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Beide Verfahren sind von den Krankenkassen anerkannte psychotherapeutische Methoden zur Überwindung von Krisen, psychosomatischen Erkrankungen, schwere Traumata oder schon länger bestehenden psychischen Störungen.
Diese können entstehen oder ausgelöst werden z.B. durch eine berufliche Überforderungssituation, durch Probleme in der Partnerschaft oder in anderen nahen Beziehungen, Krankheit und Tod von Angehörigen oder eine eigene schwere Erkrankung.
Bei psychosomatischen Erkrankungen können Sie in einer psychotherapeutischen Behandlung erkennen, was Ihr Körper Ihnen mit dem Körpersymptom mitteilt, welche Gefühle Ihr Körper ausdrückt in „Vertretung“ für Ihre Seele. Wenn Ihnen das eigentliche Problem bewusster wird, kann es angegangen, verstanden und bearbeitet werden, was den Körper deutlich entlasten kann. Auch bei chronischen Schmerzen, Burnout, Fatigue Syndrom und Krebserkrankungen sind psychotherapeutische (Mit-) Behandlungen notwendig, häufig auch dringend indiziert, um bleibende Verbesserungen zu erreichen.
Schwere Traumata, entstanden durch eine lebensbedrohliche Situation oder schwere Übergriffe durch einen anderen Menschen, sollten auf alle Fälle spätestens dann behandelt werden, wenn die Erinnerung daran Sie nach mehr als 6 Monaten noch in große Ängste oder Unruhe versetzt.
Bei der Behandlung von psychischen Problemen gehe ich von einem ganzheitlichen Verständnis aus und achte auf die Person in ihrer gesamten Situation: psychisch wie körperlich, mit ihrer ganzen Lebensgeschichte.
Die psychoanalytische Psychotherapie benötigt etwas Zeit und Geduld, um in einem gemeinsamen Prozess die bestehenden Probleme zu lösen. Sehr wichtig ist mir dabei die respektvolle und wertschätzende Beziehung zwischen PatientIn und Therapeutin. Ich versuche, Ihnen als ganzem Menschen mit Ihren Problemen und Ihrer Individualität als aufmerksame Zuhörerin zu begegnen, Sie zu verstehen und Anteil nehmend zu begleiten. Dadurch entsteht ein gemeinsamer Raum mit der Möglichkeit immer tieferen Verstehens und der Entwicklung von neuen und für Sie passenderen Lösungen. Es können unbewusste Bilder, Vorstellungen und Inhalte auftauchen - z.B. durch Träume oder plötzliche Einfälle - die wir miteinander ansehen und in das bisher schon Erarbeitete integrieren können.
Im Vordergrund steht bei mir, einen guten und sicheren Raum für Wachstum und innere Entwicklung zu schaffen, und Sie anteilnehmend, falls nötig auch durch schwierige Prozesse, bei Ihren Schritten der Veränderung zu begleiten.
Die Entwicklung zu einer bewussten Individualität, zu der die Psychoanalyse beitragen kann, soll jede Einzelne / jeden Einzelnen dazu befähigen, Gedanken, Gefühle und Wünsche als Eigene zu erleben und akzeptieren und damit zu einem persönlich zufriedenstellenden Leben im Alltag und in der Welt zu kommen.
Wichtig ist mir in meinen Behandlungen außerdem, gender sensibel zu arbeiten, d.h. geschlechterspezifische Beonderheiten von Krankheitsverläufen zu beachten, auf gesellschaftliche Strukturen, sowie auf soziale und berufliche Rollen zu achten ebenso wie auf die intergenerationalen Folgen des Nationalsozialismus, die insbesondere über die Erziehung – überwiegend unbewusst – bis heute weiter tradiert werden.
Nach einem Vorgespräch gibt es die Möglichkeit zu
• 5 probatorischen Sitzungen, in denen es darum geht, sich kennen zu lernen, mehr über die verschiedenen psychotherapeutischen Methoden zu erfahren, insbesondere, was mit welcher Methode erreicht werden kann.
• In einer Kurzzeittherapie von 25 Sitzungen werden akute Krisen behandelt, um eine erste Stabilisierung und Lösungsschritte zu erarbeiten. Wenn dies nicht ausreicht, gibt es die Möglichkeit der Umwandlung in
• eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Diese dauert 50 – 80 Stunden, meist mit 1 Stunde wöchentlich. Hier wird in der Regel das zentrale Problem behandelt.
• In einer Psychoanalyse (160 Stunden, in der Regel zwei Termine in der Woche) können dagegen auch grundlegende, manchmal schon lange bestehende psychische Probleme behandelt werden. Diese Behandlung kann im Liegen auf der Couch oder im Sitzen stattfinden, wobei das Liegen den Vorteil hat, dass Sie sich besser entspannen und auf sich selbst konzentrieren können.
Weitere Angaben nach § 5 TMG
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