Dr. Isabella Mertel
Psychologische Psychotherapeutin
82008 Unterhaching (EG) DE Unterhaching
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Master in Psychologie
- Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
- Beihilfe, Gesetzliche Krankenversicherung im Kostenerstattungsverfahren, Private Krankenversicherung, Selbstzahler
Behandlungs-Schwerpunkte
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Depression
- Essstörung
- Persönlichkeitsstörung
- Psychosomatik
- Schmerzen
- Sexualität
- Stress - Burnout - Mobbing
- Trauer
- Trauma - Gewalt - Missbrauch
- Zwang
Verfahren
- Entspannungsverfahren
- Gesprächstherapie
- Hypnose
- Kurzzeittherapie
- Traumatherapie
- Verhaltenstherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie: Erwachsene
- Gruppentherapie
- Paartherapie
Weitere Sprachen
- Englisch
- Italienisch
Freie Plätze / Wartezeiten
- Freie Plätze vorhanden.
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
- Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)
- Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV)
- European Sleep Research Society (ESRS)
Behandlungsphilosophie
"Guter Schlaf kann ein Leben verändern"- Häufig gibt es aber bestimmte Lebensumstände, körperliche Prozesse oder andere Beschwerden die dazu führen das wir wenig Erholung finden. In der Folge sind wir im Alltag reizbar, erschöpft, negativ und unaufmerksam oder unser Schlafrhythmus ist so verschoben, dass wir kaum mehr am sozialen Leben teilhaben können.
Ich beschäftige mich als kognitive Verhaltenstherapeutin und Schlafforscherin seit vielen Jahren damit, was wirklich hilft ein gesundes Schlafverhalten aufzubauen. Sollten Sie weitere psychische Belastungen haben (z.B. Depression, Burn-out, Angststörung, Zwangsstörung, Schmerzstörung, PTBS) ist es wichtig auch diese zu berücksichtigen und therapeutisch zu bearbeiten. Ich arbeite dabei stets leitlinienorientiert, führe wenn angemessen begleitete Expositionen und Angehörigengespräche durch.
In der kognitiven Verhaltenstherapie setzen wir im "hier" und "jetzt" an um einen anderen Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen zu finden. Es findet eine störungsspezifische Behandlung mit wissenschaftlich fundierten Methoden statt. Bei der Behandlung orientiere ich mich stark an den psychotherapeutischen Empfehlungen die in den Therapieleitlinien für die entsprechenden Diagnosen definiert sind.
MEINE STÖRUNGSSPEZIFISCHEN BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE:
Schlafstörungen (u.a. Insomnie, Alpträume, Schlaf-Wach-Rhythmusstörung)
Affektive Störungen/ Depression/ Burnout/ Postpartale Depression
Angst- und Panikstörungen/ (spezifische) Phobie/ Agoraphobie/ Panikstörung/ Generalisierte Angststörung/ Soziale Phobie
Zwangsstörungen
Anpassungsstörungen (Belastungsreaktionen durch schwierige Lebensereignisse, z.B. Trennung, Todesfall), Posttraumatische Belastungsstörung
Somatoforme Störungen (u.a. Somatisierungsstörungen, Schmerzstörungen)
Essstörungen (Bulemia nervosa, Anorexia nervosa, Binge Eating Störung)
Jeder Mensch ist einzigartig und jede Lebenssituation erfordert ein individuell angepasstes Vorgehen
Wir erstellen deshalb im Rahmen der Probatorik gemeinsam eine "Makroanalyse" in der wir ihre individuelle Lebenssituation betrachten, überlegen wie es zur Störungsentstehung kam, was die Störung aufrechterhält, was sie als Individuum auszeichnet und welche Folgen aus ihrem Verhalten entstehen. Wir analysieren Situationen, die für Sie besonders herausfordernd sind mit Hilfe der "Mikroanalyse". So erstellen wir ihren ganz persönlichen Therapieplan. Mit den Zielen, die zu Ihnen passen und bei deren Umsetzung ich Sie auf die bestmögliche Art und Weise unterstützen kann.
Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie
Im Laufe meiner beruflichen Laufbahn habe ich sowohl im ambulanten Setting, als auch im stationären psychosomatischen, psychiatrischen und neurologischen Setting gearbeitet und verschiedeste Störungsbilder behandelt. Vor allem auch mit (gestörtem)Schlaf beschäftige ich mich seit vielen Jahren intensiv im klinischen und Forschungskontext. Ebenso verfüge ich über viel Expertise in der Behandlung von Zwangssstörungen, Angststörungen, Essstörungen und Depressionen.
Publikationen
Vorster, A., Steinmetz, L., Mertel, I. (2024). Das Schlaflabor der Zukunft, Somnologie, (2024). https://doi.org/10.1007/s11818-023-00442-3
Mertel, I. & Gerdes, J. (2024). Schlafstörungen bei Autoimmunenzephalitiden- praktische Empfehlungen für den klinischen Alltag, Somnologie, (2024). https://doi.org/10.1007/s11818-024-00452-9
Mertel, I. & Gerdes, J. (2024). Insomnie und schlafbezogene Atmungsstörungen in der neurologischen Rehabilitation, In F. Müller, E.Walther, J. Herzog, (Hrsg.), Praktische Neurorehabilitation, Kohlhammer Verlag.
Mertel, I., Gerdes, J. (2022). Aktuelle Entwicklungen der Schlafforschung und Schlafmedizin- eine Einschätzung der “AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchsâ€, Somnologie, 26:162-164.
Mertel, I. & Pavlov, Y.G., Barner, C., Diekelmann, S., Kotchoubey, B. (2020). Sleep in patients with severe disorders of consciousness: behavioral and polysomnographic recording, BMC Medicine, 18:350.
Mertel, I. & Annen, J., Xu, R., Chatelle, C., Lesenfants, D., Guger, C., Laureys, S., Müller, F. (2020). Auditory and somatosensory P3 response in patients with severe disorders of consciousness. A perspective for BCI applications? Brain Sciences, 10:748.
Spiegelhalder, K., Acker, J., Baumeister, H., Büttner-Teleaga, A., Danker-Hopfe, H., Ebert, D., Fietze, I., Frase, L., Klein, S., Lehr, D., Maun, A., Mertel, I., Richter, K., Riemann, D., Sauter, C., Schilling, C., Schlarb, A., Specht, M., Steinmetz, S., Weeß, H. G., Crönlein, T. (2020). Digitales Behandlungsangebot für Insomnie - eine übersichtsarbeit. Somnologie.
Nopper, I. & Frohn, C. (2018). Die schlaflosen Patienten- Diagnostik und Therapie der Insomnie, Schlaf. 95-99
Dissertation
Mertel, I. (2019) Schlaf bei Patienten mit schweren Bewusstseinsstörungen. Eberhard Karls Universität Tübingen. Dissertation. http://dx.doi.org/10.15496/publikation-33225
Therapiekosten
Private Krankenversicherung und Beihilfe:
Die Therapiekosten werden in der Regel anteilig oder vollständig seitens der privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernommen. Die genauen Modalitäten variieren jedoch sowohl zwischen den Kassen, als auch zwischen verschiedenen Versicherungsverträgen innerhalb einer Krankenkasse. Da die privaten Krankenversicherungen aktuell ambulante Therapiestunde schlechter vergüten als die gesetzlichen Krankenversicherungen, wird entsprechend der Empfehlung der Deutsche Psychotherapeutenvereinigungein (DPtV ) ein erhöhter Therapiesatz erhoben. Je nach Notwendigkeit können vor allem zu Beginn der Psychotherapie Kosten für Diagnostik, biographische Anamnese oder Berichterstellung hinzukommen.
Die Kosten werden möglichweise nicht vollständig seitens ihrer Krankenkasse rückerstattet. Bitte klären Sie daher vor dem ersten Gespräch mit Ihrer Kasse, ob und in welchem Umfang die Kasse die Therapie bei einem psychologischen Psychotherapeuten bezahlt. Vertragspartner sind Sie selbst und nicht Ihre Versicherung oder Beihilfe. Die Gebühren der Behandlung sind ihrerseits innerhalb von zwei Wochen nach Rechnungsstellung in voller Höhe zu begleichen unabhängig davon, ob die Krankenversicherung oder Beihilfe bereits gezahlt hat.
Selbstzahler:
Sie können sich natürlich auch dazu entscheiden die Kosten für eine ambulante Psychotherapie vollständig selbst zu übernehmen. Es erfolgt dann keine Therapieanzeige bzw. kein Therapieantrag bei ihrer Krankenkasse und ihre Behandlung bleibt absolut anonym. Dies kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn Sie sich kurz vor dem Eintritt in den Beamtenstatus befinden, einen Wechsel in eine private Krankenversicherung planen oder vor dem Abschluss einer Berufshaftpflicht- bzw. Lebensversicherung stehen.
Kostenerstattung
Wenn Sie innerhalb einer angemessenen Wartezeit keinen Therapieplatz bei einem Psychotherapeut mit Kassensitz finden, dürfen Sie die Therapie auch bei approbierten Psychotherapeuten mit Privatpraxis machen und per Kostenerstattung mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen.
Wichtige Hinweise:
- Kostenerstattung müssen Sie vor Beginn der Therapie bei Ihrer Krankenkasse beantragen.
- Viele Therapeuten unterstützen Sie bei der Antragstellung.
- Jeder Antrag wird einzeln geprüft. Eine Ablehnung ist möglich.
- Fragen Sie vor Antragstellung bei Ihrer Kasse nach den Bedingungen.
Hier finden Sie nähere Informationen.