Gerhard Hecht

Dipl. Psych. Gerhard Hecht

Psychologischer Psychotherapeut

Hans Huber Str. 7
93049 Regensburg
Stichpunkte

Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Sexualität
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch

Verfahren

  • Integrative Therapie
  • Kurzzeittherapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • Tiefenpsychologisches Verfahren
  • Traumatherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Persönliches Profil

Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie

Studium der Pädagogik / Psychologie in Regensburg und Braunschweig -––– Gestalttherapie bei vielen Lehrern im In- und Ausland -––– Maskentheater / Raumkonzept bei Laura Sheleen / Hannover -––– Integrative Körpertherapie bei Leland Johnson / Gestalt Institute of Houston / Texas -––– NLP bei Thies Stahl / Hamburg -––– Integrative Körperarbeit bei Ilana Rubenfeldt / Esalen / California -––– Integrative Organisationsberatung / Gestalt Institute of Cleveland / Ohio USA -––– Approbation zum psychologischen Psychotherapeuten 2000 -––– Koan Intensive bei Yves Legroux / Pune und Dorset -––– Traumatherapie bei Ellert Nijenhuis / Drente /Nederlands -––– Sexualtherapie bei Prof.Dr. U.Clement / Heidelberg-----Paartherapie bei PD Dr. A.Retzer/ Heidelberg

Vita

seit 1982 Leitung von gestalt- und körpertherapeutischen Workshops
1985 bis 1987 Klinischer Psychologe am Bezirkskrankenhaus Parsberg II
seit 1987 eigene Praxis in Regensburg für Einzelne, Paare und Gruppen
1987 bis 1990 Arbeit in nervenärztlicher Praxis
1989 Mitbegründer des "Zentrum für Gruppenarbeit", eines interdisziplinären Zusammenschlusses von Ärzten und Psychologen
1989 bis 1994 Ausbilder für Gestalttherapeuten
1991 Mitbegründer der "Arbeitsgruppe Supervision", eines Ausbildungsinstituts für Coaches/Supervisoren in Nürnberg und Regensburg
1989 Beginn der kunsttherapeutischen Tätigkeit
2000 Approbation zum psychologischen Psychotherapeuten
2003 Gründer der "arbeitsgruppe kunsttherapie", eines Ausbildungsinstituts für Kunsttherapeuten in Regensburg

Idee

Als Therapeut sehe ich mich als Bergführer für Erstbesteigungen. Für die einzelne Situation heißt das: Ich war auch noch nicht auf diesem speziellen Berg, aber schon auf vielen anderen. Ich bin ein Experte für Suchvorgänge und erst auf diesem Umweg – für Lösungen. Beratung und Psychotherapie vergleiche ich daher lieber mit dem gemeinsamen Erlernen einer neuen Sprache als mit einem einseitigen Vorgang der Reparatur. Ich kann fordernd und polarisierend sein, liebe Probedenken, eine deutliche Sprache sowie eine leichte und unverfrorene Herangehensweise an komplizierte Dinge – der eher amerikanische Teil meiner Prägung. Gleichzeitig weiß ich um unsere Abhängigkeit, Zerbrechlichkeit und Beschränktheit, bin bewegt von Demut, Vorsicht und Ironie. Ich verstehe es als Bestandteil der therapeutischen Aufgabe, sowohl der eigenen Vergänglichkeit als auch der Realität des Bösen gegenüber zu treten – meine europäische Prägung.

Wichtige Begriffe

Intuition

Ich verstehe Intuition als die flexibelste und komplexeste Intelligenz des Menschen und deshalb im schwierigen Gelände psychischer Verhältnisse nützlicher als Logik und Analyse. Gute Therapeuten und Berater können sich intuitiven Vorgängen ergeben, zielorientiertes Vorgehen aufgeben und sich von der gemeinsamen Situation leiten lassen. Erwarten Sie als Klient also ein Gegenüber, welches über fachlich-strategisches Handeln hinausgewachsen ist.

Üblicherweise glaubt man, dass ein professioneller Helfer hauptsächlich Erklärungen (Woher kommts?) und Rezepte (Was kann man machen?) braucht. Viel wichtiger ist aber vielmehr eine breit aufgestellte und trainierte Intuition und die Bereitschaft sich gemeinsam auf unbekanntes Neuland vorwärts zu tasten.

Inspiration

Unter Beratung und Therapie versteht man oft ein mühsames Erzählenmüssen, in elend angespannter Atmosphäre, eine Tortur, der man sich nur unterzieht, wenn es sein muss. Das ist mir zu trübe. Ich will die Wirksamkeit von therapeutischer Haltung und Methode nicht nur auf Qual und Not beschränken. Man kann durchaus damit auch auf Schatzsuche gehen und nach den Perlen menschlicher Empfindungsmöglichkeiten suchen. Zum Beispiel nach dem, was man früher ein inspiriertes Leben genannt hat.
Manchmal passiert es, wenn sich Menschen ernsthaft begegnen. Manchmal einfach so aus heiterem Himmel. Schwieriges erscheint auf einmal leicht, man fühlt sich erfrischt und ermutigt und hat Ideen, wo vorher Ratlosigkeit, dröge Routine und Stillstand war. Man ist inspiriert worden und weiß eigentlich gar nicht wie. Inspiriert zu sein oder inspiriert zu werden, ist eigentlich ganz leicht, auch wenn es ganz schwer ist. Das heißt normalerweise, dass es um etwas geht, das man nur zur Hälfte machen kann und zur Hälfte geschenkt bekommen muss.
Sowohl Beratung als auch Therapie als auch Ausbildung findet für mich mit der erklärten Absicht statt zu inspirieren. Ja genau – das ist so ähnlich, wie begeistern!

Respekt

Wo sind meine Grenzen und die der anderen? Wie kann ich mutiger eigene Grenzen überschreiten und sie gleichzeitig klüger respektieren? Wie kann ich mir gerecht werden und den anderen auch? Wie können Liebe und Freundschaft gelingen?
Sich und andere in ihren Grenzen mehr und mehr zu erkennen ist die Grundlage für Selbstrespekt und Selbstrespekt ist wiederum die Grundlage für Toleranz und damit für alles andere zwischen Menschen und im Innenleben des Einzelnen.
Respekt bedeutet also nicht eine generelle Zurückhaltung, Höflichkeit oder gar Bewunderung, sondern eine zunehmend präzise Bewusstheit von eigenen und fremden Grenzen - man schaut aufeinander, respektiert sich und den anderen genauso, bleibt sich selber treu und dem anderen gerecht. Vermutlich ist der Mangel an einem solchem Respekt die eigentliche Wurzel aller psychischen Störungen und unglücklicher Zwischenmenschlichkeiten. Das Scheitern der Liebe als Generalursache ...


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Letzte Änderung am 14.12.2022