Spezialambulanz Angststörungen

Spezialambulanz Angststörungen

Humboldt-Universität zu Berlin

Rudower Chaussee 18
12489 Berlin (Adlershof)
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie, Master in Psychologie
  • Psychologische/r Psychotherapeut/in approbiert
  • Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • Angst - Phobie

Verfahren

  • Verhaltenstherapie

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • Wartezeit bis drei Monate.
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Persönliches Profil

Ambulanz für die Behandlung von Menschen mit Angststörungen

Übermäßige Angst vor etwas zu haben ist weit verbreitet. Wenn Ängste so ausgeprägt sind, dass sie das alltägliche Leben beeinträchtigen (z.B. sozialer Rückzug, berufliche Einschränkungen), spricht man von einer Angststörung.

Die Ambulanz für die Behandlung von Menschen mit Angststörungen bietet eine strukturierte Diagnostik und spezialisierte Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie) für Patientinnen und Patienten mit Panikstörung und verschiedenen phobischen Störungen an.

Haben Sie starke Angst davor oder vermeiden Sie es…
- sich in soziale Situationen zu begeben, weil Sie von anderen negativ bewertet werden könnten?
- sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten oder sich in Menschenmengen zu begeben, weil sie in eine peinliche Situation geraten könnten?
- Angstanfälle oder Panikattacken zu erleben, bei denen Sie ganz plötzlich von starker Angst, Beklommenheit oder Unruhe überfallen werden?
- mit bestimmten Tieren, Blut/Verletzungen oder Spritzen, (Zahn-)Ärzten oder Höhen konfrontiert zu werden, obwohl Sie wissen, dass Ihre Angst unbegründet ist?

Wenn Sie unter einem dieser Probleme leiden, kommt eine Behandlung an unserer Angstambulanz für Sie infrage.

Wir behandeln die folgenden Störungsbilder:

Panikstörung und Agoraphobie:
Betroffene leiden unter wiederkehrenden Angstattacken wie aus „heiterem Himmel“ und befürchten oft, an einer schweren körperlichen Erkrankung (z.B. Herzinfarkt) zu leiden. Oft werden Ärzte konsultiert, jedoch lässt sich meist keine organische Krankheit nachweisen. In Folge der Panikstörung entwickelt sich die Angst „in der Falle zu sitzen“, was zu einer Vermeidung von Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmittel oder geschlossenen Räumen führt. Dies ist mit erheblichen Alltagseinschränkungen verbunden.

Soziale Phobie:
Betroffene leiden unter starken Ängsten vor sozialen Situationen und negativen Bewertungen durch andere Personen, z.B. in Prüfungs- oder Vortragssituationen, aber auch im alltäglichen Kontakt mit fremden Personen sowie im Familien-, Freundes- oder Kollegenkreis. Oft werden diese Situationen vermieden oder nur unter erheblicher Belastung durchgestanden, was zu leidensdruck und Alltagseinschränkungen führt.

Spezifische Phobie:
Betroffene leiden an unverhältnismäßig starken Ängsten vor bestimmten Objekten oder Situationen, z.B. Spinnen und anderen Tieren, Blutentnahmen und medizinischen Prozeduren, zahnärztlichen Behandlungen, engen Räumen, Fahrstühlen oder Flugzeugen. Diese Auslöser werden meist vermieden oder nur mit starker Belastung durchgestanden; oft löst schon der Gedanke daran starke Ängste aus. In der Folge ergeben sich erhebliche Alltagsbeeinträchtigungen.

Informationen zur Behandlung

Die Behandlung erfolgt in Form einer Einzeltherapie und orientiert sich an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten nach einem speziell für Angststörungen entwickelten Therapiemanual, in welchem sie eine fundierte Schulung erhalten haben. Die Behandlung besteht zunächst aus 14 Sitzungen, die je nach Therapiephase ein- oder zweimal wöchentlich 50 oder 100 Minuten umfassen. Sollten weitere Probleme bestehen, können diese im Anschluss an die Behandlung der Angststörung in den Fokus rücken.


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Letzte Änderung am 25.05.2018