Astrid Hörr-Mann

Astrid Hörr-Mann

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Herrenweg 9
65527 Niedernhausen Niedernhausen
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Selbstzahler

Behandlungs-Schwerpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Coaching
  • Psychosomatik

Verfahren

  • Alternative Verfahren
  • Entspannungsverfahren
  • Humanistische Verfahren
  • Kunsttherapie
  • Kurzzeittherapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • NLP
  • Online-Beratung

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit über drei Monate.

Mitgliedschaften

  • Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
Persönliches Profil

Vita und psychotherapeutischer Ansatz: Körperarbeit hat einen viel tiefgreifenderen Einfluss auf mentale und emotionale Prozesse, als allgemein angenommen

Mein Interesse an kunsttherapeutischen Methoden führte mich 1996 zur Psychotherapie (Zulassung als „Heilpraktikerin für Psychotherapie“ 1999). Es folgten eine zweijährige NLP-Ausbildung und Fortbildungen, u.a. in Provokativer Therapie, Autogenem Training, MBSR, Kinesiologie und verschiedenen Meditationsformen. Die künstlerische Arbeit führte mich zu einem japanischen Zen-Meister, bei dem ich "Hitsuzendo" (Pinsel-Zen-Weg) erlernen durfte – eine Praxis, die meinen Weg nachhaltig geprägt hat.

Im Anschluss an eine vierjährigen Qigong-Ausbildung kamen Weiterbildungen in Akupressur und Atemtechniken dazu, deren Elemente in meine körperorientierte Vorgehensweise einfließen: Die aktive Einbeziehung des Körpers in die Psychotherapie gewinnt zunehmend an Bedeutung - nicht nur durch die Embodiment-Forschung und die sogenannte vierte Welle der Verhaltenstherapie, sondern auch durch die wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien zur Bottom-up-Wirkung auf neuronaler Ebene. Die Möglichkeit, durch Körperarbeit eine effektive Veränderung der Psyche herbeizuführen, fasziniert mich besonders. Daher habe ich im März 2023 die dreiteilige Fortbildung „PEP®“ (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) bei Dr. Michael Bohne abgeschlossen – eine Methode, die Elemente aus systemischer Hypnotherapie, Klopfakupressur und EMDR integriert. PEP nutzt bifokal multisensorische Stimulationen (z. B. Klopfen, Augenbewegungen), um blockierende Muster zu lösen und neuronale Netzwerkverbindungen neu zu organisieren. Ein zentrales Instrument ist der Kognitions-Kongruenz-Test (KKT), mit dem unbewusste Lösungsblockaden identifiziert werden können.

Bedeutende Eckpfeiler für meine therapeutische Arbeit sind zudem die Fortbildungen bei Dr. Gunther Schmidt in Hypnosystemischer Therapie und bei Dr. Maja Storch im Bereich Embodiment und ZRM®. Ihre Arbeit zur Verkörperung emotionaler Prozesse, das Zürcher Ressourcenmodell und ihre Embodiment-Forschung haben meine Entwicklung des Psychotherapeutischen Qigong (PQ) inspiriert.

Inzwischen bildet das von mir begründete Psychotherapeutische Qigong (PQ) den Schwerpunkt meiner Arbeit. Diese integrative Methode vereint Elemente verschiedener Qigong-Systeme mit Ansätzen aus der Atem- und Körperpsychotherapie sowie der Embodimentforschung. Ziel ist die Förderung nachhaltiger Heilungsprozesse, die Stärkung emotionaler und körperlicher Resilienz sowie die gezielte Unterstützung der Selbstmodulation.

Derzeit liegt mein fachlicher Schwerpunkt auf der Verschriftlichung und Weiterentwicklung meines PQ-Konzepts.


1001
Seitenaufrufe seit 23.04.2023
Letzte Änderung am 25.01.2026