Lavinia Bugday

Dipl.-Päd Lavinia Bugday

Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin

Limbecker Str. 12-14
44388 Dortmund
schreiben
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Pädagogik, Heilpraktiker/in (Psychotherapie), Dipl.-Entspannungspädagogin
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung

Behandlungs-Stichpunkte

  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Kinder - Jugendliche
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • EMDR
  • Entspannungsverfahren
  • Traumatherapie
  • Verhaltenstherapie

Therapie-Angebot

  • Kinder und Jugendliche

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.

Mitgliedschaften

  • Dach-PP
  • Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
  • KKJPWL
Persönliches Profil

Behandlungsphilosophie

In meiner Arbeit versuche ich jedes Kind/ Jugendlichen und jede Familie individuell in seinem Anliegen und seiner Persönlichkeit zu verstehen. Dabei arbeite ich vorwiegend mit den Stärken und Fähigkeiten einer Familie und eines Kindes/Jugendlichen. Ich beziehe gerne und viel die Eltern und Familien in die Therapie mit ein, da ich in der Umsetzung des in der Therapie erlernten/"wieder-entdeckten" stark auf die Mithilfe und Informationen der Eltern/ Angehörigen angewiesen bin.
Verhaltenstherapie ist ein klinisch-psychologischer Heilkundeansatz, der auf der empirischen Psychologie basiert und viele verschiedene Techniken und Behandlungsmethoden beinhaltet .
Ich vereine in meiner Arbeit Elemente aus der Verhaltenstherapie, aber arbeite mit einer Grundhaltung aus der systemischen Therapie, die vor allem die Stärken und Ressourcen eines Menschen in den Blick nimmt. Diese sind wichtig für die Bewältigung von Belastungen und müssen hervorgehoben werden. Ein weiterer Ansatz der systemischen Therapie besteht darin, ein Kind oder einen Jugendlichen nicht losgelöst von dem Umfeld zu betrachten, in dem es aufwächst und lebt, sondern in ständigem Austausch und in Interaktion mit seiner Umwelt und seiner Familie. Deshalb ist die Mitarbeit der Eltern/Angehörigen sehr bedeutend und der Austausch im Rahmen einer Psychotherapie unabdingbar. Im Vordergrund stehen dabei die Beziehungen, die das Kind zu den jeweiligen Personen in seinem Umfeld hat, und diese zu stärken und zu fördern oder aufzubauen. Letztendlich geht es auch darum, Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, oder vorhandene Stärken stärker einzusetzen oder wahrzunehmen.
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt zudem in der Anwendung von Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Achtsamkeitsübungen, Yoga-Elemente), die bei vielen verschiedenen Problemen zum Einsatz kommen können. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Stressbewältigung durch das Erlernen von Entspannungsmethoden. Kinder und Jugendliche sind in der heutigen Zeit schon früh zunehmenden Stressoren ausgesetzt, die bewältigt werden wollen. Hierbei geht es darum, wie individuell mit Stress umgegangen werden kann, denn: Wir können die „Wellen“ des täglichen Lebens nicht kleiner machen, aber wir können lernen, auf ihnen zu „surfen“, das heißt, einen Umgang mit ihnen zu lernen.
Durch meinen Schwerpunkt in köperorientierten Verfahren (Entspannung, Yoga) biete ich ein ganzheitliches Therapiekonzept an, was nicht allein das Geistige/Seelische und das Denken anspricht, sondern ebenso die Ebene des Körpers. Somit wird eine ganzheitliche Behandlung auf mehreren Ebenen erreicht.

Werdegang, Abschlüsse

Ich bin approbierte Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin mit Ärzteristereintrag, seit 2012 in verschiedenen Praxen für Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie angestellt, nebenher aber auch selbstständig als private Psychotherapeutin tätig geworden.
-Ich war bisher beschäftigt in einer sozialpsychiatrischen Praxis für Kinder und Jugendliche in Dortmund, in einer psychotheraputischen Praxis in Essen , in der Abteilung für Kinder-und Jugendpsychiatrie des Gemeinschaftkrankenhauses Herdecke, Leiterin von Gruppentherapien in einer Intensivwohngruppe für psychisch kranke Jugendliche, und Leiterin von Entspannungs- und Yogagruppen für Kinder und Jugendliche in diversen psychotherapeutischen Praxen.

Ich habe folgende anerkannte Abschlüsse:

- Heilpraktikerin Psychotherapie
- Diplom-Entspannungspädagogin, Kinder-Entspannungstrainerin
- Übungsleiterin Kinderyoga
- In Ausbildung zur EMDR-Trainerin für Kinder/ EMDRIA

Ausbildung/Studium:
- 2012 approbiert als Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin, Schwerpunkt Verhaltenstherapie mit Eintrag ins Ärzteregister
- 2007-2012: Ausbildung zur Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin am AKJP Osnabrück und AFKV Gelsenkirchen
-2007: Abschluss des Studiums als Diplom-Pädagogin
- 2002-2007: Studium der Diplompädagogik mit Schwerpunkt Früherziehung an der Universität Würzburg

Mitgliedschaften:
-Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPTV)
-Dachverband Positive Psychologie (DACH-PP)
- KKJPWL- Kompetenznetz der Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten Westfalen-Lippe

Zum Ablauf

Sie kontaktieren mich telefonisch und ich melde mich so schnell wie möglich bei Ihnen, um mit Ihnen das weitere Vorgehen zu besprechen

-Im Erstgespräch werden Sie gebeten, gemeinsam mit ihrem Kind/ Jugendlichen zu erscheinen. Die dient einem gemeinsamen ersten "Kennenlernen", der Klärung ihres Anliegens an mich und der gemeinsamen Zielklärung
- Bei der Krankenkasse/privaten Kasse werden 5 probatorische ("Probe"-) sitzungen und im weiteren eine Kurzzeit-oder Langzeittherapie für ihr Kind/ den Jugendlichen vereinbart
- Nach einer gewissen Wartezeit kann die Therapie begonnen werden, sobald die Krankenkasse die Kostenübernahme zugesagt hat
- Sitzungen dauern 50 Min. und finden wöchentlich statt. Eine Sitzung pro Monat ist als Termin für die Eltern und Beratung der Eltern/Angehörigen vorgesehen


Infos für Patienten über Entspannungsverfahren

„Solange du noch atmen kannst, ist an dir mehr gesund, als krank ist“
(Jon Kabatt-Zinn)

Was ist eigentlich Stress?
• Stress ist das Gefühl von Kontrollverlust, davon, keinen Einfluss zu haben
• Stress ist also zunächst etwas subjektiv empfundenes
• Die gute Nachricht dabei ist: er ist veränderbar!
• Worauf es ankommt: objektive Stressfaktoren erkennen (Zeitdruck, zu viele Termine), vermindern, Entspannungsmethoden in den Alltag integrieren, die eigenen Einstellungen überprüfen (subjektive Stress-Faktoren!)
• Chronischer Stress zeigt sich körperlich: hoher Blutdruck, schneller Herzschlag, vermehrte Hormonausschüttung, Muskulatur verkrampft, etc. (Körper auf „Höchstleistung“)

Eine Entspannungsreaktion ist der Gegenpol zu den unter Stress auftretenden körperlichen und psychischen Reaktionen. Entspannung hat eine psychische und körperliche Wirkung. Zu den psychischen Wirkungen von Entspannung gehört subjektives Wohlbefinden und das Gefühl von innerer Ruhe.
Körperlich wirkt Entspannung auf der neuromuskulären Ebene (Spannung in der Skelettmuskulatur nimmt ab), der kardiovaskulären Ebene( Gefäßerweiterung, Wärmeempfinden). Es bewirkt respiratorische Veränderungen (gleichmäßiges Ein-und Ausatmen) wie zentralnervöse Veränderungen (Zunahme der Alpha-Wellen/ hirnelektrische Aktivität wird verändert, lokale Blutgefäßerweiterung mit vermehrter Durchblutung).
Die beiden „großen“ und in ihrer Wirksamkeit gut belegten Verfahren sind das Autogene Training und die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.
Man lernt unter Anleitung , wie man psychische und körperliche Stressreaktionen zunehmend selbst regulieren kann.

Für wen ist Entspannung geeignet?
Für jeden Menschen, der unter Stressbelastungen leidet und ein Verfahren zur gezielten Dämpfung der akuten Stressreaktion erlernen und dadurch wirksame Erholung finden möchte.
Das gilt für Kinder ab 5-6 Jahren wie Erwachsene.
Warum Entspannung für Kinder und Jugendliche?
Viele Kinder zeigen schon im Kindergarten und in der Grundschule Stress-Symptome (Grübeln, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen,Verspannungen, etc.), sind unruhig oder leiden an Konzentrationsmangel. Kinder heute sind schon früh einem erheblichen Leistungsdruck und vielen und häufigen Veränderungen (Wohnsituation, Familiensituation)ausgesetzt. Die Institution Familie unterliegt einem Strukturwandel. Zudem leben wir in einer eher „berührungsarmen“ Gesellschaft, in der das kognitive, das Denken, mehr betont wird als das Körpererleben, das „Fühlen“. Kinder werden zudem einer Informationsflut durch Fernsehen und Computer/Handys/smartphones ausgesetzt und leiden schon oft früh unter „Freizeitstress“ und vielen Terminen.
Entspannungsmethoden können bewirken, dass Kinder und Jugendliche ruhiger und konzentrierter werden. Sie können dabei unterstützen, Ängste abzubauen, das Selbstbewusstsein zu stärken und die Gesundheit zu verbessern (z.B. bei Infektanfälligkeit, Neurodermitis). Bei Kindern wird Entspannung spielerischer vermittelt, die Methoden bei Jugendlichen ähneln eher denen für Erwachsene.


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Letzte Änderung am 16.01.2018