Christoph Ferreira Staufenbiel
Körper- und beziehungsorientierte Traumatherapie - Paarbegleitung - Supervision
04109 Leipzig Leipzig
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie, Master in Pädagogik
- Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
- Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Ermäßigungen nach Absprache möglich, kostenlose Probesitzung
Behandlungs-Schwerpunkte
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Coaching
- Depression
- Persönlichkeitsstörung
- Psychosomatik
- Schmerzen
- Sexualität
- Stress - Burnout - Mobbing
- Sucht
- Supervision
- Trauer
Verfahren
- Entspannungsverfahren
- Gesprächstherapie
- Humanistische Verfahren
- Integrative Therapie
- Körperorientierte Verfahren
- Traumatherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie
- Gruppentherapie
- Paartherapie
- Therapie für Kinder und Jugendliche
Weitere Sprachen
- Englisch
- Portugiesisch
Freie Plätze / Wartezeiten
- Freie Plätze vorhanden.
- In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Mitgliedschaften
- Fort laufende Weiterbildung in traumasensibler, körperorientierter und intersubjektiver Prozessarbeit
- Mitglied der Core Group von Thomas Hübl (Academy of Inner Science)
- NARM Practitioner (NARM Training Institute - Complex Trauma Training Center)
Meine Haltung in der Begleitung
In meiner Begleitung geht es darum, in der gemeinsamen Arbeit wieder in achtsamen und authentischen Kontakt mit sich selbst zu kommen – mit dem eigenen Körper, den Bedürfnissen, Grenzen und den inneren Bewegungen, die sich im Leben und in Beziehungen zeigen. Durch Präsenz, Verlangsamung und eine traumasensible Haltung entsteht oft mehr innere Stabilität, Regulation des Nervensystems und Resilienz gegenüber den Herausforderungen des Alltags und der Welt.
Als NARM®-Therapeut verbinde ich Körperwahrnehmung, frühe Beziehungserfahrungen und heutige Lebensmuster auf eine Weise, die sich natürlich miteinander verwebt. Gewaltfreie und Transparente Kommunikation bieten dabei Orientierung und Sprache, um im Kontakt zu erkunden, wie sich frühes Erleben in heutigen Beziehungen zeigt.
Ein wesentlicher Bestandteil meiner Begleitung ist die Beziehungsarbeit – sowohl in der Einzelbegleitung als auch in der Paartherapie: Wie wir Kontakt gestalten, Nähe zulassen oder halten, Grenzen spüren und Resonanz erleben. Die Praxis der Transparenz hilft dabei, innere Regungen, Bedürfnisse und Wahrnehmungen in Worte zu bringen und unterstützt die Fähigkeit, im Kontakt präsent zu bleiben – auch dort, wo unterschiedliche Perspektiven oder Spannungen gleichzeitig da sind.
Aus dieser Präsenz heraus entsteht oft ein feineres Bewusstsein dafür, wie unser persönliches Erleben nicht nur aus uns selbst kommt, sondern auch von den Kontexten geprägt ist, in denen wir aufgewachsen sind und leben. Dort, wo es hilfreich ist, beziehe ich deshalb kulturelle Hintergründe, familiäre Prägungen und gesellschaftliche Rollenbilder mit ein, ebenso wie unterschiedliche Formen von Privilegierung oder Benachteiligung. Und wenn es für den Prozess stimmig ist, können auch transgenerationale oder gesellschaftliche Traumaspuren Teil der gemeinsamen Arbeit werden – dort, wo sie Bindungs- oder Beziehungsmuster beeinflussen oder belastende Dynamiken weitertragen.
Kreative, bewegungs- und körperbezogene Impulse – etwa über Ausdruck, Rhythmus, Stimme oder einfache improvisatorische Körperarbeit – können einfließen, wenn sie hilfreich sind. Diese Impulse ersetzen keine formale Kunst-, Musik- oder Tanztherapie, sondern unterstützen, das eigene Erleben auf neue Weise zugänglich zu machen.
Ich begegne Menschen queer-sensibel und geschlechtsdiversitätsbewusst und gestalte Räume, in denen unterschiedliche Identitäten und Lebensformen wertschätzend Platz haben. Um meine Begleitung für Menschen mit unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten zugänglich zu halten, biete ich eine sozial gestaffelte Honorargestaltung an.
Ich begleite auf Deutsch, Englisch und Portugiesisch; Sitzungen finden vor Ort in Fulda und Leipzig oder online statt.
Schwerpunkte
Ich begleite Menschen in Krisen, Übergängen und herausfordernden Lebenssituationen, in denen Orientierung, Halt, innere Stabilisierung und Resilienz wichtig werden. Dazu gehören auch Erschöpfung, emotionale Überforderung und das Gefühl, den eigenen Boden zeitweise zu verlieren. Weitere Schwerpunkte sind soziale Ängste, leichte Depressionen, Scham- und Selbstwertthemen sowie somatoforme und psychosomatische Beschwerden.
Ein besonderer Fokus liegt auf Belastungen im Zusammenhang mit Trauma- und Bindungsdynamiken (NARM®-orientiert) sowie auf Themen rund um Nähe, Sexualität und Intimität, soweit sie Teil persönlicher Entwicklung oder Beziehungserfahrungen sind. Auch Fragen von kultureller Prägung, Migration, Zugehörigkeit und transkulturellen Lebenserfahrungen können – dort, wo sie relevant sind – Teil der gemeinsamen Arbeit werden. Zudem begleite ich Paare in Beziehungskrisen, Kommunikationsmustern und Fragen von Nähe, Distanz und Verbindung.
Ich begleite zudem Jugendliche ab etwa 16 Jahren, die Unterstützung bei Selbstwert, sozialen Unsicherheiten oder emotionaler Orientierung suchen. Darüber hinaus biete ich prozessorientierte Supervision und Begleitung für Menschen aus pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern an – etwa für Lehrer*innen, pädagogische Fachkräfte sowie Menschen aus Jugendhilfe, Beratung, interkultureller Arbeit und Bildungsarbeit.
Hintergrund & Ausbildung
Trauma-, Körper- & Beziehungsorientierte Ausbildung und Praxis
* NARM® Practitioner (NeuroAffective Relational Model)
* Weiterbildung „NARM & Sexualität“ bei Laurence Heller
* Fortlaufende Weiterbildung und Supervision in körperorientierter Prozessarbeit, Präsenz- und Achtsamkeitspraxis
* Ausbildung in Transparenter Kommunikation von Thomas Hübl & Teilnahme am Timeless Wisdom Training (TWT) mit Schwerpunkt auf Resonanzprozesse, Bewusstseinsarbeit und gegenseitiger Präsenz im Kontakt
* Teilnahme an der Trauma-Informed Leadership Fortbildung & Trauma in Education Lab (Academy of Inner Science / Pocket Project)
* Beschäftigung mit kollektiven und transgenerationalen Traumaebenen (Pocket Project)
* Langjährige Praxis in Gewaltfreier Kommunikation (GFK), Ausbildung in Mediation bei Forum Augenhöhe
* Assistenz in einer GFK-Ausbildung – Erfahrung mit Gruppenprozessen und präsenzbasiertem Lernen & Leiten
Pädagogischer & interkultureller Hintergrund
* Lehramtsstudium (Ethik & Mathematik)
* Insgesamt sieben Jahre Unterrichtserfahrung an verschiedenen Schulformen (staatliche Schulen und Waldorfschulen)
* Pädagogische, soziale und transkulturelle Erfahrungen in Deutschland, Portugal, Lateinamerika und Frankreich
* Diese Felder prägen mein Verständnis von Beziehung, Wahrnehmung, Kultur und innerer Entwicklung