensweisen hilfreich sind. Oft geht es darum, die richtigen Fragen zu stellen, die einem dabei helfen Überzeugungen zu entwickeln, die einem guttun. Achtsamkeitsübungen und die Auseinandersetzung und mit dem eigenen beruflichen und sozialen Umfeld sind ebenfalls wichtige Bausteine von Therapie, Beratung und Gesundheitscoaching.
Ich nutze Techniken und Instrumente aus unterschiedlichen Traditionen. Als Gestalttherapeut messe ich allerdings der Beziehung zwischen mir und meinen Klienten eine zentrale Bedeutung bei. Ein wesentliches Anliegen von mir ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der der Klient oder die Klientin den Mut entwickelt, befriedigendere Lebens- und Beziehungsmöglichkeiten aufzuspüren.


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Letzte Änderung am 13.08.2019