Christian Knuth

Christian Knuth

Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Wegscheider Straße 8
13587 Berlin (Mobil: 015201 590001) Berlin
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Sozialpädagogik, Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie, Psychotraumatherapeut, Körperpsychotherapeut, Sexualtherapeut, Suchttherapeut
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Sexualität
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Sucht
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Alternative Verfahren
  • Entspannungsverfahren
  • Integrative Therapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • Psychoanalyse
  • Tiefenpsychologisches Verfahren
  • Traumatherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Therapie für Kinder und Jugendliche

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit über drei Monate.

Mitgliedschaften

  • Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten
  • Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
  • Gesellschaft für Psychotraumatologie, Trauma- und Gewaltforschung
  • Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland e.V.
Persönliches Profil

Arbeitsschwerpunkte

Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Mein therapeutischer Hintergrund stützt sich im wesentlichen auf Erkenntnisse und Erfahrungen der Objektbeziehungstheorie bzw. der (post-) kleinianischen Psychoanalyse, die als Weiterentwicklung der Psychoanalyse Freuds verstanden wird. Die ungarische Psychoanalytikerin Melanie Klein lebte und arbeitete in den Zwanziger Jahren auch in Berlin. Sie war Lehranalysandin von Karl Abraham und siedelte nach dessen Tod nach London um. Sie bezog Sigmund Freuds Erkenntnisse vor allem auf die ersten Lebensjahre und entwickelte sie weiter.
Durch ihre Beobachtungen und ihre therapeutische Arbeit mit Kindern gelangte sie zu neuen, tiefgreifenden Erkenntnissen über frühe seelische Zustände. Sie begriff das Spiel des Kindes als symbolischen Ausdruck seiner inneren Welt und setzte es der freien Assoziation der Erwachsenen gleich. Melanie Klein ist eine der Begründerinnen der englischen objektbeziehungstheoretischen Schule, die sich in den 30-iger Jahren entwickelte. Dabei werden die Beziehungserfahrungen vom Lebensbeginn an als bedeutsam für die seelische Entwicklung angesehen. Melanie Kleins Gedanken wurden von Bion, Meltzer et al. weiterentwickelt. Auch Winnicotts Arbeit bezieht sich auf ihre Theorie. Esther Bick schuf mit der Babybeobachtung ein Setting, in dem diese frühen Beziehungserlebnisse unmittelbar beobachtet und erfahren werden können. Sie bekommen, verstärkt und vertieft durch die Arbeit im Beobachtungsseminar, Sinn und Bedeutung. Diese Art von Lernen meint Bion, wenn er vom „Lernen durch Erfahrung“ spricht. Seine Begriffe des Containments, der Alphafunktion u.a. werden so unmittelbar erlebbar und bedeutungsvoll.

zitiert aus:
http://kinderpsychoanalyse-iakjp.de/projekte/aus-u-weiterbildung-iakjp-esther-bick/


Psychotraumatherapie (Methode Brainspotting)

Brainspotting™ ist ein neuer psychotherapeutischer Ansatz zur direkten und effizienten Verarbeitung von emotional belastenden Ereignissen. Es basiert auf der Erkenntnis, dass unsere Blickrichtung bestimmt, wie stark wir uns mit einem emotionalen Thema verbinden. Unverarbeitete, tief im impliziten Gedächtnis verborgene Erfahrungen können über die Augenposition aktiviert und verarbeitet werden. Der Punkt auf den der Mensch bei der Verarbeitung schaut, bewirkt eine entsprechende Aktivierung in den Hirnregionen, in denen das zu verarbeitende Erlebnis gespeichert ist. Daher der Name Brainspotting (Brain = Gehirn, spot = punkt, aber auch entdecken, erspähen).

zitiert aus:
https://www.akademie-traumatherapie.de/


Körperpsychotherapie

Das Leben und unsere Beziehungen werden durch unsere unbewussten Haltungen und den darin wirksamen Triebkräften bestimmt. Daher gelingt das Leben oftmals nicht so, wie wir es gerne hätten. Wir können uns noch soviel wünschen wohin sich unser Leben entwickeln soll, wenn wir nicht bereit sind die Ursachen unserer unbewussten Haltungen und Triebkräfte zu ergründen bleiben wir deren Marionetten. Was sind diese unbewussten Haltungen und Triebkräfte? In unserem Leben wurden wir vielfach mit traumatischen Situationen konfrontiert, in denen wir unsere natürlichen Impulse unterdrücken und unsere Gefühle und Erinnerungen tief in uns verdrängen mussten. Wir landeten in Erstarrung, Rückzug und Abwehr. Haltungen, die unser Leben auch heute noch maßgeblich bestimmen. Die Körperpsychotherapie bietet einen wirkungsvollen Weg, um unbewusste Haltungen, fehlgeleitete Triebkräfte, verdrängte Gefühle und Erinnerungen dem Bewusstsein wieder zugänglich zu machen und die darin enthaltene Lebensenergie frei zu setzen und zu integrieren. Die Therapie stellt eine Synthese aus psychotherapeutischen, energetischen und körperorientierten Ansätzen wie Reichianische Körperarbeit, Energiearbeit und Atemtherapie dar. Sie bezieht sich auf grundlegende Modelle und Theorien der Psychoanalyse nach Sigmund Freud, der Charakteranalyse nach Wilhelm Reich, der bioenergetischen Analyse nach Alexander Lowen sowie auf Prämissen der humanistischen Psychologie und dem Schattenkonzept nach C.G.Jung.

zitiert aus:
https://www.beziehungsdynamik.de/


Sexualtherapie

Die Unterscheidung der mentalen und sexuellen Gesundheit ist Basis des Sexocorporel-Konzepts. Prof. Jean-Yves Desjardins (Kanada) entwickelte den Sexocorporel am Département de séxologie de l’Université du Québec in Montréal, der weltweit einzigen sexologischen Fakultät, welche er 1968 gemeinsam mit Prof. Claude Crépault gründete. Auf der Basis von klinischen Beobachtungen und wissenschaftlichen Untersuchungen erarbeitete er bis 1988 ein Modell sexueller Entwicklung und Funktionalität, welches er seither in Zusammenarbeit mit Sexologinnen und Sexologen entsprechend neuer sexualwissenschaftlicher Erkenntnisse erweiterte. Dieses Modell erlaubt eine sexologische Evaluation aller Komponenten, welche in der menschlichen Sexualentwicklung zusammenspielen. Dies ist die Voraussetzung, um KlientInnen, ausgehend von deren sexuellen Anliegen, Fähigkeiten zu vermitteln, welche ihnen eine Verbesserung der sexuellen Gesundheit ermöglichen. Die Zweiteilung Körper–Geist ist eine künstliche Aufteilung, die es erlaubt, jeden Bereich als Teil eines untrennbaren Ganzen vertieft zu untersuchen. Aus dieser dualistischen Sichtweise entwickelte sich eine antagonistische, die den triebhaften, unreinen Körper als Widersacher des reinen Geistes verstand. Auf religiöser Ebene kam eine dritte Dimension dazu, die Seele.
Diese vertikale Sichtweise – Psyche «oben», Sexualität «unten» – durchdringt, wenn auch subtil, wertend sowohl unsere Gesellschaft als auch psychotherapeutische Modelle. So werden noch in vielen sexualtherapeutischen Schulen «sexologische Abklärungen» durchgeführt, ohne die explizite sexuelle Realität mit einzubeziehen. Sexuelle Probleme versteht man dabei primär als Symptome psychischer Konflikte oder als Beziehungsstörungen. Im Sexocorporel werden sie als indirekte Kausalitäten bezeichnet. Der Fokus liegt auf den direkten kausalen Zusammenhängen eines sexuellen Problems. So beeinflusst etwa der Erregungsmodus, also die Art, wie sich ein Mensch körperlich erregt, das sexuelle Erleben und die sexuellen Vorstellungen und Phantasien. Der Sexocorporel betrachtet den Mensch als körperliche und seelische, untrennbare Einheit, unterscheidet jedoch aus wissenschaftlichen Gründen den expliziten Körper – den sichtbaren, bewegbaren Körper, die Sinnesempfindungen etc. – und den impliziten Körper – die Wahrnehmungen, Emotionen, Gedanken, Fantasien etc.

zitiert aus:
https://www.ziss.ch/


TRE Tension und Trauma Releasing Exercises

Der amerikanische Bioenergetiker Dr. David Bercelli (USA) entwickelte TRE ursprünglich zur Traumaheilung. Er stellte in seiner Arbeit fest, dass sich nach einer traumatischen Erfahrung das Zittern als natürlicher Reflex des Körpers einstellt. Daraufhin entwickelte er 7 Übungen, die das sogenannte neurogene Zittern hervorrufen, welches traumalösende und entspannende Wirkung hat. Seit einigen Jahren wird die Übungsreihe Tension and Trauma Releasing Exercises (TRE) nun auch immer mehr als Entspannungsmethode entdeckt. Spezielle Vorübungen aus den Bereichen der Bioenergetik, des Yoga, das Tai Chi und weiterer asiatischer Kampfkunstkünste aktivieren einen Zittermechanismus im Körper, der eine Tiefenentspannung auszulösen vermag. Durch die Erkenntnisse der Psychotraumaforschung ist der Zusammenhang zwischen seelischen Zuständen und körperlichen Symptomen, wie sie bei Stress, Trauma und Posttraumatischen Belastungsstörungen auftreten, solide dargestellt. Da kognitive Zugänge allein oft weder auf seelischer noch auf körperlicher Ebene eine nachhaltige Lösung ermöglichen, ist die Einbeziehung des Körpers bei der Verarbeitung von Stress und Traumata essentiell. Durch TRE® können sich erfahrungsgemäß Spannungszustände lösen, die durch Stress, psychotraumatische Erfahrungen oder durch „rein„ körperliche Traumata, wie Unfälle und Operationen bedingt sind. Dies geschieht durch die Aktivierung unwillkürlicher Körperbewegungen, die in der von Berceli entwickelten TRE®-Übungsreihe selbstbestimmt genutzt werden. Auf diese Weise kann sich eine Entspannung einstellen, die eine körperlich-seelische Selbstregulation erleichtert und eine Neu-Belebung des Organismus unterstützt. Wenn die Übungen solide in ihren Möglichkeiten und Grenzen von unterschiedlichen Fachleuten erlernt wurden, können sie in der persönlichen Übungspraxis eine sehr heilsame Wirkung entfalten und auch vorbeugend eingesetzt werden – hierüber hinaus lassen sich die Übungen auch direkt in heilkundliche Behandlungen und Beratungszusammenhänge integrieren.

zitiert aus:
https://www.niba-ev.de/


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Letzte Änderung am 01.02.2023