Dipl.-Psych. Stephan Pitten
Psychologischer Psychotherapeut
50667 Köln (2. Etage (leider ohne Aufzug)) Köln
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Diplom-Psychologie
- Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
- Beihilfe, Heilfürsorge, Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Bitte beachten: keine Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen!
Behandlungs-Schwerpunkte
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Coaching
- Depression
- Essstörung
- Persönlichkeitsstörung
- Sexualität
- Stress - Burnout - Mobbing
- Sucht
- Supervision
- Trauer
- Trauma - Gewalt - Missbrauch
- Zwang
Verfahren
- EMDR
- Körperorientierte Verfahren
- Online-Beratung
- Schematherapie
- Traumatherapie
- Verhaltenstherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie
- Paartherapie
Weitere Sprachen
- Englisch
- Spanisch
- Kölsch
Freie Plätze / Wartezeiten
- Wartezeit über drei Monate.
Mitgliedschaften
- Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
- Fachverband Medienabhängigkeit e.V.
Termine
Warteliste offen, aktuell keine freien Behandlungsplätze verfügbar. Für einen Wartelistenplatz und weitere Anliegen schreiben Sie gerne eine Mail oder rufen Sie mich an (Tel. Sprechstunde montags & mittwochs, 13 bis 14 Uhr).
Hinterlassen Sie für alle weiteren Anfragen außerhalb der Sprechstunden Ihre telefonische Nachricht auch auf meiner Mailbox. Ich melde mich dann zeitnah zurück. Vielen Dank.
Behandlungsphilosophie
Menschen sind alle wertvoll und willkommen. Menschen sind nicht entweder psychisch krank oder gesund, sondern bewegen sich kurz- und langfristig auf einem Kontinuum und profitieren von neuen Lernerfahrungen - auch dann, wenn es schon in jungen Lebensjahren zu Verletzungen und Schädigungen gekommen sein möge.
Menschen sind grundsätzlich miteinander verbunden. Wir leben in Dynamiken und in Beziehung mit uns selbst, anderen und der Welt. Wir leben auch in einer Zeit zunehmender systemischer Bedrohung (Kriege, Extremismus, Klima) und sich verknappender Ressourcen.
Einsamkeit, Ohnmacht, Verbitterung und die Entfremdung vom eigenen Selbst und Körper können Vorläufer einer psychischen Abwärtsspirale sein und stellen gleichermaßen auch Kennzeichen der modernen Leistungsgesellschaft dar. Der Hunger nach kurzfristiger Belohnung, mangelnde Frustrationstoleranz, erzwungene Kontrolle über sich und andere, Bedauern und Klagen, Werteverlust, ein zielloses Abtauchen in neue digitale Medien oder Eventismus sowie soziale Isolation und spirituelles Bypassing können Folgen sein.
Die Klärung und Harmonisierung unserer Beziehungen zu uns, unserem Körper, anderen und der Welt begleite ich engagiert, spielerisch und aufrichtig. Mir ist die Autonomie und Stärkung der Selbstheilungskräfte meiner Patient:innen und Klient:innen wichtig. Der dafür geeignete Weg führt durch den Schmerz hindurch und nicht an diesem vorbei. Die dem entgegenstehenden Vermeidungsstrategien sind mitunter unbewusst und erlernt - beim schrittweisen Loslassen und Verändern begleite ich Sie in Ihrem Tempo und nur mit Ihrem Einverständnis.
Vita
Therapeutische Leitung, Teamleitung und Bezugstherapeut in sucht- & psychosomatischen sowie tagesklinischen Abteilungen in drei Kliniken von 2012 bis 2020. Vorstandsmitglied Mediensuchtprävention NRW e.V. 2023. Vorstandsmitglied im Fachverband Medienabhängigkeit e.V. von 2016 bis 2019. Fortbildung von Beratungsstellen, Fachvorträge, Schulungen und Workshops für Azubis, Schüler:innen und Erwachsene zu „Internetnutzungsstörungen | Medienkompetenz“. Tätig im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (u.a. Führungskräfteschulung zum Umgang mit Stress, Kriseninterventionen).
Diverse Lehraufträge im Suchthilfemaster der Katholischen Hochschule NRW seit 2017, sowie im Rahmen der Ausbildung von psychologischen Psychotherapeut:innen im Jahr 2019 bei der APP Köln, seit 2021 bei der AVT Köln. Supervisor sowie Selbsterfahrungsleiter seit 2021.
Approbation zum Psychotherapeuten im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie 2016. Somatic emobidment / somatic yoga Trainer. Laufende Weiterbildung in Spezieller Psychotraumatherapie (DeGPT). Praxiserfahrungen im Bereich der Jugendhilfe als Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH), Erziehungsbeistandschaft (EZB) als Hilfen zur Erziehung gemäß §§ 30 und 31 SGB VIII von 2008 bis 2011.
Methoden und Schwerpunkte
• Kognitive Verhaltenstherapie (u.a. nach Kanfer, Beck, Ellis, Sulz)
• Einbezug somatischer Methoden (u.a. somatic emodiment, somatic yoga)
• Stressreduzierende Achtsamkeit (MBSR) & Selbstmitgefühl (MSC)
• Diagnostik & Behandlung von internetbezogenen Störungen (inkl. gaming)
• Schematherapie nach Young (sowie Roediger)
• ACT (Acceptance Commitment Therapy nach Hayes)
• Dialektisch-Behaviourale Therapie (DBT)
• Exposition (Prolongierte Exposition, IRRT, NET)
• EMDR
• Genusstraining, euthyme Strategien
• Hypnotherapie
• Methoden aus Psychodrama und Theatertherapie