Konstanze Mathieu-Baur

Dipl. Soz. Päd. Konstanze Mathieu-Baur

Psychotherapeutische Praxis für Kinder- und Jugendliche

Über dem Hainberg 11
35781 Weilburg Weilburg
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Sozialpädagogik
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Zwang

Verfahren

  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Therapie für Kinder und Jugendliche

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit über drei Monate.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.

Mitgliedschaften

  • D3G
  • DPTV
Persönliches Profil

Arbeitsschwerpunkte

Das psychotherapeutische Angebot richtet sich nach dem Entwicklungsstand und dem Alter der Patienten. Grundsätzlich biete ich Einzeltherapie für Kinder und Jugendliche sowie Gruppentherapie für Jugendliche ab 14 -21 Jahren an. Die Einzeltherapie mit Kindern findet üblicherweise im Rahmen einer tiefenpsychologisch fundierten Spieltherapie statt.

Spieltherapie
Spieltherapie bietet einen Zugang zur inneren Welt des Kindes. Die Verwendung der Spielzeuge wird als symbolische Mitteilung von Erlebnissen und Gedanken verstanden, welche das Kind beschäftigen, ohne dass es sie bewusst denkt und über sie in Worten berichtet. Das Spielen erlaubt also, symbolisch psychische Konflikte auszudrücken und diese mit Hilfe der Therapeutin zu verarbeiten. Die Spieltherapie ist besonders für Kinder im Kleinkind-, Vorschul- und Grundschulalter geeignet.

Begleitend finden regelmäßige Gespräche mit den Eltern oder den Sorgeberechtigten bzw. Bezugspersonen statt. Wegen der großen Bedeutung im Alltag können diese dem Kind oft selbst wertvolle Hilfe leisten und den Therapieerfolg unterstützen. Im Sinne des Kindes erfolgt mit dem Einverständnis der Eltern / Sorgeberchtigten eine Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten, anderen Behandlern/-innen und weiteren Institutionen.


Gesprächstherapie
Für Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 21 Jahren findet die Therapie im Rahmen von therapeutischen Gesprächen statt. Hierbei macht die Therapeutin dem Jugendlichen das Angebot, sich ungefiltert zu äußern mit den Mitteln, die er verwenden möchte: Sprache, Rollenspiele, ggfs. vorhandene Materialien.
Je nach Alter können auch Gespräche mit den Bezugspersonen ergänzend vereinbart werden.

Gruppentherapie
Tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie generell ermöglicht die Bearbeitung des Beziehungserlebens und -verhaltens im therapeutischen Rahmen. Durch die Teilnahme werden vor allem Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit gefördert. Die Gruppe als Mehr-Personen-Beziehung bietet sich als Raum für die Gestaltung sozialer Beziehungen an und enthält eine Fülle von Möglichkeiten, eigene, sich wiederholende, oft unbewusste Beziehungs- und Rollenkonflikte zu erkennen, zu verstehen und zu verändern, indem korrigierende emotionale Erfahrungen gemacht werden können.

Ziel ist es, innerhalb des haltgebenden und stützenden Rahmens einer Gruppe interpersonelle Beziehungen genauer wahrzunehmen, zu verstehen und bestmöglich zu gestalten. Ferner sollen die eigenen Ich-Funktionen (wie z.B. die Regulation des Selbstwertgefühls, die Wahrnehmung von Belastbarkeits- und Toleranzgrenzen, die differenzierte Wahrnehmung und Steuerung eigener Impulse und Affekte etc.) gestärkt werden.

Ab Juni 2016 findet eine Therapiegruppe wöchentlich, immer mittwochs zwischen 18.0 Uhr und 19.30 statt.

Die Arbeitsweise dieser Gruppe ist tiefenpsychologisch - interaktionell nach dem Konzept von Heigl/Heigl-Evers. Dies wurde aus dem Konzept der Psychoanalyse entwickelt. Im Gegensatz zur analytischen Methode werden zwar Störungsbild und Gruppenprozesse ebenfalls psycho-analytisch gesehen und verstanden, die Therapeuten treten aber nicht abstinent, sondern antwortend auf und sind entsprechend für die Patienten erfahrbar. Die Arbeit konzentriert sich in erster Linie auf das Geschehen im Hier und Jetzt. Der Patient kann dabei sowohl seine mitgebrachten, ihn bewegenden Themen zur Sprache bringen, insbesondere aber darüber ins Gespräch kommen, wie er sich in der Beziehung zu seinen Mitpatienten und zum Therapeuten erlebt und fühlt. Er ist angehalten, sich möglichst unzensiert zu äußern mit der Einschränkung, dabei auf die eigenen Grenzen zu achten bzw. die Grenzen anderer zu beachten und zu respektieren. Dieses Behandlungsangebot ist für Patienten gedacht, die speziell von Psychotherapie in einem Gruppensetting profitieren.
Für Jugendliche und junge Erwachsene bietet dies die Möglichkeit, im Miteinander zu lernen, korrigierende Erfahrungen zu machen und im gruppentherapeutischen Prozess innere Vorgänge, emotionales Befinden, eigenes Erleben und Verhalten verstehbar zu machen und Schwierigkeiten in Beziehungen zu anderen Menschen zu erkennen und Veränderungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie

Als Dozentin und 2. Vorsitzende im Seminar für psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung Rhein Main e.V. seit 2014 tätig und beteiligt an der Ausbildung von Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen.

www.psychotherapieseminar.de

In der psychotherapeutischen Praxis Anleitung und Supervision von PraxisassistentInnen seit 2016


Von der Psychotherapeutenkammer Hessen anerkannte Supervisorin
und Selbsterfahrungsleiterin seit 01.07.2016
www.ptk-hessen.de

Verfahren und Methoden

Gruppentherapie

Von der KV- Hessen anerkannte Gruppentherapeutin (TFP) für Kinder- und Jugendliche

Ausbildung in Gruppenanalyse bei der IAG von 2007 - 2016
Internationale Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse, Bonn
www.gruppenanalyse.info

Weiterbildung in psychoanalytisch-interaktioneller Gruppenpsychotherapie bei der ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR DIE ANWENDUNG DER PSYCHOANALYSE IN GRUPPEN E.V., Göttingen

Affiliiertes Mitglied in der D3G
www.d3g.org


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Letzte Änderung am 05.11.2021