Tabea Plötz

Dipl.-Psych. Tabea Plötz

Praxis für Integrale Persönlichkeitsentwicklung

Gustav-Adolf-Str. 32
04105 Leipzig Leipzig
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung im Kostenerstattungsverfahren, Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Beihilfe

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Integrative Therapie
  • Online-Beratung
  • Verhaltenstherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit über drei Monate.

Mitgliedschaften

  • OPK Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer
  • SÄPT Schweizer Ärztegesellschaft für psycholytische Therapie;
  • VIVT Verband für Integrative Verhaltenstherapie;
Persönliches Profil

Kosten der Behandlung

Als freie Psychotherapeutin kann ich nicht unmittelbar mit den Krankenkassen abrechnen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, bei der die Kasse auch die Kosten für die Behandlung in einer Privatpraxis übernimmt: das so genannte Kostenerstattungsverfahren (nach §13 Abs. 3 SGB V)

Leider lassen sich nicht alle Kassen ohne Weiteres auf das Kostenerstattungsverfahren ein. Wenn Sie an der Aufnahme einer Therapie auf diesem Weg interessiert sind, schreiben Sie mir bitte eine Mail, in der Sie auf folgende Fragen kurz eingehen:

- Was ist ihr Anliegen für die Therapie? Wieso möchten Sie gerade jetzt eine Therapie beginnen?
- Zu welchen Tages-/Uhrzeiten können Sie es regelmäßig einrichten zu Therapie-sitzungen zu kommen?
- Bei welcher Kasse sind Sie versichert?
- Haben Sie bereits vorher eine Therapie gemacht? (wenn ja: wann? ambulant/ stationär? zu welcher Diagnose? was hat sich für Sie verändert, wie zufrieden waren Sie mit dem Ergebnis?)
- Wieso möchten Sie eine Therapie gerade bei mir beginnen? Was erwarten Sie von einer Therapie bei mir?
- Wie sieht Ihre aktuelle Lebenssituation aus? (Beruf, Familie/Partnerschaft, Hobbies) Wie ist Ihre Haltung zu Meditation/Spiritualität und achtsamer Lebenspraxis?

Ich möchte durch diese Fragen vorab eine Idee davon bekommen, wie gut Ihre Chancen stehen, dass die Kosten von der Kasse übernommen werden. Außerdem möchte ich einschätzen können, ob Ihre Vorstellung von Therapie mit meinem Angebot übereinstimmt. Es erspart Ihnen und mir viel Aufwand und Zeit, wenn wir nicht erst alles beantragen und dann feststellen, dass es keine Passung zwischen uns gibt.

Behandlungsphilosophie

Ich betrachte psychische Symptome nicht als eine Krankheit, denn unter einer Krankheit verstehen wir oft etwas, das uns „befällt“ und das es „zu bekämpfen und loszuwerden“ gilt. Ich sehe den Menschen jedoch in seiner Gesamtheit als in Entwicklung begriffen und Symptome als wertvolle Hinweise auf Blockaden und die nächsten notwendigen oder möglichen Entwicklungsschritte. Somit richtet sich meine Arbeit an all jene, die unter „Gesundheit“ nicht einfach nur die Abwesenheit von Krankheit verstehen, sondern die damit auch das ganz persönliche Wohlbefinden im Rahmen ihres Entwicklungs- und Reifungsprozesses verbinden, den sie gezielt in die Hand nehmen können, um damit zu mehr Bewusstheit und Ganzheit zu gelangen.

Die Integrale Theorie nach Ken Wilber bietet eine wunderbare Grundlage anhand derer eine Einordnung jedes Menschen in seinem persönlichen Entwicklungsprozess und jedes Symptoms in seiner Bedeutung für die Person und ihren Prozess möglich ist. Auf dieser Grundlage können dann diejenigen therapeutischen Werkzeuge ausgewählt werden, die bestmöglich zum Thema des Klienten passen. Studien zeigen nämlich, dass Therapien oft nicht erfolgreich sind, weil Therapiemethode und Anliegen des Klienten nicht zusammen passen. So gibt es nicht DIE eine Therapie oder Methode für alles und jeden, sondern für jeden einzelnen genau die gerade für den aktuellen Zeitpunkt passende Methode, die ihn bei den nächsten Schritten auf seinem Weg unterstützt. So sehe ich mich als Therapeut auch nicht in der Rolle des „Retters“, sondern als jemanden, der Raum, Zeit, Wissen und Methoden zur Verfügung stellt, um jedem Klienten in seinem Maß und Tempo die bestmögliche Unterstützung im persönlichen Entwicklungsprozess zu bieten.

Mein Angebot richtet sich daher an diejenigen, die ihr Leben als einen Weg und Prozess begreifen und sich an der einen oder anderen Stelle Anstöße und Begleitung für die nächste Entwicklungsaufgabe wünschen. Selbstbestimmtes Handeln und Bewusstheit für die Verantwortung für das eigene Leben haben dabei oberste Priorität. Besonders gern arbeite ich dabei mit jeden, für die Achtsamkeit und bewusste Lebenspraxis keine Fremdwörter sind und die in ihrer Entwicklung Spiritualität als wichtigen Baustein betrachten.

Völlig undogmatisch bietet meine Arbeit gerade in Bereichen der Transpersonalität erfahrene Begleitung für jene, die ahnen oder wissen, dass eine klassische (im Sinne von schulmedizinischer) Psychotherapie für ihre Anliegen nicht weitreichend genug wäre oder sie dort auf wenig Verständnis und schnelle Abfertigung (Schubladendenken) treffen würden.

Da ich mich als „Entwicklungshelfer“ begreife, biete ich meine Unterstützung gern auch dort an, wo nicht zwangsläufig beeinträchtigende Symptome im Vordergrund stehen, sondern der Mensch in sich den Wunsch nach Entwicklung von Selbsterkenntnis, Selbstverwirklichung und spiritueller Erfahrung (Fragen und Anliegen zu „All-Einheit“, Ego-Transzendierung, subtilen Wahrnehmungen, medialen Begabungen usw.) spürt.

Vita

Werdegang:
2008 Diplom in Psychologie
seit 2011 psychotherapeutische Heilpraktikerin
seit 2012 Approbation als Psychologischen Psychotherapeutin
2014/15 Weiterbildung "systemische, erlebnisorientierte Paartherapie"

Geboren einige Jahr vor und aufgewachsen in den Umbrüchen der Wendezeit, beschäftigte mich schon in frühen Schuljahren die Frage nach dem „Warum“ hinter den Handlungen der Menschen. Ich machte mir meine Gedanken und fand intuitiv eigene Antworten, die zum großen Teil durch mein heutiges Wissen bestätigt werden. Ich hatte das Glück, Psychologie als Schulfach kennen zu lernen, und angeregt durch meine eigenen leidvollen Erfahrungen und die der Menschen in meinem Umfeld war mein Berufsweg für mich bald klar.

Gleich nach dem Abitur wandte ich mich dem Studium zu und ging völlig darin auf. (Für integral Informierte: Die naturwissenschaftliche Ausrichtung meiner Uni und die Herangehensweise der Verhaltenstherapie passten wunderbar zu meinen „orangen Lebensjahren“.) Geradlinig und zielstrebig, weil mir zu der Zeit sonnenklar war, was ich wollte, schloss ich unmittelbar ans Studium die Verhaltenstherapie-Ausbildung an, arbeitete in Psychiatrien und Rehaeinrichtungen und approbierte schließlich als Psychotherapeutin. Noch heute erfüllt mich jeder Tag mit Dankbarkeit dafür, dass mir dieser Weg möglich war und ich in meiner Arbeit meine Bestimmung gefunden habe. Jedoch zeichnete sich schon während der Verhaltenstherapie-Ausbildung eine gewisse Unzufriedenheit mit den dortigen Methoden und dem vermittelten Menschenbild ab. Ich spürte, ohne es klar begründen zu können, dass diese Methoden sicher einigen Menschen gut weiterhelfen könnten aber eben nicht allen und störte mich an dem ziemlich mechanistischen Weltbild. (Für integral Informierte: aufkommendes Grün, vegane Ernährung, humanistische Weltsicht, Kirchenaustritt...)

Während mir eine erste Gesprächspsychotherapie zu Abiturzeiten wirklich gut weiter-geholfen hatte, brachte mich eine zweite Therapie (Verhaltenstherapie) bezüglich meiner persönlichen Anliegen keinen Deut weiter, außer in der Erkenntnis, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Und so begann ich bereits zum Ende der Ausbildung mich nach anderen Möglichkeiten und Ansätzen für meine persönliche Entwicklung und auch als Werkzeuge für die Arbeit mit meinen Klienten umzusehen.

Meine großes Glück war, auf meinen Kollegen Wulf Mirko Weinreich zu stoßen, über den ich in die Welt der Integralen Theorie und Psychotherapie, die körper- und erfahrungs-orientierte Therapie sowie gestalttherapeutische, systemische und humanistische Methoden und schließlich in die Räume der transpersonalen Psychologie und Spiritualität eingeführt wurde. Ich profitierte dadurch und durch die gemeinsame Arbeit von einem unglaublichen Zuwachs an Methodenwissen, Weitblick und Einsichtsmöglichkeiten und nicht zuletzt emotionaler und persönlicher Entwicklung und Reife.

Ich absolvierte eine zusätzliche systemische Weiterbildung mit Schwerpunkt Paartherapie. Seit einiger Zeit wende ich mich jedoch verstärkt der Entwicklung meiner medialen Fähigkeiten zu, um darüber und über geistiges Heilen den Menschen noch unmittelbarer auf ihrem Entwicklungsweg unterstützend zur Verfügung stehen zu können. Dabei bilden meine eigenen Verletzungen und der damit verbundene Prozess, den ich mit Hilfe von Therapien und zahlreichen Selbsterfahrungsangeboten bewältigt habe und noch bewältige, die Grundlage für mein persönliches Verständnis der Situation der Menschen, die zu mir kommen. Ich heiße jeden offen und wertfrei willkommen, der mit mir gemeinsam ein Stück Weg dieses Abenteuers namens „Mensch Sein“ bestreiten möchte.


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Letzte Änderung am 17.02.2023