Ariana Bassy

Dipl.-Psych. Ariana Bassy

Psychologische Psychotherapeutin - Raum für Rebellion

Rigaer Straße 104
10247 Berlin Berlin
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie, Tanz- und Bewegungstherapie, Systemisches Coaching
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler, Bahn BKK

Behandlungs-Schwerpunkte

  • ADHS
  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Persönlichkeitsstörung
  • Psychose - Schizophrenie
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Sexualität
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Sucht
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Gesprächstherapie
  • Integrative Therapie
  • Kurzzeittherapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • Online-Beratung
  • Schematherapie
  • Verhaltenstherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Paartherapie

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit bis drei Monate.

Mitgliedschaften

  • FemMed* Feministische Medizin e.V.
  • PMDS Hilfe e.V.
  • Vernetzung: Antirassistische Therapie
  • Vernetzung: Kritische Medizin
  • Vernetzung: Kritische Psychologie
  • Vernetzung: Therapie im Kontext
  • VLSP* Fachverband für queere Menschen in der Psychologie
Persönliches Profil

Raum für Rebellion Psychotherapie

Warum „Raum für Rebellion“?
Unter dem Begriff Rebellion verstehe ich eine Auflehnung gegen bestehende Systeme und Normen. Neben politischen und gesellschaftlichen Dimensionen kann Rebellion auch ganz persönlich sein:
Eine innere Haltung des Sich-Widersetzens, beispielsweise gegen festgefahrene Strukturen oder einschränkende Muster.

Manchmal fühlen sich bestimmte Verhaltensmuster, Denkweisen und Beziehungsdynamiken an, als wären sie schon immer da gewesen - als hättest du sie geerbt, ohne je zugestimmt zu haben.
Der Mut, diese oft generationsübergreifenden Muster zu hinterfragen und zu verändern, ist in meinen Augen ein Akt der Selbstbestimmung, der Befreiung und der Rebellion.

Ob du mit persönlichen Krisen kämpfst, dich von gesellschaftlichen Normen eingeengt fühlst oder nach einem Leben suchst, das wirklich zu dir passt – in meiner Praxis findest du einen geschützten Raum, um deinen ganz individuellen Weg zu erkunden.
Hier darfst du sein wie du bist – mit allem, was dich bewegt.

Meine Philosophie: Wir sind Teil eines großen Ganzen

Viele psychologische Ansätze betrachten individuelles Leiden losgelöst von der Gesellschaft – als persönliches Problem, das „repariert“ werden muss. Mein Ansatz versteht psychische Symptome nicht nur als individuelle Störungen, sondern als Reaktion auf gesellschaftliche Bedingungen.

In einer Welt, die Leistung über Menschlichkeit stellt, sind Erschöpfung, Selbstzweifel oder innere Konflikte oft kein Zeichen persönlicher Schwäche, sondern Ausdruck einer tiefen Auseinandersetzung mit dieser Realität. Statt dich an problematische Verhältnisse anzupassen, kannst du in der Therapie erkunden, wie du mit ihnen umgehen möchtest – ohne dich selbst zu verlieren.

Für wen?

Jede*r ist willkommen!

Für diejenigen, die in einer Welt voller Schubladen keinen Platz finden – oder gar keinen finden wollen.

Ich glaube daran, dass das, was uns unterscheidet, auch das ist, was uns stark macht. Psychotherapie kann helfen, diesen Wert zu erkennen, alte Zuschreibungen loszulassen und Selbstzweifel in Selbstvertrauen zu verwandeln.

LGBTQIA+ sind ausdrücklich willkommen.

Schwerpunkte

In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn habe ich Erfahrung mit verschiedensten Menschengruppen, Symptombildern sowie Behandlungsansätzen gesammelt (siehe oben).
Zudem setze ich in meiner Arbeit folgende Schwerpunkte:

Queersensible Psychotherapie

In meiner Praxis biete ich einen Raum für alle, die sich mit Themen rund um Geschlecht, Sexualität und Identität auseinandersetzen – ob queer, trans, nicht-binär oder questioning. Ich arbeite diskriminierungssensibel und unterstütze dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden – in Beziehungen, im Alltag und im Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen.

Ob du dich mit deiner Identität auseinandersetzt, schmerzhafte Erfahrungen verarbeiten möchtest oder einfach einen Ort suchst, an dem du ohne Erklärungsdruck sein kannst, wie du bist – du bist willkommen.
Bitte nenne mir in deiner Nachricht die Pronomen, mit denen ich dich ansprechen darf.


Beziehungen jenseits der Norm und nicht-monogame Lebensweisen

Liebe und Beziehungen müssen nicht nach einem festen Muster verlaufen. Monogamie ist nur eine Möglichkeit unter vielen – doch wer sich für offene oder polyamore Beziehungen entscheidet, trifft oft auf Unsicherheiten, gesellschaftlichen Druck oder innere Konflikte.

In meiner Praxis ist Raum für all das. Für Fragen zu Eifersucht, Bindung und Kommunikation. Für das Navigieren von Grenzen und Bedürfnissen in komplexen Beziehungsnetzwerken. Für den Wunsch, frei zu lieben, ohne dabei sich selbst zu verlieren.

Ob du monogam oder in Beziehungsanarchie lebst, polyamor bist oder einfach hinterfragst, was dir wirklich entspricht – hier findest du eine Begleitung, die ohne voreilige Zuschreibungen mit dir erkundet, was für dich stimmig ist.

Gerne biete ich auch für dich und deine Partnerperson(en) gemeinsame Gespräche an.


Zyklusorientiertes Leben und PMDS

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist es, den Zyklus nicht nur als Belastung, sondern auch als Ressource zu betrachten. Ein zyklisches Leben kann ein bewusster Gegenentwurf zu linearen, produktivitätsorientierten Strukturen sein.
Gemeinsam erforschen wir, welche Zusammenhänge es zwischen deinem Zyklus und deiner Psyche gibt und was dir hilft, durch die wechselnden Phasen zu navigieren. Mögliche Themen in der Therapie sind PMS (prämenstruelles Syndrom), PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung), PME (prämenstruelle Exazerbation/Verschlimmerung von bestehenden psychischen Symptomen), Stimmungsschwankungen im Zyklusverlauf, Körperbild und Selbstwert. Auch geht es um den Umgang mit Schmerzen, Erschöpfung, Wut sowie Scham, Stigmatisierung und gesellschaftlichen Tabus.

Neben psychotherapeutischen Methoden kann auch eine Zusammenarbeit mit Gynäkolog*innen sinnvoll sein, um hormonelle und körperliche Aspekte zu berücksichtigen. Hierfür bestehen bereits tragfähige Kooperationen mit gynäkologischen Zentren in Berlin.


Bindungsmuster und Bindungstrauma

Entwicklungs- und Bindungstraumata entstehen meist in frühen Lebensphasen und prägen unser Erleben und unsere Beziehungen tiefgehend. In meiner therapeutischen Arbeit biete ich einen sicheren Raum, um diese Erfahrungen behutsam zu erkunden und neue Muster zu entwickeln.

Bindungstraumata entstehen durch unsichere, unzuverlässige oder überwältigende Beziehungserfahrungen, oft in der Kindheit. Sie können zu tiefen Ängsten vor Nähe oder Verlust führen und sich auf spätere Beziehungen auswirken.
Entwicklungstraumata betreffen anhaltende Belastungen in der frühen Lebenszeit, wie emotionale Vernachlässigung oder wiederkehrende Überforderung, die die Fähigkeit zur Selbstregulation und Selbstwahrnehmung beeinträchtigen können.

Meine Arbeit fokussiert sich darauf, innere Sicherheit aufzubauen, eigene Emotionen und Bedürfnisse besser zu verstehen und gesunde Beziehungsdynamiken zu entwickeln. Dabei arbeite ich ressourcenorientiert, körperbewusst und mit einem kritischen Blick auf gesellschaftliche Strukturen, die Traumaerfahrungen verstärken können. Ziel ist es, nicht nur Wunden der Vergangenheit zu erkennen, sondern neue Wege für Selbstverbindung, Stabilität und lebendige Beziehungen zu finden.


Psychotherapie gegen patriarchale Prägungen

Das Patriarchat formt, wie wir denken, fühlen und miteinander umgehen – oft, ohne dass wir es bewusst merken. Es beeinflusst unsere Beziehungen, unser Selbstbild und unsere Möglichkeiten, uns frei zu entfalten. Wer sich davon lösen will, stößt nicht selten auf Widerstand – im Außen und in sich selbst.

In meiner Praxis gibt es Raum für all das. Für die Wut, die Trauer, die Erschöpfung. Für das Bedürfnis nach Veränderung. Für den Wunsch, Beziehungen neu zu denken – zu sich selbst, zu anderen, zur Welt.

Ich begleite Menschen, die patriarchale Muster hinter sich lassen und neue Wege finden wollen. Die sich fragen, wie sie ein Leben führen können, das nicht von alten Rollenbildern bestimmt wird.


Keine Lust auf Stigmatisierung! Therapeutische Beziehung auf Augenhöhe

Während Psychotherapie vielerorts mit einem ungleichen Machtverhältnis einher geht, sehe ich mich nicht als distanzierte Therapeutenperson.
Ich positioniere mich als Cis-Frau, white passing (weiß gelesen trotz PoC Hintergrund) und (ost-)deutsch sozialisiert. Ich nutze die Pronomen sie/ihr aber bevorzuge keine Pronomen. Ich identifiziere mich als queer, pansexuell, body-abled und neurodivergent. Ich bezeichne mich als dick. Für mich ist das keine Abwertung oder medizinische Einordnung sondern eine politische Selbstverortung in einer Welt, die Körper künstlich normiert und pathologisiert. Ich bin Mutter eines Kleinkindes und lebe polyamor mit Ansätzen der Beziehungsanarchie.
In unseren Gesprächen werde ich nicht abstinent agieren sondern meine eigene Lebensrealität mit einbringen, wann immer es hilfreich für dich ist. Ich sehe uns auf Augenhöhe und als gleichberechtigte Wachstumspartner*innen.


Infos zur Barrierefreiheit

Meine Praxis soll ein möglichst zugänglicher Ort für alle sein. Der Zugang zum Gebäude ist jedoch leider nicht vollständig barrierefrei. Es gibt eine Stufe mit der Möglichkeit einer Rampe. Die Praxisräume sind weitestgehend rollstuhlgerecht.

Wenn du spezifische Bedürfnisse hast oder Unterstützung beim Zugang benötigst, melde dich gerne vorab bei mir. Gemeinsam finden wir eine Lösung.


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Letzte Änderung am 25.08.2025