Kathrin Cornetz

M.Sc. Psychologin Kathrin Cornetz

Psychologische Psychotherapeutin

Geschwister-Scholl Str. 96
14471 Potsdam Potsdam
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Master in Psychologie, Ausbildung zur Gruppenleiterin für körperpsychotherapeutische Paar- und Sexualtherapie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler, GKV Kassenzulassung gilt nur für die Gruppentherapie!

Behandlungs-Schwerpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychose - Schizophrenie
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Sexualität
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Sucht
  • Supervision
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Kurzzeittherapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • Online-Beratung
  • Psychoanalyse
  • Tiefenpsychologisches Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie: Erwachsene
  • Gruppentherapie
  • Paartherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit bis drei Monate.

Mitgliedschaften

  • Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie
  • Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
Persönliches Profil

Behandlungsphilosophie

Ich lege wert auf einen Rahmen, in dem sie sich sicher fühlen können. Dazu braucht es meiner Meinung nach klare Grenzen, viel Einfühlungsvermögen und ein authentisches sich Einlassen meinerseits.
Meine Arbeit wurde auch sehr geprägt von Marshall Rosenberg, der mir mit der gewaltfreien Kommunikation eine Basis für eine bedürfnisorientierte und zutiefst humane Haltung dem Menschen gegenüber eröffnet hat.

Aktuelles

-> Ich habe aktuell leider keine freien Plätze für eine Einzeltherapie. Zudem verfüge ich über keine Kassenzulassung für Gesetzlich Versicherte und darf daher nur Privatversicherte und Selbstzahler behandeln.

Aber:
-> Ich habe freie Kapazitäten für Paartherapie.
-> Ich habe freie Plätze in meiner Gruppenpsychotherapie für gesetzlich Versicherte!

Gruppenstart: Jan. 2026
wöchentlich montags 18-19:40
direkt am S-Bhf Babelsberg
6-8 Teilnehmende

Bei Interesse wenden sie sich auch gern an das Institut für Psychotherapie in Potsdam (IFP)
Dort erhalten sie vorab einen Termin für ein Vorgespräch, in dem zusammen geschaut wird, ob eine Gruppe für sie das richtige ist.

Kontaktdaten IFP:
https://ifp-potsdam.com/ambulanz
Patientenmanagement
Heike Seefeld
Anmeldung telefonisch
Tel. 0331-27 97 57 27
Sprechzeiten:
Mo 10.00 – 11.00 Uhr
Mi 10.00 – 11.00 Uhr
Do 10.00 – 11.00 Uhr

Stand März 2026

Informationen zur Gruppentherapie

Warum Gruppentherapie?

Wir Menschen sind „Gruppenwesen“. Persönliche Entwicklung und Reifung finden immer im sozialen Kontext statt. Die erste prägende Gruppe ist die Familie – in sie werden wir hineingeboren. Erfahrungen aus dieser frühen Zeit beeinflussen unser Verhalten in späteren Gruppen wie Schule, Freundeskreis, Partnerschaft oder Arbeitsplatz.
Gerade weil Gruppen so grundlegend für unser Erleben sind, bieten sie auch den idealen Rahmen, um sich selbst im Kontakt mit anderen besser kennenzulernen und zu verstehen. In der Gruppentherapie wird vor dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte sichtbar, wie sich Beziehungen entwickeln. Unverständliches kann verständlich werden – das kann zu mehr Sicherheit im Umgang mit sich selbst und mit anderen führen.

Psychodynamisch orientierte Gruppentherapie

In der psychodynamisch orientierten Gruppentherapie richtet sich die Aufmerksamkeit auf unbewusste Anteile innerhalb von Beziehungen: auf Ängste, Blockierungen und die Art, wie Gruppenmitglieder sich gegenseitig beeinflussen. Die Therapeutin behält den Gruppenprozess im Auge und hilft, die ablaufenden Prozesse transparent zu machen und die Motive oder Gefühle anderer und die eigenen besser zu verstehen. Die wertschätzende Unterstützung durch die Gruppe und die Therapeutin kann helfen, Veränderungs-prozesse einzuleiten. Die Teilnehmenden bestimmen durch Ihre Beiträge den Verlauf mit. Veränderung geschieht dabei durch das gemeinsame Erleben, Reflektieren und Bearbeiten von Beziehungsmustern.

Gruppentherapie - ja oder nein?

Mögliche Herausforderungen:
-Sie müssen die Aufmerksamkeit der Therapeutin mit den Anderen teilen
-Hemmungen und Unsicherheiten sind zu Anfang in der Gruppe bei manchen Patienten stärker und es kann schwieriger sein, diese zu überwinden. Sich offen mitteilen, mit dem was Sie beschäftigt kann zuerst schwerer fallen.
-Die Probleme anderer können als belastend empfunden werden
-Geringere Flexibilität durch feste Gruppentermine - Kein Nachholen versäumter Termine möglich

Mögliche Vorteile:
-Man kann „live“ Hemmungen, Unsicherheiten, immer wiederkehrende Konflikte oder andere Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen bearbeiten.
-Durch die kleine Gruppe lernt man sich rasch kennen, die Hemmschwelle ist nicht so groß, da man außerhalb der Gruppenzeit nicht von einander abhängig ist wie es sonst in Partnerschaft, Freundschaft oder Kollegium der Fall ist.
-Man kann sich ehrliche Rückmeldungen geben lassen, die man im Alltag von anderen Menschen nicht bekommt.
-In einem Boot: Austausch mit den Erfahrungen der anderen, gegenseitige Hilfestellungen, gegenseitige Motivation. Man macht z.B. die Erfahrung, mit einem Problem nicht allein zu sein, bekommt Informationen, wie andere damit umgehen. Es besteht die Möglichkeit, einfach nur zuzuhören, man kann anderen helfen, sich gegenseitig motivieren, und etliches mehr. Es gibt aber auch noch eine Therapeutin, die für einen sicheren Rahmen sorgt, in dem es möglichst leicht fällt sich zu öffnen und respektvoll miteinander umzugehen
-Lernen von Sozialen Fertigkeiten „live“, in der direkten Übung, sich z.B. „ein Stück vom Kuchen“ der Gruppentherapiezeit zu nehmen, oder sich auch mal zurück zu nehmen, anderen angemessen Rückmeldungen zu geben, Rückmeldungen anzunehmen, sich nicht zu sehr von den Problemen anderer Menschen mitreißen zu lassen, aber trotzdem nicht kalt und hart zu werden, oder zu erscheinen, sind nur einige Kompetenzen, die erworben oder ausgebaut werden können.
-Mitzuerleben, was andere beschäftigt, kann einem Themen bewusst werden lassen, die man sonst verdrängt hätte. Z.B. wenn einen das, was jemand in der Gruppe erzählt hat, nicht mehr loslässt – dann hat das immer auch etwas mit einem selbst zu tun und eröffnet eine Chance, etwas dazu zu lernen.
-Gruppentherapie macht Spaß und bewegt, manche Patienten erleben sie als noch bereichernder als die Einzeltherapie-Sitzungen.


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Letzte Änderung am 10.04.2026