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Ausbildung, Heilerlaubnis und Abrechnung
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KLINISCHE KUNST- UND GESTALTUNGSTHERAPIE ist eine tiefenpsychologisch orientierte Therapieform mit kreativen Medien.
Kreatives Gestalten ist immer auch ein seelischer Vorgang, der in Kontakt mit den eigenen inneren Prozessen bringt.
Es lässt uns die Farben, Formen, Strukturen, Symbole unseres Lebens erkennen.
Das geschieht durch:
Wahrnehmen: Das sensorische und emotionale Angebot von Farben und Ton öffnet für Bedürfnisse, Empfindungen und Gefühle
Spiegeln: Das Bild wirkt wie ein Spiegel, mit dessen Hilfe innerpsychische Konflikte und Lösungsmöglichkeiten wahrnehmbar werden
Aussprechen: Bilder / Skulpturen drücken die innere Wirklichkeit aus. Emotionale und körperliche Realität wird kommunizierbar.
Erkennen: In Gestaltungen zeigen sich durch symbolisches Probehandeln Lösungswege für reale Konfliktsituationen.
Wachsen: Handelnd wächst das Bewußtsein für psychischen Fähigkeiten, die eigene Kraft.
Es kommt zu einer Erweiterung von:
* Auseinandersetzungsfähigkeit
* Reflektionsfähigkeit
* Handlungsspielräumen
* Selbst-wert-gefühl
* Beziehungsfähiglkeit
KÖRPERARBEIT
Methoden sind:
* Body-mind Centering
* Authentic Movement
* Sensory Awareness
* Contact Improvisation
* Somatic Experiencing (SE),Traumaheilung nach P. Levine
Körperarbeit bietet die Möglichkeit: sich neuen Bewegungserfahrungen, Empfindungen und Informationen zu überlassen.
Bewegung ist das Band zwischen Körper und Geist.
Empfindungen sind der Stoff aus dem das Band besteht
Der Geist scannt Wahrnehmungsinputs nach Varianten, neuen Modalitäten und brauchbaren Bedingungen.
Innere Fragen tauchen auf. Ist es wichtig, den Sinn einer Wiederholung zu erforschen oder ist es spannender sich der neuen Erfahrung zuzuwenden?
Entscheidungen werden getroffen, körperliche und emotionale Flexibilität entsteht.
Der Geist organisiert das Körpergewebe, die Empfindungen organisieren den Geist
Thematische Inhalte können sein:
* Schulung der Körperwahrnehmung
* Regulierung von Nähe und Distanz
* Wahrnehmung eigener Grenzen
* Zentrierung und das Gefühl für die eigene Mitte
* Erdung, Verbindung zum Boden
* Selbst-Steuerung
* Umgang mit der eigenen Kraft
* Vertrauen und Loslassen
* Regulierung von inneren Spannungszuständen
* Männliche/weibliche Identität
* Integration vergangener schmerzhafter Körpererfahrungen
Als Medien werden Atem, Stimme, Bewegung und Berührung genutzt
TRAUMATHERAPIE
Methode:
* Somatic Experiencing (SE), Traumaheilung nach P. Levine
Mit SE wird das traumatische Ereignis körperlich und geistig „neuverhandelt“. Dabei ist nicht das Ereignis selbst entscheidend, sondern die Reaktionsweise des Nervensystems, d.h. wie die physiologischen Regulationskräfte des Nervensystems mit der Bedrohung fertig geworden sind.
Mit SE ist es möglich, ohne Inhalt oder Erinnerung zu arbeiten, wenn das Ereignis emotional zu belastend erscheint. Eine mögliche Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung wird vermieden, indem die „eingefrorene“ Energie in kleinen Dosen „aufgetaut“ wird und schrittweise zur Entladung kommt. Durch das Aufspüren und Wiederbeleben dieser biologischen, körperlichen
Abwehrkräfte, entsteht aus dem traumabedingten Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit und eine Eröffnung von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude. Die tief verankerten Nachwirkungen von Trauma können sich schonend auflösen.
SABINE PABEL
* geboren 1960 in Bielefeld
* Goldschmiedin, Ergotherapeutin
* in Berlin seit 1987
* analytische Selbsterfahrung
* körpertherapeutische Selbsterfahrung
* traumatherapeutische Selbsterfahrung (SE)
* Weiterbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Kunst- und Gestaltungstherapeutin DAGTP
* Fortbildungen in verschiedenen Körperbewusstseinstechniken
* Berechtigung zur Psychotherapie / HPG
* Ausbildung in Somatic Experiencing (SE), Traumaheilung nach P. Levine 2008 - 2011
* Kunsttherapie mit Kindern nach Gewalterfahrungen
* Beratungstätigkeit im Antigewaltbereich
* Praxis für Kunsttherapie und Körperarbeit seit 1999
* Vorträge und Fortbildungen
* Mitglied im Arbeitskreis Klinische Kunst- und Gestaltungstherapie DAGTP
* Künstlerische Projekte, Ausstellungen
* Freier Tanz, Bewegung, Ritual
GRUNDHALTUNG
Ausgehend von einem ganzheitlichen Menschenbild bezieht mein therapeutisches Handeln alle Ebenen des Menschen und seines Erlebens mit ein: Die Seele, den Körper, die geistig-spirituelle Ebene, die sozialen Beziehungen. Existentielle Fragen nach der Sinnhaftigkeit unseres Handelns und dem Sinn unseres menschlichen Daseins finden in meiner Arbeit ausdrücklich ihre Beachtung.
Meine professionelle Haltung ist nicht statisch, sondern unterliegt einem stetigen Prozess der Neubestimmung.
In der letzten Zeit forsche ich speziell zu dem Zusammenwirken von körperlicher Präsenz und emotionaler Selbstwahrnehmung.
MENSCHENBILD
Für mich gibt es keine verschiedenen Wertigkeiten von Menschen. Die Aufteilung in Hilfesuchende/n und Helfende ist für mich eine situative, keine grundsätzliche.
Im Mittelpunkt der Arbeit steht für mich, das größtmögliche Verständnis für die Klienten und deren Verhalten zu entwickeln. Dabei ist es mir wichtig, die Probleme im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturen zu betrachten.
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