Andreas Büche

Diplom-Psychologe Andreas Büche

Psychotherapeutische Praxis Dipl.-Psych. Andreas Büche

St-Johann-Gasse 4
78462 Konstanz (Altstadt - Niederburg)
Stichpunkte

Ausbildung, Heilerlaubnis, Abrechnung

  • Diplom-Psychologie, Gestalttherapeut
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler

Behandlungs-Stichpunkte

  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Depression
  • Paare - Familien
  • Psychosomatik
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Supervision
  • Trauer

Verfahren

  • Gestalttherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Körperorientierte Verfahren

Therapie-Angebot

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Paartherapie

Weitere Sprachen

  • Englisch

Freie Plätze / Wartezeiten

  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich.
Persönliches Profil

Behandlungsphilosophie

Meine therapeutische Ausrichtung ist die der Gestalttherapie, deren Charakter sich mit den Worten W. Bocks gut ausdrücken lässt: „Alles, was ist, darf sein, und weil es sein darf, kann es sich verändern“.
Und dies ist ein schöner Leitsatz nicht nur für meine einzeltherapeutische Arbeit, sondern genauso für die Paartherapie und für die Gruppentherapie, die vierzehntägig in meinen Praxisräumen stattfindet.
Wenn wir uns in unserer Seele krank fühlen, bedeutet das, dass wir den Kontakt verloren haben, zu dem, was wir im Augenblick sind, zu unseren Emotionen, zu unserem Körper, zu den anderen Menschen und der Welt um uns herum. Wir sind in Gedanken, Vorstellungen von dem, was zu sein habe, in Problemlösungen, um die wir vielleicht schon lange erfolglos ringen, und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was wir tatsächlich sind – von Augenblick zu Augenblick. Die Folge kann eine Depression sein, eine Angst- oder Zwangsstörung, narzisstische Auffälligkeiten, usw., oder einfach der subjektive Eindruck von Unglücklichsein.
So geht es in meiner Arbeit nicht darum, dass Sie sich einem psychologischen Idealbild annähern, sich irgendwie optimieren sollten, sondern darum, zu erfahren, wer sie sind, wieder in Berührung zu kommen, mit ihrem Fühlen, Ihren Bedürfnissen, mit Ihrer Sinnlichkeit, Verbindung zu erfahren, mit sich selbst und den anderen Menschen, wegzukommen von all den Kopfprogrammen, die davon sprechen, wie sie zu sein haben.
Das ist in der konkreten therapeutischen Arbeit verbunden mit der Aufforderung, sich neu zu entdecken, genau jetzt, genau hier, wieder hinzufühlen, hinzuspüren, das auszudrücken, was sie aus ihrem Moment heraus erfahren, eben auch Ihren Emotionen wieder Ausdruck zu verleihen, auf eine direkte Weise, nicht lediglich im Sprechen darüber.
Während wir dann dabei sind, werden Sie auch mit den Hindernissen auf dem Weg konfrontiert werden, mit Ihren Ängsten, mit Ihren Schuldgefühlen, mit ihrer Abwehr gegen sich selbst, gegen Gefühle, die Ihnen Angst machen. Und dann geht es darum, auch dieses zu erfahren, hineinzugehen in die Abwehr, sie anzunehmen, ihr erlauben, da zu sein, sie zu erfahren, sie zu verstehen.
Dabei mag es notwendig sein, dass wir auch in Ihrer Geschichte zurückgehen, in jene frühen Zeiten, in denen Sie diese Strategien entwickelt haben, nicht, um an der Vergangenheit zu arbeiten, sondern um einen tieferen Zugang zu ihrem Hier-und-Jetzt zu bekommen.
Es ist eine Arbeit, die sehr auf den Moment abzielt, sehr konkret ist, sehr direkt, auf eine berührende Weise emotional. Dieses direkte Element steht an erster Stelle, und dann geht es in der Folge auch um das Verstehen dessen, was erfahren worden ist.
Dabei achten wir auch sehr auf ihre körperlichen Ausdrucksweisen, weil diese eine wunderbare Zugangsmöglichkeit zu dem bieten, was und wie sie momentan tatsächlich sind.
Wir leisten zusammen Integrationsarbeit, arbeiten daran, dass Sie wieder jene Aspekte ihres Selbst zu sich zurücknehmen können, zu denen Sie im Lauf der Zeit den Kontakt verloren haben, die noch im Schatten stehen, arbeiten daran, dass Sie wieder zu dem werden, der sie sind…
Es ist also in einem tiefen Sinn Kontaktarbeit, Kontaktaufnahme mit der unmittelbaren Realität - in der Paar- und Gruppentherapie dann auch verstärkt die Kontaktaufnahme mit dem Menschen gegenüber.

Paartherapie

In der Arbeit mit Paaren geht es zuerst um die Herstellung von Gewahrsein für die Situation und den jeweils anderen, als Grundbedingung für die (Wieder-) Herstellung des Kontaktes zwischen den Partnern, der häufig verlorengegangen ist: man sieht den anderen nicht mehr wie er ist, es findet keine wirkliche Begegnung mehr statt, die Partner reagieren vorwiegend auf die wechselseitigen Zuschreibungen, die sich im Lauf der Zeit fixiert haben, die dann an Stelle der momentanen Wahrnehmung treten.
Meine Aufgabe ist, Ihnen zu helfen, den Kontakt wieder herzustellen, die Mechanismen der Kontaktvermeidung bewusst zu machen und zu transzendieren, womit eine Dynamik in Gang gesetzt werden kann, in deren Verlauf die Selbstheilungskräfte der Beziehung zum Tragen kommen.

Gruppe

Die Einladung zu dieser Gruppe richtet sich an Menschen, die Freude an der eigenen Fortentwicklung haben, an der Erforschung dessen, was sie sind, von Moment zu Moment, die ihren Kontakt zu sich selbst und den anderen in Fluß bringen wollen, die weiterhin in Kontakt bleiben wollen mit gestalttherapeutischer Arbeit (z.B. nach einer Gestalt-Ausbildung), die ihre Erfahrungen in der Einzel- oder Paartherapie ergänzen wollen mit einem Gruppenerlebnis.
Es ist die Einladung zu einer Reise zu dem, was wir sind, dazu, uns abseits all der "Kopfprogramme" zu erfahren, mit denen wir uns im Alltag oft den Kontakt zu uns selbst und den anderen verbauen.
Im Gruppenrahmen kann alles geäußert werden, was wir sind und in unserem Leben in der jeweiligen Situation in den Vordergrund treten will - unabhängig davon, wie irgendjemand das beurteilen mag.
Alles, was ist, darf sein, und weil es sein darf, kann es sich verändern.
Und wie immer in der Gestalttherapie geht es um den lebendigen Ausdruck im Hier-und-Jetzt, um das Erleben unserer "Gestalten" und nicht nur um das intellektuelle Erfassen, nicht nur um das Reden über die Dinge, sondern um die direkte Erfahrung dessen, was wir sind, im Kontakt mit den anderen in der Gruppe.
Es ist eine gefühlszentrierte Erfahrung, die allerdings die Bereitschaft verlangt, sich auf eine emotional tiefe Weise einzulassen.
Wir bedienen uns dafür u.a.
• spontaner Ausdrucksübungen
• Situations- und Traumaufstellungen
• der Maltherapie
• des Gruppenfeedbacks
• Rollenspielen
• des Stehgreiftheaters
• des gestalttherapeutischen Experiments (spontanes Ausprobieren neuer Strategien)

Ablauf
• Meistens beginnen wir mit zehn Minuten Tanzen – die Musik dafür wird jeweils von einem der Teilnehmer mitgebracht. Dies dient dazu, in die Bewegung zu kommen, weg von der Kopfebene, auch dazu, die körperlich gewordenen Anspannungen loszulassen.
• Dann schließt sich häufig eine Gruppenübung an, die ca. 10 Minuten dauert und nachher in einer Feedbackrunde bearbeitet wird. Die Übung zielt für gewöhnlich auf den unmittelbaren Ausdruck im Hier-und-Jetzt ab.
• Schließlich kann jeder, der möchte, seine momentane Situation beschreiben: „was beschäftigt mich, was treibt mich um, was ist mir zur Zeit wichtig?“. Am Ende seines Beitrages bekommt er Feedback von den anderen Teilnehmern.
• Der Abend endet mit einer Abschlussrunde: „wo stehe ich jetzt? Wie geht es mir im Moment? Wie habe ich den Abend erlebt? In all diesen Phasen steht das momentane Erleben im Vordergrund, der gegenwärtige Ausdruck,
auch wenn es um Berichte über Vergangenes geht:
wie erlebe ich das jetzt im Moment? Wie nehme ich mich selbst während des Sprechens wahr? Wie fühle ich mich dabei?
Und auch das Feedback der anderen ist auf das Hier-und Jetzt ausgerichtet:
wie habe ich dich beim Reden wahrgenommen? Was hat deine Schilderung bei mir im Gefühl ausgelöst? Was ist vielleicht nicht herübergekommen?
Kenne ich das, was du dargestellt hast, auch aus eigenem Erleben?
Und in jeder Phase gibt es Raum, dem, was sich spontan ergibt, nachzugehen, das heißt: es ist nicht der phasenhafte, formale Ablauf der im Zentrum steht, sondern bei allem das bewusste Sein im Hier-und-Jetzt….
Jeder vierte Abend ist entweder der Maltherapie oder der Aufstellungsarbeit (Träume, soziale Situationen, Familienkonstellationen) gewidmet.
Die Gruppe findet 14-tägig in meinen Praxisräumen statt, jeden zweiten Dienstag von 19.30 - 22.00 Uhr.

1-jährige Intensivfortbildung in Gestalttherapie und psychotherapeutischen Grundkenntnissen

Die Intensivfortbildung ist 2007 vom Leiter des Gestalt-Instituts - Dipl.-Psych. Andreas Büche – konzipiert, wird unter dem Dach des Gestalt-Institut- Konstanz - unter Mitwirkung dreier Dozentinnen (siehe Seite "Dozenten") angeboten.

Hier geht es nicht nur um das Erlernen einer Methode, sondern auch um eine zutiefst berührende Erfahrung unsererselbst.
Das Angebot der zertifizierten Intensivfortbildung richtet sich an alle, die an einer tiefen und unmittelbaren Erfahrung der Gestalttherapie interessiert sind; an jene, die diese Fortbildung für ihre Arbeit fruchtbar machen wollen - Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie, Leute in sozialen, medizinischen und pädagogischen Berufen, Kreative, Menschen in Leitungsfunktionen - und an jene, für die das Motiv der persönlichen Weiterentwicklung - unabhängig von beruflichen Erwägungen - im Vordergrund steht.
Sie trägt die Bezeichnung "intensiv", da es sich auf mehreren Ebenen tatsächlich um ein hochintensives Angebot handelt:
1) Innerhalb eines Jahres wird ein sehr reichhaltiges Methodenspektrum angeboten,
vergleichbar mit dem Spektrum einer Ausbildung.
2) Durch die konsequente Ausrichtung auf das Hier-und-Jetzt entsteht eine sehr dichte Arbeitsatmosphäre.
3) Die Beleuchtung des theoretischen Hintergrundes der Gestalttherapie wird ernst genommen, abgerundet durch die Vermittlung eines Basiswissens über verwandte Therapierichtungen.

Info: http://www.gestalt-institut-konstanz.de


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Letzte Änderung am 07.01.2016