Diplom-Psychologe Gerd Huss
Psychologische Privat Praxis Gerd Huss
35394 Gießen (2.Praxis: Bad Homburg) Gießen
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Diplom-Psychologie, Diplom-Sozialpädagogik, Klinischer Hypnotherapeut" der Deutschen Gesellschaft für Hypnose(DGH)
- Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
- Selbstzahler, Kosten-Ermäßigung bei Studenten
Behandlungs-Schwerpunkte
- ADHS
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Coaching
- Depression
- Essstörung
- Persönlichkeitsstörung
- Psychosomatik
- Schmerzen
- Stress - Burnout - Mobbing
- Trauer
- Trauma - Gewalt - Missbrauch
- Zwang
Verfahren
- Entspannungsverfahren
- Gesprächstherapie
- Humanistische Verfahren
- Hypnose
- Kurzzeittherapie
- Körperorientierte Verfahren
- Schematherapie
- Systemische Therapie
- Tiefenpsychologisches Verfahren
- Traumatherapie
- Verhaltenstherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie
- Familientherapie
- Paartherapie
Weitere Sprachen
- Englisch
- Körpersprache
Freie Plätze / Wartezeiten
- Freie Plätze vorhanden.
- In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Mitgliedschaften
- Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen
- Deutsche Gesellschaft für Hypnose
- Intervisionsteam
- Titel "Klinischer Psychologe" (Bund Deutscher Psychologen/BDP)
Mehr als 30 Jahren berufliche Erfahrung in Klinik und Praxis
In meiner systemisch ausgerichteten Therapieausbildung habe ich bereits in den 80èr Jahren gelernt, dass unterschiedliche Schulen, Verfahren und Methoden der Psychotherapie zwar wichtig sind, aber die Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung des Therapeuten im Vordergrund steht. Das bedeutet auch, dass man sich nicht allein einer Schule verschreibt, sondern offen bleiben und beständig an sich und seinem individuellen Instrumentarium arbeiten sollte. Das habe ich dort in der 4,5 jährigen Ausbildung direkt auch von dem weltberühmten Therapeuten und Bestsellerautoren Professor Paul Watzlawick gelernt, und es bildet auch heute noch meinen inneren Leitfaden. In ähnlicher Weise ist das ja auch der Grundgedanke der modernen Psychotherapie, wie er sich allmählich auch in der universitären Ausbildung abzubilden beginnt. Neben der Verhaltenstherapie wird zunehmend nach integrativen Ansätzen mit einer psychodynamischen Ausrichtung gesucht. Über diesen Punkt sind wir in der Systemischen Therapie längst hinaus. Ich integriere längst auch andere Ansätze wie z.B. die körperorientierte Psychotherapie der Bioenergetik und die jüngsten neurobiologischen Erkenntnisse des "Embodiments" wie z.B. nach Peter A. Levine. Mit den Jahren habe ich dabei einen methodischen Schwerpunkt zunehmend zu schätzen gelernt, welche die Systemische Hypnotherapie in sich birgt. Es fasziniert mich wahrscheinlich auch gerade deswegen, weil es kreative Spielräume gibt und einer Kreativität auch bedarf, um mit den individuellen Gegebenheiten von Menschen wirksam umgehen zu können. Von der zuweilen sehr beeindruckenden Wirksamkeit von Hypnose ganz zu schweigen. Viele Patienten oder auch Coaching-Partner kommen gerade wegen Hypnose bzw. Hypnotherapie zu mir.
Qualitätssicherung: Der fallorientierte Erfahrungsaustausch mit Kollegen im Intervisionsteam bildet eine Quelle von Unterstützung und Lernen. Die Workshops zur Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Hypnotherapie (DGH) bieten ein weiteres Aktionsfeld der Qualitätssicherung - sowie die jährlichen Kongresse, an denen ich als aktives Mitglied teilnehme.
Patientenbewertungen sind auf einem unabhängigen Portal anzusehen unter dem folgenden Link zu "Provenexpert": https://www.provenexpert.com/gerd-huss/
Behandlungsschwerpunkte systemischer Therapie und Hypnotherapie
Angststörungen/Panikattacken
Das Spektrum von Angststörungen reicht von Prüfungsangst- oder Versagensangst, Flugangst, Angst beim Autofahren, Höhenangst oder Sprechangst bei leistungsdefinierten Situationen über soziale Phobien bis hin zu manifesten und unspezifischen Panikattacken, von denen der Betroffene nicht weiß, woher sie kommen. Panikattacken sind zuweilen auch traumatisch verursacht, wie es sich zuweilen erst während der Behandlung herausstellt. Hierüber gibt es gerade mit Hypnose und in Kombination mit körperbezogenen Techniken der Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst, die eine schnell spürbare und stabilisierende Wirkung zeigen.
Ein weites Aktionsfeld bilden psychosomatische Störungen, funktionelle Störungen, körperliche Symptome, die auf unbewusste Konflikte zurückgehen (sogenannte Konversionsstörungen). - Alle somatoformen und funktionellen Symptome, für die medizinisch keine körperliche Ursache festgestellt werden konnte - z.B. auch Allergien und Neurodermitis - Herz-Kreislauf-Symptome und Schwindelgefühle (Psycho-Kardiologie) - psychogene Rücken- Belastungen - Atem-Beschwerden (respiratorische Symptome) - Magen-Darm Symptome (Colitis) und Reizdarmsyndrom.
Schmerzbehandlungen / Schmerztherapie
Spannungskopfschmerz oder andere Stresssymptome
ADHS bei Erwachsenen
Trauerschmerz bei Verlust von Angehörigen
Schmerzbehandlungen sind um so erfolgreicher, wenn sie noch nicht chronifiziert sind - dennoch können auch bei chronifizierten Schmerzen deutlich spürbare Linderung durch Hypnose erzielt werden. Gleiches gilt bei bei Tinnitus und Hörsturz.
Bei ADHS - Verdacht ist bei Erwachsenen (wie bei Kindern/Jugendlichen auch) zunächst zu prüfen und ggf. zu testen, ob ein solches Syndrom vorliegt. Neben den regulierenden Medikamenten können dann tiefenentspannende Hypnotechniken gemeinsam erarbeitet werden - und sie helfen auch.
Kontrollverlust bei Wut - Impulskontrollstörungen oder cholerischen Persönlichkeiten.
Menschen erleben sich hilflos gegenüber eigenen aggressiven Impulsen, die in ihnen aufsteigen gegenüber anderen Personen. Viel stärker als im gesunden Normalfall wird ein Kontrollverlust erlebt oder befürchtet. Das ist behandelbar, insofern die betreffende Person eine Bereitschaft mitbringt. Ich habe auch hierbei gute Erfahrungen mit systemischer Hypnotherapie gemacht.
Depression
kann aus unterschiedlichen Lebensbedingungen heraus behandlungsbedürftig werden und werden klinisch (nach ICD-10 Diagnostik) unterschieden in leichter und mittelgradiger oder schwerer Depression. Je nach Schweregrad werden sie auch psychiatrisch bzw. medikamentös behandelt- oftmals zu leichtfertig. Häufig sind Schlafstörungen bzw. Einschlaf-oder Durchschlafstörungen ein begleitendes bzw. Leit-Symptom, die in engem Zusammenhang mit sich wiederholenden negativen Gedanken bzw. Gedankenketten auftreten. Sie können bei Lebensveränderungen im beruflichen wie auch im familiären Bereich (Trennungen / Trennungstrauma) ausgelöst werden und sich chronifizieren. Dann werden sie oft auch als "Anpassungsstörungen" bezeichnet.
Neueren Forschungen zufolge zeigen Studien, dass bei leichter und mittelgradiger Depression Antidepressiva nicht mehr Wirkung haben bei untersuchten Versuchsperonen als die Plancebo-Versuchsgruppen. Eine medikamentöse Wirksamkeit kann demnach nur bei schweren Depressionsgraden festgestellt werden. Obwohl die Pharmaindustrie und auch viele Ärzte das nicht gerne hören, sind diese Studien inzwischen mehrfach international wiederholt und bestätigt worden. Die großen Pharmakonzerne haben längst ihre aufwändigen Forschungen zur "MAO-hemmenden Medikamentierung" eingestellt. Das kann mittelber als Bestätigung angesehen werden.
Trauma - und Folgestörungen - Traumatherapie
Das Spektrum traumatischer Erlebnisse reicht von Beinahe-Unfällen bis hin zu schweren posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) wie z.B. bei Gewalt und Missbrauch, die gerade hinsichtlich der Exposition sehr unterschiedlich und nur von traumatherapeutisch ausgebildeten bzw. klinisch erfahrenen Therapeuten behandelt werden sollte. Eine schwere PTBS muss in jedem Fall zunächst stabilisierend behandelt werden, unter Umständen auch stationär in einer speziellen Klinik. Hierfür kann ich auch bereits im Vorfeld beraten. In meiner ambulanten Therapie von Traumata oder Trauma-Folgestörungen behandele ich häufig mit Hypnose oder hypnotherapeutischen Ansätzen - zuweilen sehr ähnlich wie das EMDR-Verfahren. Dabei werden die aktuellen Forschungen der Neurobiologie ebenso berücksichtigt wie körperbezogene Therapieformen (Embodiment und Bioenergetik). Das Konzept des US-Amerikaners Peter Levine - von ihm selbst als "Somatic Experiencing" bezeichnet, steht für mich ebenso im Vordergrund wie die Ansätze von Luise Reddemann "imaginativer Traumatherapie" oder das Konzept des "Imagery Rescripting" bzw. Reprocessing Therapy (IRRT) nach Mervin Schmucker. Gerade auf diesem komplexen Gebiet der Traumatherapie ist eine spezifizierte Weiterbildung und Supervision für einen Psychotherapeuten unerlässlich. Daher sehe ich mich hier in kompetenten Kreisen der Deutschen Gesellschaft für Hypnose (DGH) und bei international renommierten Lehrtherapeuten wie Woltemade Hartmann (Südafrika) in guter Gesellschaft, gut beraten und gut unterstützt. Zudem war ich von 2011 bis 2018 in einer privaten psychosomatischen Klinik teilzeitlich tätig, in der die klinische Behandlung von Trauma und Traumafolgestörungen einen Schwerpunkt bildet.
Paartherapie und Familientherapie
In meiner systemischen Ausbildung zum Paar- und Familientherapeuten über 4,5 Jahre habe ich die übergreifende Erfahrung mitgenommen, dass sich diese Form der Behandlung von der Einzelbehandlung stark unterscheidet. Das bedeutet, dass das interaktive Element, die Beziehung zwischen Therapeuten und betroffenen Klienten sich komplexer gestaltet. Daher erfordert es auch eine besondere Form der Ausbildung einer systemischen Therapie.
Eine Paartherapie-Sitzung ist für 75 Minuten angesetzt. Das Honorar für eine Paartherapie-Sitzung beträgt 150 €.
Mehr Information auf meiner Webseite: www.paartherapie-hessen.info