Barbara Schubert

Heilpraktikerin für Psychotherapie Barbara Schubert

Traumatherapeutin

Schustergasse 19
97340 Marktbreit
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Heilpraktiker/in (Psychotherapie)
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Notfall - Krise
  • Psychosomatik
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
  • Zwang

Verfahren

  • EMDR
  • Entspannungsverfahren
  • Körperorientierte Verfahren
  • Traumatherapie
  • Verhaltenstherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit bis drei Monate.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Persönliches Profil

Traumatherapeutin SE (Somatic Experiencing)

Ein Trauma entsteht in der Regel, wenn ein seelisch tief einschneidendes Ereignis nicht bewältigt werden kann.

Am bekanntesten sind schwere Belastungssituationen, gewalttätige Übergriffe auf die eigene Person, Erleben von lebensbedrohlichen Situationen, Misshandlungen in der Kindheit oder Kriegserlebnisse, die zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS, engl. PTSD) führen können. Ein Trauma ist ein Trauma, egal, wodurch es letztendlich verursacht wurde. Menschen können durch jedes beliebige Ereignis traumatisiert werden, das sie (bewusst oder unbewusst) als lebensbedrohlich wahrnehmen.

Massive innere Anspannung, Albträume, Flashbacks, Übererregung, Angstzustände und Vermeidungsverhalten sind die bekanntesten Symptome eines Traumas.

Darüber hinaus gehören zu den o.g. Symptomen, die sich meist unmittelbar nach einem überwältigenden Ereignis entwickeln, auch Dissoziation und Verleugnung sowie Gefühle der Hilfslosigkeit, Bewegungsunfähigheit oder innere Erstarrung. Häufig wird das Trauma verdrängt oder verleugnet. Das ist in der Psychologie ein bekannter Abwehr- bzw. Überlebensmechanismus, der die Betroffenen davor bewahrt, diesen heftigen Schmerz erneut zu empfinden.

Ein Trauma, so wie jeder ungelöste innere Konflikt ist wie ein großer Stein, der zunächst als ein Hindernis im Bachlauf liegt. Die Heilung besteht darin, einen Weg zu finden, den Lebensfluss trotz der Hindernisse weitgehend zu erhalten oder die Hindernisse zu reduzieren. Die Natur ist hierbei äußerst erfinderisch und erfolgreich und hat auch uns Möglichkeiten gegeben. Es ist möglich, die in uns wohnenden Selbstheilungskräfte und alle zur Verfügung stehenden Ressourcen für den Heilungsprozess zu aktivieren und die Heilungsimpulse, die in unserem Körper, unserer Psyche und Seele stets und immer vorhanden sind zu erkennen und zuzulassen. Alles, was es dazu braucht ist sich etwas Zeit dafür einzuräumen, das Verständnis für die körperlichen und psychischen Prozesse und eine einfühlsame, unterstützende Begleitung.

Es gibt viele Möglichkeiten, die ich Ihnen als Unterstützung und Begleitung für die Therapie von Traumata anbieten kann. Ich bilde mich fortwährend weiter, lasse meine Arbeit zur Qualtiätssicherung in regelmässigen Abständen supervidieren und nehme an Intervisionen (Peer-groups) teil.

Somatic Experiencing ist ein international angewandte Trauma-Heilung nach Peter Levine. Sie orientiert sich direkt am Nervensystem, ist körper- und ressourcenorientiert und erlaubt Traumaheilung, die sogar ohne bewusste Erinnerung an das Erlebte auskommt. Nicht erfolgreich zum Abschluss gebrachte Flucht- und Kampfimpulse können nachträglich und in ihrer eigenen Zeit vervollständigt werden. Im Körper und Nervensystem wird also etwas nachgeholt, was für die schlussendliche Verarbeitung und Entspannung notwendig ist.

Spezialistin für Skin Picking/ Dermatillomanie

Hilfe bei Skin Picking/Dermatillomanie

Die Krankheit der Dermatillomanie (zusammengesetzt aus dem griechischen Wort derma (Haut), tillein (rupfen) und mania (Raserei, Wahnsinn)) wird in der Fachsprache auch Skin Picking oder Acné excoriée genannt.

Das Erscheinungsbild der Dermatillomanie besteht darin, dass die Betroffenen ihre Haut zwanghaft verletzen (z.B. kratzen, quetschen, knibbeln). Frauen sind hiervon wesentlich häufiger betroffen als Männer.

Das wichtigste Symptom ist ein unbeherrschbares zwanghaftes ‘Bearbeiten’ von Hautunreinheiten oder auch nur vermeintlichen Hautunebenheiten. Das Verhalten wird hauptsächlich in Stress- und Spannungssituationen gezeigt und die Betroffenen stellen sich zum Knibbeln vor den Badezimmerspiegel. Andere tun es nebenbei, während sie lesen, Fernsehen schauen oder im Internet surfen. Viele berichten dabei in eine Art Trance zu fallen, sie ‘bearbeiten’ dann stundenlang ihre Haut und ‘wachen’ danach irgendwann auf.
Ursache und Therapie

Die Ursachen für Skin Picking sind vielschichtig und noch nicht umfassend erforscht. Bei manchen liegt ein Trauma zugrunde, doch das muss nicht notwendigerweise der Fall sein.

Ich arbeite mit der Kognitiven Verhaltenstherapie, um die Knibbel-Gewohnheiten meiner Klienten zu verändern. Dazu greife ich in meiner Arbeit vor allem auf Selbstsicherheits- und Entspannungstechniken, EMDR, Ego-State-Therapie sowie die Methode nach Dr. Peter Levine ‚Somatic Experiencing’ zurück, um die Ursachen zu bearbeiten und die damit verbundenen Stressfaktoren abzumildern bzw. in den Griff zu bekommen.

Das individuell zugeschnittene Angebot einer 3-tägigen Kompakt-Therapie
- Skin Picking – Betroffene, die von weiter her kommen und eine Therapeutin suchen, die sich auf das Thema Skin Picking spezialisiert hat, biete ich eine 2–3-tägige Kompakt-Therapie an. Hier zeigt meine Erfahrung in der Arbeit mit Klienten, dass eine Therapie schneller und dadurch kostengünstiger verlaufen kann, wenn wir 2 – 3 Tage intensiv am Stück arbeiten. Ich stelle diese Möglichkeit ausschließlich in meinem Praxisraum in Marktbreit (Nähe Würzburg) zur Verfügung. Weitere Termine finden danach in größeren Abständen per Telefon oder Skype statt, um die erreichten Zielsetzungen zu stabilisieren und nach einem längeren Zeitraum 8 – 12 Wochen) wird bei Bedarf noch einmal ein Kompakttermin wiederholt. Weitere Informationen zu dieser besonderen Form der Therapie
 erhalten Sie mobil unter 0151 – 1501 8850 oder per Email unter mail@barbara-schubert.de

Weiterführende Informationen
- Anonymer Austausch im Internet unter www.skin-picking.de (Homepage der Selbsthilfegruppe in Köln)

Literaturhinweise
- Bäumer/ Schubert: „In meiner Haut – Leben mit Skin Picking“
- Vollmeyer/ Fricke: “Die eigene Haut retten. Hilfe bei Skin Picking.”
- Ritter/Stangier: „Wenn das eigene Spiegelbild zur Qual wird“

Stress/ Burnout

Stress − etwas, worüber heutzutage immer mehr Menschen klagen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: der Beruf stellt höhere Anforderungen. Unter Zeitdruck sollen Höchstleistungen erbracht werden. Der Konkurrenzdruck wächst. Die Zeit dagegen, in der man zur Ruhe kommen, sich der Familie oder Hobbys widmen kann, bleibt schlicht auf der Strecke. Die Folge: Stress. Sie fühlen sich gereizt, unausgeglichen und ausgebrannt. Im schlimmsten Fall treten körperliche Beschwerden wie Einschlafstörungen, Bluthochdruck, Kopf- und Rückenschmerzen oder andere Symptome auf.

Nehmen Sie Druck raus. Am besten jetzt. Lernen Sie wieder zur Ruhe zu kommen. Durchzuatmen. Gemeinsam suchen wir nach Wegen Ihre Handlungsmöglichkeiten zielgerichtet einzusetzen, bzw. alternative Handlungsstrategien zu entwickeln. Das beginnt bei der genauen Identifizierung von äußeren und inneren Stressfaktoren wie z. B. Zeitdruck, hohen Anforderungen, Versagens- und Verlustängsten, übersteigertem Verantwortungsgefühl etc.

Lernen Sie Stressfaktoren abzubauen und entdecken Sie die unterschiedlichsten Formen der Stressbewältigung kennen. Die meisten lassen sich spielerisch und einfach in den Alltag integrieren. Spezielle Entspannungsverfahren wie z.B. Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung lassen nicht nur den Kopf, sondern auch den Körper wieder zur Ruhe kommen.

Fazit: Im Leben lassen sich Stressfaktoren nicht gänzlich ausblenden. Aber man kann lernen, mit ihnen umzugehen. Bauen Sie mit bs.coaching körperliche und psychische Erregung ab und erhalten Sie langfristig die eigene Belastbarkeit. Für mehr Wohlbefinden und einen entspannten Umgang mit dem täglichen Leben.

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Burnout – was schon fast als Synonym für das heutige Arbeits- und Gesellschaftsbild steht, ist nicht zu unterschätzen. Denn Burnout ist ein ernstzunehmendes Krankheitsbild. Und deswegen nicht nur möglichst schnell, sondern auch professionell zu behandeln.

Typische Zeichen für das Burnout-Syndrom können z. B. sein:

- Ein Gefühl der inneren Leere
- Chronische Erschöpfung, bzw. Dauermüdigkeit
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
- Tinnitus /Hörsturz
- Reduzierung der sozialen Kontakte

Je nach Stadium des Burnout-Prozesses können einfache, aber effektive Methoden helfen. So genügt in der Anfangsphase meist schon eine so genannte Krisen-Intervention oder eine Kurzzeittherapie von einigen Stunden. Aber auch Entspannungstechniken, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jakobson, können als Unterstützung hilfreich sein. Auch eine gute und wirksame Methode ist eine Kognitive Verhaltenstherapie. Sie setzt ganz gezielt an den oft falschen Vorstellungen und Verhaltensmustern an und hilft, diese wieder geradezurücken.

Ganz gleich in welchem Burnout-Abschnitt sich ein Mensch befindet: am effektivsten ist eine individuell angepasste Behandlung. Sie hat zum Ziel, die Fertigkeiten zur Konflikt- und Problemlösung sowie zur Stressverarbeitung zu verbessern und ein feineres Gespür für das eigene Befinden und die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu bekommen.

Fazit: Finden Sie in der Zusammenarbeit mit mir Ihren Weg aus der Burnout-Krise und freuen Sie sich auf neue Lebensqualität.

Depressionen

Traurig, verstimmt oder depressiv − oft sind die Übergänge fließend und dennoch muss klar unterschieden werden. Denn trübe Gedanken gehören zum Alltag. Sie kommen, sind allumfassend, gehen aber auch wieder. So kann eine starke Enttäuschung nach Tagen durch neue Erlebnisse verdrängt werden. Sie gerät in Vergessenheit und schmerzt immer weniger.

Anhaltender Schwermut und tiefe Melancholie sind klare Anzeichen für eine Depression. Man spricht hier von einer ernsthaften Erkrankung, die den ganzen Menschen betrifft. Seelische und körperliche Funktionen bekommen einen vollkommen neuen, oft verschobenen Stellenwert. So treten beispielsweise positive Gefühle wie Freude, Lust, Energie und Interesse stark in den Hintergrund. Wohingegen negative, unangenehme Gefühle wie Traurigkeit, Angst, Verbitterung, Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit das Leben und den Alltag bestimmen. Hinzu kommen lang anhaltende Phasen der Erschöpfung und Leere. Es ist nicht verwunderlich, dass bei Menschen mit dem Krankheitsbild Depression Leistungsfähigkeit, Denken und Konzentrationsvermögen stark eingeschränkt sind.

Als psychotherapeutisches Mittel eignet sich bei einer klar diagnostizierten Depression die Kognitive Verhaltenstherapie. Diese problemorientierte, strukturierte und spezifische Behandlung hilft, Probleme zu identifizieren, die individuellen (kognitiven) Blockaden zu erkennen, Alternativen auszuarbeiten und das Gesamte schließlich in den Alltag zu integrieren. Zusätzlich gehören verhaltenstherapeutische Elemente wie z.B. Aktivierung von Ressourcen, Übungen im Alltag, Aufbau von Bewältigungsfertigkeiten und Kommunikationsübungen mit zur psychotherapeutischen Behandlung.

Fazit: Nicht jedes Tief darf mit dem Krankheitsbild Depression gleichgesetzt werden. Dennoch ist der Mensch ein Individuum und erlebt negative Gefühle mehr oder minder intensiv. bs.coaching setzt an diesem Punkt an und hilft Ihnen einen Weg aus Ihrem Ungleichgewicht zu finden. Damit Sie mit neu gewonnenen Erkenntnissen wieder Freude am Leben verspüren.


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Letzte Änderung am 24.05.2021