Sabine Pabel

Sabine Pabel

Praxis für Kunsttherapie + Traumatherapie/Somatic Experiencing, Psychotherapie n. d. Heilpraktikergesetz

Melchior Strasse 45
10179 Berlin (Kreuzberg/Mitte)
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Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Heilpraktiker/in (Psychotherapie)
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Zusatzversicherungen der gesetzl. Krankenkasse

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Kinder - Jugendliche
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik
  • Sexualität
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Sucht
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Alternative Verfahren
  • Entspannungsverfahren
  • Kunsttherapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • Tiefenpsychologisches Verfahren
  • Traumatherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Kinder und Jugendliche

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.

Mitgliedschaften

  • DAGTP Deutscher Arbeitskreis klinische Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Somatic Experiencing (SE)® Deutschland e.V.
Persönliches Profil

KLINISCHE KUNSTTHERAPIE, tiefenpsychologisch fundiert

KLINISCHE KUNST- UND GESTALTUNGSTHERAPIE ist eine tiefenpsychologisch orientierte Therapieform mit kreativen Medien.
Kreatives Gestalten ist immer auch ein seelischer Vorgang, der in Kontakt mit den eigenen inneren Prozessen bringt.
Es lässt uns die Farben, Formen, Strukturen, Symbole unseres Lebens erkennen.

Das geschieht durch:
Wahrnehmen: Das sensorische und emotionale Angebot von Farben und Ton öffnet für Bedürfnisse, Empfindungen und Gefühle

Spiegeln: Das Bild wirkt wie ein Spiegel, mit dessen Hilfe innerpsychische Konflikte und Lösungsmöglichkeiten wahrnehmbar werden

Aussprechen: Bilder / Skulpturen drücken die innere Wirklichkeit aus. Emotionale und körperliche Realität wird kommunizierbar.

Erkennen: In Gestaltungen zeigen sich durch symbolisches Probehandeln Lösungswege für reale Konfliktsituationen.

Wachsen: Handelnd wächst das Bewußtsein für psychischen Fähigkeiten, die eigene Kraft.

Es kommt zu einer Erweiterung von:
* Auseinandersetzungsfähigkeit
* Reflektionsfähigkeit
* Handlungsspielräumen
* Selbst-wert-gefühl
* Beziehungsfähiglkeit

TRAUMATHERAPIE/Somatic Experiencing + Körperarbeit

Methode:
* Somatic Experiencing (SE), Traumaheilung nach P. Levine

Mit SE wird das traumatische Ereignis körperlich und geistig „neuverhandelt“. Dabei ist nicht das Ereignis selbst entscheidend, sondern die Reaktionsweise des Nervensystems, d.h. wie die physiologischen Regulationskräfte des Nervensystems mit der Bedrohung fertig geworden sind.

Mit SE ist es möglich, ohne Inhalt oder Erinnerung zu arbeiten, wenn das Ereignis emotional zu belastend erscheint. Eine mögliche Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung wird vermieden, indem die „eingefrorene“ Energie in kleinen Dosen „aufgetaut“ wird und schrittweise zur Entladung kommt. Durch das Aufspüren und Wiederbeleben dieser biologischen, körperlichen
Abwehrkräfte, entsteht aus dem traumabedingten Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit und eine Eröffnung von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude. Die tief verankerten Nachwirkungen von Trauma können sich schonend auflösen.

KÖRPERARBEIT
bietet die Möglichkeit: sich neuen Bewegungserfahrungen, Empfindungen und Informationen zu überlassen.
Bewegung ist das Band zwischen Körper und Geist.
Empfindungen sind der Stoff aus dem das Band besteht
Der Geist scannt Wahrnehmungsinputs nach Varianten, neuen Modalitäten und brauchbaren Bedingungen.
Innere Fragen tauchen auf. Ist es wichtig, den Sinn einer Wiederholung zu erforschen oder ist es spannender sich der neuen Erfahrung zuzuwenden?
Entscheidungen werden getroffen, körperliche und emotionale Flexibilität entsteht.
Der Geist organisiert das Körpergewebe, die Empfindungen organisieren den Geist

Thematische Inhalte können sein:

Schulung der Körperwahrnehmung
Regulierung von Nähe und Distanz
Wahrnehmung eigener Grenzen
Zentrierung und das Gefühl für die eigene Mitte
Erdung, Verbindung zum Boden
Selbst.-Steuerung
Umgang mit der eigenen Kraft
Vertrauen und Loslassen
Regulierung von inneren Spannungszuständen
Männliche/weibliche Identität
Integration vergangener schmerzhafter Körpererfahrungen

Als Medien werden Atem, Stimme, Bewegung und Berührung genutzt

PERSÖNLICHES

SABINE PABEL

* geboren 1960 in Bielefeld
* Goldschmiedin, Ergotherapeutin
* in Berlin seit 1987

* analytische Selbsterfahrung
* körpertherapeutische Selbsterfahrung
* traumatherapeutische Selbsterfahrung (SE)

* Weiterbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Kunst- und Gestaltungstherapeutin DAGTP
* Fortbildungen in verschiedenen Körperbewusstseinstechniken
* Berechtigung zur Psychotherapie / HeilprG
* Ausbildung in Somatic Experiencing (SE), Traumaheilung nach P. Levine 2008 - 2011

* Kunsttherapie mit Kindern nach Gewalterfahrungen
* Beratungstätigkeit im Antigewaltbereich

* Praxis für Kunsttherapie und Körperarbeit seit 1999
* Vorträge und Fortbildungen
* Mitglied im Arbeitskreis Klinische Kunst- und Gestaltungstherapie DAGT
* Somatic Experiencing (SE)® Deutschland e.V.
* seit 2011 in Ausbildung Arbeit am Tonfeld® nach Prof. H. Deuser
mit Kindern + Erwachsenen

* Künstlerische Projekte, Ausstellungen
* Freier Tanz, Bewegung, Ritual

Behandlungsphilosophie

GRUNDHALTUNG
Ausgehend von einem ganzheitlichen Menschenbild bezieht mein therapeutisches Handeln alle Ebenen des Menschen und seines Erlebens mit ein: Die Seele, den Körper, die geistig-spirituelle Ebene, die sozialen Beziehungen. Existentielle Fragen nach der Sinnhaftigkeit unseres Handelns und dem Sinn unseres menschlichen Daseins finden in meiner Arbeit ausdrücklich ihre Beachtung.
Meine professionelle Haltung ist nicht statisch, sondern unterliegt einem stetigen Prozess der Neubestimmung.
In der letzten Zeit forsche ich speziell zu dem Zusammenwirken von körperlicher Präsenz und emotionaler Selbstwahrnehmung.

MENSCHENBILD
Für mich gibt es keine verschiedenen Wertigkeiten von Menschen. Die Aufteilung in Hilfesuchende/n und Helfende ist für mich eine situative, keine grundsätzliche.
Im Mittelpunkt der Arbeit steht für mich, das größtmögliche Verständnis für die Klienten und deren Verhalten zu entwickeln. Dabei ist es mir wichtig, die Probleme im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturen zu betrachten.


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Letzte Änderung am 11.10.2019