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Christina Kiening

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Heilpraktikerin für Psychotherapie und Managementcoach

Würmstraße 37
82166 Gräfelfing  (Praxisgemeinschaft Greiling / Wild)
Telefon  0160 / 93742351
E-Mail  coachingundbegleitung(at)email.de
Ausbildung, Heilerlaubnis und Abrechnung
  • Heilpraktiker/in (Psychotherapie), HP Psych + zweijährige Ausbildung psychologisch fundiertes Managementcoaching
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Private Krankenversicherung, Selbstzahler
Therapie-Angebot
  • Einzeltherapie
Verfahren
  • Alternative Verfahren
  • Entspannungsverfahren
  • Gesprächstherapie
  • Integrative Therapie
  • Kurzzeittherapie
  • Traumatherapie
Behandlungs-Stichpunkte
  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Psychosomatik
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Trauer
  • Trauma - Gewalt - Missbrauch
Weitere Sprachen
  • Englisch
Freie Plätze / Wartezeiten
  • Freie Plätze vorhanden
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich
Mitgliedschaften
  • Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.

Methoden und Spezialisierungen

Methoden:
- Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Rogers
- Gestaltarbeit
- EMDR
- Übende Verfahren (Achtsamkeitstraining und progressive Muskelrelaxation)

Spezialisierungen:
- Begleitung in beruflichen Krisen
- Burn-Out-Prävention und Stressmanagement
- Angst- und Panikstörungen
- Prüfungsangst und "Blackouts" bei öffentlichen Auftritten
- Traumatherapie (z.B. nach Unfällen, Gewalterfahrung, schwierige / traumatisierender Trauer)

Speziell bei Angst- und Panikstörungen hat sich mein integrativer Ansatz von Gesprächstherapie, Entspannungsübungen / Achtsamkeitstraining und EMDR zur Bewältigung von traumatisierenden Erfahrungen bewährt.
Sogar Patienten, die eine langjährige Leidensgeschichte hinter sich hatten, konnten mit dieser Methodenkombination bereits nach wenigen Sitzungen Linderung finden und z.T. binnen weniger Monate dauerhaft beschwerdefrei leben.

Vita

Berufserfahrung:
- Seit 2001 Personalberaterin im Bankenbereich
- Seit 2003 Outplacementberatung und Coaching
- Seit 2005 Psychotherapeutische Begleitung
- Mehrere Jahre Erfahrung als Projektleiterin im Marketingbereich und im Vertrieb
- Führungserfahrung während Umstrukturierungen, Fusionen und während Personalabbau

Aus- und Fortbildung:
- Studium zur Kommunikationswirtin
- Grundlagenstudium Psychologie und Psychotherapie sowie Personalwesen
- Zulassung als Heilkpraktikerin für Psychotherapie (Gesundheitsamt München)
- Mehrjährige praktische Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächstherapie sowie Kursleiterin progressiver Muskelrelaxation, autogenem Training und Meditation
- Zweijährige Fortbildung Managementcoaching
- Zusatzausbildung integrative Traumatherapie mit Methoden des EMDR

Ablauf einer integrativen EMDR-Behandlung

1. Anamnese (1 Sitzung, Dauer 90 Minuten):
Gründliche Dokumentation von Lebensgeschichte und Beschwerden, Hierarchiesierung der Beschwerden (was ist am stärksten, was ist aktuell), „Ressourcenlandkarte“ (welche Mechanismen helfen Ihnen bisher bei der Bewältigung), ggf. Anraten ärztlicher Untersuchungen zur Abklärung körperlicher Beschwerden
= >Erstellen eines Behandlungs- und Kostenplans, Abschließen eines Behandlungsvertrages

2. Stabilisierungsphase (Gesamtdauer abhängig von Vorerfahrung und Schwere der Erkrankung,
mind. 2 Sitzungen, Dauer jeweils 50 Minuten):
- Psychoedukation: Erklären psychischer Zusammenhänge von Krankheitsursachen, der seelischen Heilungsmechanismen und der Behandlungsmethoden
- Aufbau von Ressourcen: Erlernen von Selbstberuhigungs- und distanzierungsfähigkeit und Toleranz gegenüber starken Gefühlen durch übende Verfahren (Achtsamkeitstraining mit Atemübungen
und Körperachtsamkeit, progressive Muskelentspannung, Imaginationsreisen zur Verankerung
eines inneren „sicheren Ortes“)

3. EMDR-Traumabehandlung (Gesamtdauer abhängig von der Komplexität der Traumas:
Bei Akut- / Monotrauma 2-4 Sitzungen, bei Komplextrauma 10 – 15 Sitzungen, Dauer jeweils 90 – 120 Minuten): Konfrontation, Integration, Entlastung, Verankerung positiver Überzeugungen.

4. Je nach Bedarf weitere Sitzungen Gesprächstherapie zur Verarbeitung und Einordnung des Erlebten sowie Reflektion neuer, heilsamer Verhaltens- und Denkmuster.

Typische Traumasymptome

EMDR hat sich vor allem zur Behandlung von Störungen bewährt, die ein traumatisches Erlebnis zur Grundlage haben. Das Wort „Trauma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wunde“. Im deutschen Sprachgebrauch steht Trauma für eine Verwundung, Verletzung oder Schädigung der körperlichen oder seelischen Integrität.
Nicht jede schwerwiegende psychische Erfahrung verursacht ein Trauma da einem psychisch gesunden Menschen eine Vielzahl von Bewältigungsmechanismen zur Verfügung stehen, die im Laufe des Lebens erlernt wurden. Werden wir jedoch mit einer Situation konfrontiert, die unsere momentan zur Verfügung stehenden Bewältigungsmechanismen übersteigt, kann die Erfahrung vom Gehirn nicht vollständig verarbeitet werden. Das Erlebte kann nicht mit den bisherigen Erfahrungen logisch in Verbindung gebracht werden und wird als fragmentierte Erinnerung im Gehirn gespeichert. Erinnerungsfetzen drängen sich immer wieder auf in Form von sog. Flashbacks (unkontrollierbares inneres Wiedererleben verbunden mit intensiven Gefühlen) und / oder Alpträumen. Vermutlich versucht das Gehirn auf diesem Wege, das Erlebte sinnvoll abzulegen und mit bisherigem Wissen zu einer Lernerfahrung zu verknüpfen.

Häufig auftretende Symptome bzw. Krankheitsbilder bei traumatisierten Menschen:
- Unklare Schmerzzustände oder chronische Schmerzen ohne ärztlichen Befund
- „Blackouts“ z.B. in Prüfungssituationen oder bei öffentlichen Auftritten
- „Flashbacks“: Unkontrollierbares inneres Wiedererleben schlimmer Erfahrungen
- Hilflosigkeit und Gefühle von Überforderung bei scheinbar alltäglichen Verrichtungen
- Taubheitsgefühle oder Wahrnehmungsstörungen ohne neurologischen Befund
- Verdauungsstörungen ohne ärztlichen Befund
- Chronische Anspannung und/oder nächtliches Zähneknirschen
- Alpträume und Schlafstörungen mit nächtlichem Grübeln
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS/PTSD)
- Panikstörung, Angststörung
- Depressive Verstimmung


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