Dipl. Psych. Artus Achterberg
53115 Bonn DE Bonn
Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung
- Diplom-Psychologie
- Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
- Private Krankenversicherung, Selbstzahler
Behandlungs-Schwerpunkte
- allg. psych. Problem - Lebensberatung
- Angst - Phobie
- Depression
- Notfall - Krise
- Persönlichkeitsstörung
- Psychosomatik
- Stress - Burnout - Mobbing
- Sucht
- Trauer
- Trauma - Gewalt - Missbrauch
- Zwang
Verfahren
- Tiefenpsychologisches Verfahren
- Traumatherapie
Therapie-Angebot
- Einzeltherapie: Erwachsene
Weitere Sprachen
- Englisch
- Kiswahili
Freie Plätze / Wartezeiten
- Freie Plätze vorhanden.
Mein Störungsverständnis
„Jeder Jeck ist anders.“ – „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ – „Psychisch gesund gibt es nicht, es gibt nur ‚noch nicht diagnostiziert‘.“
Alle diese Sprüche sagen im Kern das Gleiche: Wir alle haben unsere Eigenheiten, unsere Ecken und Kanten. Manchmal fühlen wir uns fehlerhaft oder unzulänglich. Warum ist das so?
Kein Mensch geht durchs Leben, ohne verletzt zu werden – das gehört einfach dazu. Aber es tut weh. Und manchmal ist der Schmerz auch einfach überwältigend. Um mit diesen Erfahrungen umzugehen, entwickeln wir Schonhaltungen - Schutzstrategien und innere Muster, die uns helfen sollen, Schmerz zu vermeiden oder zumindest zu verringern.
Das Problem: Auf Dauer führen Schonhalten zu neuen Beschwerden und schränken uns ein. Und sie behindern eine echte Heilung. Dabei ist uns oft gar nicht bewusst, dass wir eine Schonhaltung eingenommen haben. Wenn ich aber nicht weiß, was ich tue, ist es schwer, damit aufzuhören. Wenn diese Schonhaltungen stark ausgeprägt sind und deutliches Leiden verursachen, sprechen wir von psychischen Störungen.
Anders gesagt: Psychische Störungen sind Anpassungsleistungen, sind Lösungsversuche.
Behandlungsphilosophie
Die aufrichtige, wertschätzende Begegnung mit einem Menschen, der uns versteht und annimmt, ohne zu verurteilen, oder uns auf eine bestimmte Art verändern zu wollen, schafft ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Das ermöglicht es, sich zu entspannen, die Deckung etwas runter zu nehmen und zu hinterfragen, wovor man sich eigentlich schützt. Die Begegnung macht Mut, sich den abgewehrten Gefühlen zu stellen. Manchmal verschwinden die Schonhaltungen dann wie von selbst. Manchmal ist es trotzdem noch harte Arbeit, neue Wege zu finden. Aber es lohnt sich. Und es hilft, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der ein paar Jahre Erfahrung darin hat, Menschen bei ihrer Suche zu begleiten.
Vita
Ich bin 1978 in Göttingen geboren und habe dort Psychologie studiert.
Zum Ende meines Studiums hatte ich das Glück, als HiWi an einem Forschungsprojekt zur Behandlung der komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) an der Station 9 des damaligen NLKH Göttingen unter Leitung von Prof. Ulrich Sachse mitarbeiten und meine Anschlußarbeit darüber schreiben zu dürfen.
Zur Ausbildung zum Psychotherapeuten zogen mit der Traumaschwerpunkt und der dialektische Behandlungsansatz an das Institut für Psychotherapie, Forschung, Methodenentwicklung und Weiterbildung (IPFMW) unter der Leitung von Prof. Gottfried Fischer in Köln.
Nach 6 Jahren im Entwicklungsdienst in Tansania lebe ich mit meiner kleinen Familie seit 2022 wieder in Bonn. Jetzt arbeite ich Teilzeit in der Fachklinik Aggerblick der Drogenhilfe Köln gGmbH und in ambulanter Praxis.