Annegret Sperl

Annegret Sperl

Praxis für Somatic Experiencing - Annegret Sperl

Steenbeker Weg 151
24106 Kiel ((c/o Opuntia e.V.) 24214 Gettorf) Kiel
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Heilpraktiker/in beschränkt auf Psychotherapie, Staatsexamen in Pädagogik (Sekundarstufe)
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Beihilfe, Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Schwerpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Supervision
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch

Verfahren

  • Entspannungsverfahren
  • Gesprächstherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Integrative Therapie
  • Körperorientierte Verfahren
  • Systemische Therapie
  • Traumatherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie: Erwachsene
  • Familientherapie
  • Gruppentherapie
  • Paartherapie
  • Therapie für Kinder und Jugendliche

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Freie Plätze vorhanden.

Mitgliedschaften

  • BDVT e.V. (Berufsverband für Training, Beratung und Coaching)
  • Opuntia 2001 e.V.
  • Somatic Experiencing e. V.
Persönliches Profil

Verfahren und Methoden

Meine Arbeit verbindet körperorientierte Traumatherapie, Teilearbeit und beziehungsorientiertes Coaching zu einem ganzheitlichen Ansatz, der Menschen dabei unterstützt, wieder mehr Sicherheit, Selbstverbundenheit und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Somatic Experiencing® (SE) nach Peter A. Levine (*)

Somatic Experiencing ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von Stress- und Traumaerfahrungen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit dem Nervensystem. Belastende Erfahrungen zeigen sich häufig nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch in körperlichen Reaktionen wie Anspannung, Überforderung, Erschöpfung oder innerer Unruhe.

Durch achtsames Wahrnehmen von Körperempfindungen und Ressourcen können festgehaltene Stressreaktionen schrittweise verarbeitet werden. Ziel ist es, die natürliche Selbstregulation des Nervensystems zu stärken und wieder mehr Stabilität, Lebendigkeit und innere Sicherheit zu entwickeln.

Somatische Ego-State-Therapie (SEST) nach Maggie Phillips (*)

Die Somatische Ego-State-Therapie verbindet körperorientierte Traumaarbeit mit der Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen. Viele Menschen erleben innere Konflikte, widersprüchliche Bedürfnisse oder wiederkehrende Verhaltensmuster. Oft stehen dahinter Anteile, die sich im Laufe des Lebens entwickelt haben, um mit schwierigen Erfahrungen umzugehen.

Durch einen wertschätzenden und körperorientierten Zugang können diese inneren Anteile besser verstanden, gewürdigt und integriert werden. Dies unterstützt die Entwicklung von mehr innerer Klarheit, Selbstmitgefühl und emotionaler Stabilität.

FREL nach Annegret Sperl – Freiheit durch Beziehung, Empathie und Lernen (*)

FREL ist ein integrativer von mir entwickelter Ansatz, der Erkenntnisse aus Bindungsforschung, Neurobiologie, Humanistischen und systemischen Ansätzen, Körperpsychotherapie und der Arbeit mit inneren Anteilen miteinander verbindet.

Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Entwicklung vor allem dort gelingt, wo Menschen sich sicher, verstanden und verbunden fühlen. FREL unterstützt dabei, die eigenen Bedürfnisse, Gefühle und inneren Prozesse bewusster wahrzunehmen und neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu finden.

Die Arbeit ist erfahrungsorientiert, ressourcenorientiert und beziehungsorientiert. Sie verbindet Gespräche mit körperbezogenen Übungen, Achtsamkeit, innerer Anteilearbeit und der Förderung von Selbstregulation. Ziel ist nicht die Beseitigung von Symptomen allein, sondern die Entwicklung eines tragfähigen inneren Kontakts zu sich selbst und zu anderen Menschen.

Arbeitsschwerpunkte

- Belastende Lebensereignisse und Traumafolgen
- Entwicklungs- und Bindungstraumatisierungen
- Chronischer Stress, Überforderung und Erschöpfung
- Ängste, innere Unruhe und emotionale Belastungen
- Geringes Selbstwertgefühl und Selbstzweifel
- Wiederkehrende Konflikte und belastende Verhaltensmuster
- Arbeit mit inneren Anteilen und inneren Konflikten
- Emotionale Regulation und Stärkung der Selbstregulation
- Begleitung bei persönlichen Veränderungs- und Entwicklungsprozessen
- Selbstfürsorge, Selbstmitgefühl und Selbstverbundenheit
- Unterstützung von Menschen in belastenden Lebensphasen insbesondere bei Herausforderungen in der Elternschaft, der Partnerschaft und bei Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen

Besondere Schwerpunkte meiner Arbeit sind die körperorientierte Begleitung von Menschen mit Bindungs- und Entwicklungstraumata sowie die Integration von Nervensystemarbeit, innerer Anteilearbeit und beziehungsorientierten Ansätzen.

Behandlungsphilosophie

Jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens individuelle Strategien, um mit Belastungen, Verletzungen und schwierigen Erfahrungen umzugehen. Symptome, innere Konflikte oder wiederkehrende Beziehungsmuster verstehe ich daher nicht als Störung, sondern als sinnvolle Anpassungsleistungen des Organismus an frühere Lebensumstände.

In meiner Arbeit steht nicht die Frage im Mittelpunkt: „Was stimmt mit Ihnen nicht?", sondern: „Was haben Sie erlebt, und wie hat Ihr System gelernt, damit umzugehen?"

Ich begegne Menschen mit Respekt, Wertschätzung und der Überzeugung, dass Heilung und Entwicklung vor allem dort möglich werden, wo Sicherheit, Verbindung und Verständnis entstehen. Dabei beziehe ich Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken, Bedürfnisse und innere Anteile gleichermaßen ein.

Veränderung geschieht aus meiner Sicht nicht durch Druck oder Selbstoptimierung, sondern durch einen achtsamen Kontakt mit dem eigenen Erleben. Wenn Menschen lernen, die Signale ihres Nervensystems besser zu verstehen, ihre inneren Anteile wertschätzend einzubeziehen und sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen, entstehen oft neue Handlungsmöglichkeiten und mehr innere Freiheit.

Mein Anliegen ist es, Menschen dabei zu begleiten, wieder in einen lebendigen Kontakt mit sich selbst, ihren Ressourcen und ihren Beziehungen zu kommen.


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Letzte Änderung am 09.06.2026