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Ausbildung, Heilerlaubnis und Abrechnung
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Ich habe in meiner Arbeit mit Erwachsenen sehr oft den Leidensdruck erfahren, mit dem Patienten in die Therapie kommen. Mein großes Anliegen besteht darin, Ihnen als Patient ein Möglichkeit zu geben, sich in der Therapie so geben zu können, wie sie sind. Das ist eine gute Basis für eine anschließende konstruktive Arbeit miteinander. Ich sehe mich dabei nicht als 'allwissender' Therapeut, sondern als jemand, der Ihnen die geeigneten Werkzeuge zum richtigen Zeitpunkt reichen kann. Ich möchte sie in Ihrer schwierigen Lebenslage unterstützen. Dabei obliegt meine Arbeit auf einer ressoucen- und kompetenzstärkenden Basis.
Durch meine umfassende Ausbildung zum Psychotherapeuten habe ich ein fundiertes Fachwissen in unterschiedlichen Krankheitsbildern. Sie sind aber der oder die Expertin für Ihr eigenes Krankheitsverständnis. Und das sollte uns durch die ganze Therapie so begleiten.
Mein Schwerpunkt liegt hier bei den Schwierigkeiten von Jugendlichen im Übergang zum Erwachsenendasein, in der Selbstfindung und Orientierung. In unserer heutgen Gesellschaft fällt es schwer, sich selbst zu finden, zu akzeptieren und wertzuschätzen. Gerade in dieser schwierigen Lebenslage kann ich unterstützen, gemeinsam wird nach Möglichkeiten geschaut, sich selbst entfalten zu können.
Jüngeren Kindern fällt es oft schwer, sich richtig mitzuteilen. Sie werden missverstanden, Ihnen wird eine 'böse Absicht' untestellt. Diese Verhaltensweisen geben aber auch Signale, die für die Therapie gut genutzt werden können. Den Eltern oder Erziehungsberechtigten gelingt es meistens nicht, die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen zu erkennen. Sie sehen dann nachvollziehbar nur das nicht erwünschte Verhalten, es schaukelt sich hoch. Ein Teufelskreis beginnt, die in einer Frustration, Enttäuschung und großem Ärger auf beiden Seiten enden kann. Gemeinsam mit den Eltern sollte nach Möglichkeiten geschaut werden, diese verborgenen Ressourcen und Kompetenzen wieder neu zu endecken, um dann an der Beziehung zueinander arbeiten zu können. Das große Ziel ist es, dass man sich besser verstehen kann. Mit den Kindern und den Eltern begeben wir uns auf eine 'Forschungsreise' mit der Hoffnung, möglichst vieles neu zu entdecken, was zur Verbesserung beitragen kann.
In den Medien wird in der letzten Zeit sehr oft davon berichtet, dass insbesondere Jungen Schwierigkeiten haben, sich zu finden. Es fehlt ihnen an Modellen und Vorbildern. Heutzutage gibt es viele alleinerziehende Mütter, 88 % der Grundschullehrer sind weiblich, es gibt mehr Erzieherinnen als Erzieher. Mein Spezialgebiet liegt deshalb in der Jungenarbeit, in der Rollenidentifikation des Jungen in unserer heutigen Gesellschaft. Mit geeigneten Techniken soll versucht werden, sich diesem sensiblen Thema anzunähern. Sicherlich ist es dabei nicht unvorteilhaft, dass ich ein männlicher Therapeut bin.
Gruppentherapien dienen gut zu einem konstruktiven gegenseitigen Austausch. Natürlich bedeutet es am Anfang große Überwindung, an der Gruppe teilzunehmen. Bei nahezu allen Teilnehmern habe ich aber dann ein starkes Gruppenzugehörigkeitsgefühl mit gegenseitiger Akzeptanz und Respekt wahrnehmen können. Ein Wunsch nach gegenseitiger Unterstützung ist eine notwendige Basis für einen konstuktiven Austausch. In der Gruppe hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, alles in einem geschützten Rahmen äußern zu dürfen.Das ist auch gewünscht so. Jeder Teilnehmer sollte dann davon profitieren können, sodass man dann die nächste Konfliktstituation gestärkter und selbstsicherer angehen kann.
Mein Schwerpunkt liegt neben einem 'sozialen Kompetenztraining', einer Gruppe für den 'konstruktiven Umgang mit Ärger' insbesondere in der 'Arbeit mit alleinerziehenden Vätern'. Oft gibt es Situationen, in denen sich die Väter überfordert fühlen und sich nach einem konstruktiven Austausch sehnen. Das soll durch dieses Gruppenangebot möglich sein. Die Gruppen finden in meinen Praxisräumen samstags statt. Bei ausreichender Teilnehmerzahl kann gestartet werden.
1998 - 2003 Ausbildung zum Diplom-Psychologen mit Zusatzfach Rechtswissenschaften
2004 - 2009 Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten in Verhaltenstherapie für Erwachsene
2006 - 2009 Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche
2006 - 2009 Ausbildung zum Gruppentherapeuten
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