Thomas Eichler

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Könneritzstraße 29
04229 Leipzig Leipzig
Stichpunkte

Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Beihilfe

Behandlungs-Stichpunkte

  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Essstörung
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Sucht
  • Trauer
  • Zwang

Verfahren

  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Therapie für Kinder und Jugendliche

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Persönliches Profil

Behandlungsphilosophie

• Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut - tiefenpsychologisch fundiert
• Familientherapeut
- Systemischer Therapeut

„Psychotherapie geschieht dort, wo zwei Bereiche des Spielens sich überschneiden: der des Patienten und der des Therapeuten. Psychotherapie hat mit zwei Menschen zu tun, die miteinander spielen.“ D.W. Winnicott

Im Kindes- und Jugendalter treten psychische Störungen vor dem Hintergrund von Entwicklungskonflikten und kritischen Lebenssituationen auf. Symptome sind in der Regel Ausdruck von seelischer Not und zugleich der Versuch, eine Lösung für den zugrundeliegenden psychischen Konflikt zu finden. Psychotherapie schafft einen Raum, indem sich die Konflikte im Medium des Spiels und im Gespräch entfalten können, damit eine bessere Lösung gefunden werden kann.

Diagnostik

Diagnostik
Patienten und ihre Eltern besitzen ein Erstzugangsrecht. Das heißt, dass Sie sich mit Ihren Sorgen direkt an mich wenden können. Sollte es zu einer psychotherapeutischen Behandlung kommen, wird ein Arzt hinzugezogen, der prüft, ob aus medizinischer Sicht etwas gegen eine Psychotherapie sprechen könnte bzw. eine ärztliche Mitbehandlung erfolgen sollte (Konsilarverfahren).

In den ersten fünf Therapiesitzungen stehen die Diagnostik und Indikationsstellung im Mittelpunkt. Die Lebensgeschichte des Kindes / des Jugendlichen, die Symptome, der Symptombeginn und Verlauf der psychischen Störung werden erforscht. Leitend ist die Frage, warum dieses Kind/ dieser Jugendliche jetzt diese psychische Störung / diese Symptome entwickelt, welche Entwicklungskonflikte im Hintergrund wirksam sind und inwiefern die Symptomatik auch eine vorläufige Lösung für das Kind darstellt. Vor diesem Verständnishintergrund wird, wenn eine krankheitswertige psychische Störung vorliegt und die Behandlung Erfolg verspricht, eine passgenaue Psychotherapie konzipiert, die die Einbeziehung von Eltern und eine eventuelle Kooperation mit Ärzten oder der Schule genau festlegt.

Verfahren und Methoden

Kinderpsychotherapie

Im Medium des Spiels / Zeichnen / Basteln stellt eine Psychotherapie einen Raum zur Verfügung, indem sich das spielerische und kreative Potential der kindlichen Psyche entfalten kann. Die Arbeit des Psychotherapeuten besteht darin, die inszenierten Beziehungskonflikte zu verstehen und mit seinen Interventionen zu neuen Lösungen und Erfahrungsmöglichkeiten anzuregen, damit Symptome überflüssig werden können.

Gespräche mit den Eltern

Da Eltern die wichtigsten Bezugspersonen ihrer Kinder sind und diese am besten kennen, sind regelmäßige begleitende Gespräche Teil einer Kinderpsychotherapie. Sie dienen dazu, die Not des Kindes zu verstehen und bei der Bewältigung von Entwicklungskonflikten Unterstützung zu leisten.

Jugendlichenpsychotherapie

In unterschiedlichen Medien kann die Jugendliche oder der Jugendliche eigene Konflikte oder Probleme erforschen und neue Lösungsmöglichkeiten finden. Neben dem Gespräch können unterstützende Medien wie zum Beispiel Zeichnen, Rollenspiele und weitere künstlerische Medien (Musik, Instrumente etc.) zur Selbsterforschung beitragen. Es muss also nicht in erster Linie geredet werden.

Die Eltern werden ab dem Alter von 15 Jahren nur bedingt und auf Wunsch der Jugendlichen einbezogen. Jugendliche können, wenn sie 15 Jahre alt sind, eigenständig den Psychotherapeuten aufsuchen und eine Psychotherapie beantragen. Die Eltern müssen lediglich informiert werden.

Vita

Über mich

Ich habe über 15 Jahre mit Kindern, Jugendlichen und Eltern in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. Meine Erfahrungen schöpfe ich aus der Arbeit im Einzelkontakt, in Gruppen und in der Familien- und Erziehungsberatung.

Dabei stand für mich immer das Verstehen der Not des Kindes oder des Jugendlichen vor dem Hintergrund eines umfassenden und ganzheitlichen Menschenbildes im Vordergrund. Vor diesem Hintergrund lernte ich tiefenpsychologische und systemische Ansätze sowie das Psychodrama schätzen, um die Ängste und Nöte des Kindes oder des Jugendlichen verstehen und kreativ behandeln zu können.

Ich habe zusätzlich zu meiner Qualifikation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut eine mehrjährige Weiterbildung in Familientherapie und systemischer Therapie absolviert und war in zwei Erziehungsberatungsstellen tätig.

Ich bin neben meiner Praxis als Dozent für Klinische Entwicklungspsychologie und Familiendiagnostik an einer Hochschule tätig.

Meine Offenheit für jedes einzelne Kind oder jede einzelne/n Jugendliche/n sowie für die Eltern schaffen mir einen stets neuen Zugang und sind wesentlicher Teil der Freude an meinem Beruf.


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Letzte Änderung am 16.11.2011