Impulskontrollstörungen (Seite 10/10)

Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen

Inzwischen gibt es an verschiedenen Orten in Deutschland Selbsthilfegruppen für Menschen mit Impulskontrollstörungen, insbesondere für Kleptomanie und für die zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung. Menschen mit einer intermittierenden explosiblen Störung können sich zum Beispiel an eine Anti-Aggressions-Selbsthilfegruppe wenden. In den Gruppen können sich die Betroffenen über ihre Erfahrungen austauschen, erfahren Verständnis für ihre Probleme und können sich gegenseitig Tipps geben, was hilfreich sein kann, um die unerwünschten Impulse in den Griff zu bekommen.

Eine weitere Möglichkeit, Unterstützung zu erhalten, sind psychosoziale Beratungsstellen. Menschen mit einer zwanghaften sexuellen Verhaltensstörung, die auch als „Sexsucht“ bezeichnet wird, können sich zum Beispiel an Suchtberatungsstellen oder an eine Beratungsstelle des Weißen Kreuzes, das Beratung rund um Sexualität anbietet, wenden. Die Beratungsstellen können die Klient:innen zur weiteren Abklärung und Behandlung an Psychotherapeut:innen oder Psychiater:innen vermitteln.

Für Angehörige von Menschen mit Impulskontrollstörungen kann es hilfreich sein, eine Selbsthilfegruppe für Angehörige zu besuchen. So bietet die anonyme Selbsthilfegruppe S-Anon Unterstützung für Angehörige von Menschen mit Sexsucht an.

Adressen: Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen

Quellen und Links

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