Dr. Jürgen Kohlmeyer

Psychologischer Psychotherapeut/Psychoanalytiker

Gereonsdriesch 23
50670 Köln Köln
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Beihilfe, Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Videosprechstunden möglich

Behandlungs-Schwerpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Sexualität
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Kurzzeittherapie
  • Psychoanalyse
  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie: Erwachsene

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.

Mitgliedschaften

  • C.G. Jung Gesellschaft Köln e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie
Persönliches Profil

Aus- und Weiterbildung

Diplomstudium Psychologie Universität Wien.

Promotion zum Dr.phil an der Universität zu Köln.

Fachberater für Psychotraumatologie.

Approbation als Psychologischer Psychotherapeut mit psychoanalytischem und tiefenpsychologisch fundiertem Schwerpunkt.

Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und Psychoanalytiker am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie im Rheinland e. V. (DGPT) .

Weiterbildung am C. G. Jung Institut München e.V. (Analytische Psychologie nach C. G. Jung)

Dozententätigkeit an der C. G. Jung-Gesellschaft Köln e.V.

Fortlaufende Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Gruppenpsychotherapie

Behandlungsphilosophie

Meine therapeutische Arbeit verbindet zeitgenössische psychoanalytische Perspektiven mit der Analytischen Psychologie nach C. G. Jung. Symptome verstehe ich nicht nur als belastende Störungen, die behandelt werden müssen, sondern auch als mögliche Hinweise auf innere Konflikte, nicht verarbeitete Erfahrungen, unbewusste Beziehungsmuster oder noch nicht integrierte Anteile der Persönlichkeit.

Aus psychoanalytischer Sicht werden aktuelle Beschwerden im Zusammenhang mit frühen oder späteren belastenden, manchmal auch traumatischen Erfahrungen in der persönlichen Lebensgeschichte verstanden. Aus solchen Erfahrungen können sich innere Konflikte, schwierige Beziehungsmuster und belastende Verhaltensweisen entwickeln, die im späteren Leben zu Symptomen und Leidensdruck führen.

Die jungianische Perspektive ergänzt diesen Blick um eine weitere Dimension: In meiner Arbeit verstehe ich Symptome und seelischen Leidensdruck nicht nur als Ausdruck vergangener Erfahrungen, sondern auch als Hinweise auf eine mögliche Entwicklungsrichtung. Sie zeigen, dass etwas im seelischen Leben nicht mehr in der bisherigen Form weitergeführt werden kann und dass eine innere Veränderung, Erweiterung oder Integration notwendig wird. Dabei geht es um die Entwicklung einer umfassenderen Persönlichkeit, in der auch bislang nicht gelebte oder unbewusst gebliebene Anteile mehr Raum finden.

Deshalb geht es in der Behandlung nicht allein um Symptomreduktion oder diagnostische Einordnung, sondern auch um ein tieferes Verständnis dessen, worauf ein Symptom im individuellen Leben hinweisen könnte. Angst, depressive Verstimmungen, psychosomatische Beschwerden, Beziehungskonflikte oder belastende Verhaltensweisen werden gemeinsam in ihrem lebensgeschichtlichen, aktuellen und entwicklungsbezogenen Zusammenhang betrachtet.

Im Erstgespräch geht es zunächst darum, Ihre aktuelle Situation, Ihre Beschwerden und Ihre persönliche Geschichte besser zu verstehen. Dabei kann eine erste gemeinsame Einschätzung entstehen, wie die Ursprünge Ihres Leidens verstanden werden können und wie diese zugleich mit Ihrer weiteren persönlichen Entwicklung in Verbindung stehen könnten.

Eine diagnostische Einordnung ist dabei hilfreich; sie ersetzt jedoch nicht das vertiefte Verständnis der individuellen Lebensgeschichte und Persönlichkeit. Jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte, eigene Erfahrungen und eine eigene innere Welt mit. Eine psychotherapeutische Behandlung braucht deshalb zunächst ein sorgfältiges Verstehen dieser individuellen Zusammenhänge.

Auf dieser Grundlage kann in einem oder mehreren Gesprächen gemeinsam geklärt werden, welche Behandlungsform sinnvoll ist. Je nach Anliegen, Indikation und persönlicher Situation kann eine Behandlung ein- oder mehrmals wöchentlich stattfinden. Ob eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder eine analytische Psychotherapie/Psychoanalyse sinnvoll ist, wird in den ersten Gesprächen gemeinsam besprochen. Sollte sich dabei zeigen, dass keines der von mir angebotenen Verfahren für Ihr Anliegen die geeignete Behandlungsform ist, empfehle ich gegebenenfalls ein anderes psychotherapeutisches Verfahren.

Kostenübernahme und Abrechnung

Ich biete psychotherapeutische Erstgespräche und Behandlungen für privatversicherte Patientinnen und Patienten, Beihilfeberechtigte, Selbstzahlende sowie gesetzlich Versicherte an. Aufgrund der ab 2027 deutlich eingeschränkten gesetzlichen Vergütungs- und Rahmenbedingungen kann ich für gesetzlich Versicherte leider nur noch wenige neue Behandlungsplätze anbieten.

Die Abrechnung für privatversicherte Patientinnen und Patienten sowie Beihilfeberechtigte erfolgt auf Grundlage der Gebührenordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (GOP).

Selbstzahlende können psychotherapeutische Leistungen unabhängig von einer Antragstellung oder Kostenübernahme durch eine Krankenversicherung in Anspruch nehmen.

Neben persönlichen Gesprächen in meiner Praxis biete ich (sofern therapeutisch sinnvoll) auch psychotherapeutische Sitzungen per Videosprechstunde an. Dies ermöglicht eine Behandlung unabhängig vom Wohnort innerhalb Deutschlands.

Kontakt

Sie können mich telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Sollten Sie mich telefonisch nicht direkt erreichen, hinterlassen Sie mir bitte eine kurze Nachricht mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer. Ich rufe Sie zeitnah zurück.

Telefonisch erreichen Sie mich jeweils in den ersten zehn Minuten nach der vollen Stunde zu folgenden Zeiten:

Montag: 9:00–16:00 Uhr, zusätzlich durchgehend von 12:00–13:00 Uhr
Dienstag: 15:00–20:00 Uhr
Mittwoch: 9:00–17:00 Uhr
Donnerstag: 14:00–19:00 Uhr
Freitag: 8:00–13:00 Uhr


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Letzte Änderung am 12.07.2026