Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG) Yvonne Dambaur
SHiFT - Systemische Praxis für junge Menschen und Familien
70372 Stuttgart Stuttgart
Heilerlaubnis, Abrechnung
- Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
- Beihilfe, Heilfürsorge, Selbstzahler
Behandlungs-Schwerpunkte
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Depression
- Notfall - Krise
- Psychosomatik
- Stress - Burnout - Mobbing
- Trauer
- Trauma - Gewalt - Missbrauch
Verfahren
- Entspannungsverfahren
- Gesprächstherapie
- Humanistische Verfahren
- Kurzzeittherapie
- Körperorientierte Verfahren
- Systemische Therapie
- Traumatherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie
- Familientherapie
- Therapie für Kinder und Jugendliche
Weitere Sprachen
- Englisch
Freie Plätze / Wartezeiten
- Freie Plätze vorhanden.
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie
- Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie
2014: Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie (DGSF), Villa Lindenfels Stuttgart
2018: Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie, Stuttgarter Institut für Familientherapie StIF
2018: Komplex-Systemische Traumatherapie, Villa Lindenfels Stuttgart
2020: Traumasensitives Yoga (TSY), Traumahilfezentrum Nürnberg
2025: Heilpraktikerin - beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie
Meine Arbeitsweise
Wertschätzend und transparent
Traumainformiert und stabilisierend
Mit Leichtigkeit und einer Prise Humor
Gesprächsorientiert und kreativ
Lösungsfokussiert durch Perspektivwechsel
Meine Haltung
Jeder Mensch trägt Ressourcen, Fähigkeiten und eigene Lösungsansätze in sich – auch wenn sie in belastenden Zeiten manchmal schwer zugänglich erscheinen. Therapie bedeutet für mich, gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln und vorhandene Stärken wieder erfahrbar zu machen.
Ich arbeite systemisch, ressourcenorientiert und mit besonderer Sensibilität für belastende oder traumatische Erfahrungen. Das heißt: Ich betrachte Schwierigkeiten nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Beziehungen, Lebensumständen und bisherigen Erfahrungen.
Der junge Mensch steht mit seiner eigenen Sichtweise im Mittelpunkt. Seine Wahrnehmung, seine Gefühle und seine Ziele sind handlungsleitend. Eltern und Bezugspersonen sind – je nach Alter, Anliegen und Bedarf – ein wichtiger Teil des Prozesses. Veränderung geschieht oft im Miteinander.
Vertrauen, Transparenz und eine wertschätzende Zusammenarbeit bilden die Grundlage meiner Arbeit.
Was ist Systemische Therapie
Systemische Therapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Form der Psychotherapie. Sie geht davon aus, dass Menschen nicht losgelöst von ihrem Umfeld verstanden werden können. Gefühle, Gedanken und Verhalten entstehen im Zusammenhang mit Beziehungen – zum Beispiel in der Familie, in der Schule, im Freundeskreis oder in anderen wichtigen Lebensbereichen.
Woher kommt die systemische Therapie?
Ihre Anfänge liegen in den 1950er- und 1960er-Jahren. Forschende und Therapeut*innen begannen damals – besonders in der Arbeit mit Familien – genauer hinzuschauen. Sie stellten fest, dass sich Probleme häufig nicht allein bei einer einzelnen Person erklären lassen, sondern in Wechselwirkungen zwischen Menschen entstehen und bestehen bleiben.
Aus dieser Perspektive entwickelte sich zunächst die Familientherapie – und daraus später die systemische Therapie.
Zentrale Grundideen
Ein wichtiger Gedanke der systemischen Therapie ist der sogenannte Konstruktivismus. Er besagt: Es gibt nicht nur eine objektive Wahrheit. Jeder Mensch erlebt Wirklichkeit auf seine eigene Weise. Was für die eine Person sinnvoll erscheint, kann für eine andere ganz anders wirken. In der Therapie geht es deshalb darum, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen und neue, hilfreichere Bedeutungen zu entwickeln.
Ein weiterer Grundgedanke lautet: Symptome haben einen Sinn. Sie werden nicht als Fehler oder Defekt verstanden, sondern als verständliche Reaktion auf Belastungen oder schwierige Situationen. Statt zu fragen „Was stimmt nicht mit dir?“ fragt die systemische Therapie: „Wozu könnte dieses Verhalten im Moment hilfreich sein?“
Wie arbeitet systemische Therapie?
Systemische Therapie ist ressourcenorientiert. Das bedeutet: Der Blick richtet sich nicht nur auf Probleme, sondern besonders auf Stärken, Fähigkeiten und das, was bereits gelingt. Durch Gespräche, Perspektivwechsel und klärende Fragen werden festgefahrene Muster sichtbar und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Für Jugendliche heißt das: Du wirst mit deiner Sicht ernst genommen und aktiv einbezogen.
Für Eltern bedeutet es: Ihr Kind wird nicht auf ein Symptom reduziert, sondern im Zusammenhang seines Lebens verstanden.
Ziel der systemischen Therapie
Ziel ist es, Veränderung zu ermöglichen – ohne Schuldzuweisungen oder Bewertungen. Oft können schon kleine Veränderungen im Denken oder Handeln spürbare Auswirkungen auf das gesamte Umfeld haben.
Systemische Therapie arbeitet partnerschaftlich, transparent und auf Augenhöhe. Sie passt sich individuell an die Menschen an, die sie begleitet.