Foto Katharina Gutsche

Dipl.-Psych., M.A. Katharina Gutsche

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Diplom-Psychologin Klinische Psychologie, M.A. Psycholinguistik und Philosophie, HP(Psychotherapie)

Mühlgasse 30
71723 Großbottwar  (Stadtkern)
Telefon  07148 / 7377
E-Mail  auto.thera(at)googlemail.com
Homepage  www.Auto-Thera.com
Ausbildung, Heilerlaubnis und Abrechnung
  • Diplom-Psychologie, Heilpraktiker/in (Psychotherapie), Universitätsstudium, Abschluss mit M.A. Psycholinguistik und Philosophie
  • Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz
  • Selbstzahler, Private Krankenkassen je nach Vertrag
Therapie-Angebot
  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Paartherapie
Verfahren
  • Entspannungsverfahren
  • Gesprächstherapie
  • Humanistische Verfahren
  • Hypnosetherapie
  • Kurzzeittherapie
  • Tiefenpsychologisches Verfahren
  • Traumatherapie
  • Verhaltenstherapie
Behandlungs-Stichpunkte
  • allg. psych. Problem - Lebensberatung
  • Angst - Phobie
  • Coaching
  • Depression
  • Essstörung
  • Schmerzen
  • Stress - Burnout - Mobbing
  • Sucht
  • Supervision
  • Zwang
Weitere Sprachen
  • Englisch
  • Spanisch
  • Latein, Altgriechisch
Freie Plätze / Wartezeiten
  • Freie Plätze vorhanden
  • In dringenden Fällen auch kurzfristig Termine möglich
Mitgliedschaften
  • Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen
  • Bund Klinischer Linguisten

1. Arbeitsschwerpunkte: Coaching für Manager von KMU und Großbetrieben / Supervision für Ärzte -----2. Link zu meinen Publikationen

Öffnungszeiten:

Sprechstunden halte ich nach telefonischer Vereinbarung oder e-Mail-Kontakt ab.
Da ich fast nur mit Berufstätigen arbeite,
stehe ich Ihnen auch in den Abendstunden, an Wochenenden und an Feiertagen zur Verfügung.
Der zeitliche Rahmen geht von 9.30h bis 22.00h.

Beteiligung an Bereitschaftsdiensten für Psychotherapie:
Sofortige Erreichbarkeit per Telefon oder e-Mail siehe:
http://www.theralupa.de/no-jos/bereitschaft/zeig_dienst.php?verband=vfp


Es ist möglich, ganze Wochenenden zu buchen,
vor allem in den Kategorien "Das Psychologische Weekend" und "Rent A Philosopher".

1.
Arbeitsschwerpunkte, Kenntnisse und Arbeitsgebiete

a)
Seit über zehn Jahren bin ich an der Universität Stuttgart im Rahmen des Studium Generale
sowohl für die Universitätsangehörigen als auch für die Studierenden tätig
und unterrichte das autogene Training in der klassisch medizinischen Methode.


Nächster Termin mit freien Plätzen für eingeschriebene Studierende:
20. April 2012, 13.30h im KII, 17.12
Für Gasthörer ist dieser Kurs nicht mehr geöffnet.



Unter meinen Patienten, Klienten und Gesprächspartnern waren Diplomanden, Doktoranden, Dozenten, Akademiker, Unternehmer und Manager aus KMU und Konzernen, Fabrikanten, Piloten, Testfahrer, Ärzte, Ingenieure aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, IT, Software, Bauwesen, Immobilienwirtschaft, Professoren, Oberbürgermeister, ausländische Ministerialbeamte, Militärs und Mitglieder von Regierungskommissionen, Kardinalsberater, evang. Kirchenfunktionäre, Richter, Staatsanwälte, sog. "Risikoberufe", persönliche Referenten, Pressesprecher, Programmdirektoren, Produzenten, Künstler auf hoher Ebene, Profi-Sportler, Drehbuchschreiber, TV PrimeTime-Akteure, Sterne-Köche, teils auch deren Lebenspartner und Kinder. Ich werde konsultiert, wenn es um Prävention geht, aber auch bei schon bestehenden Schwierigkeiten.



b)
NEID FRISST FIRMEN - KAPITAL

Coaching für Unternehmer und Manager aus KMU und Großbetrieben

Bereits im Jahre 1986 teilte mir ein Manager
eines großen Konzerns mit,
dass Neid im Betrieb
„mehr Geld kaputt macht,
als es die Konkurrenz je kann“.

Im gleichen Tenor berichtet die amerikanische Zeitschrift „Business Week“ im Jahr 2005:
Amerikanische Firmen verlieren durch stressbedingte Erkrankungen
schätzungsweise 200 Mrd. Dollar jährlich.

Stressoren kommen nicht immer
von außen.
Negative Emotionen
können ein bedeutender Faktor sein.

Dann kommt es so weit wie in diesem
Manager-Dialog:
„Wieviele Leute arbeiten bei Ihnen?“
“Oh, so ungefähr die Hälfte.“


Es bedeutet, wertvolle Dienstjahre und Berufserfahrung dahin gehen zu lassen, wenn bei Schwierigkeiten zum Mittel der Kündigung gegriffen wird.

Abgesehen von dem persönlichen Leid für den Einzelnen birgt eine Trennung für den betroffenen Betrieb, ganz besonders für ein KMU-Unternehmen, oft große ökonomische Nachteile.

Diskontinuität im Personal hat einen anderen Charakter und unterscheidet sich atmosphärisch ganz real von dem frischen Wind, den neue Mitarbeiter in ein Unternehmen hinein bringen können.

Es erhebt sich überhaupt die Frage, was von der Geschäftsleitung getan werden kann, um ungünstige Entwicklungen zu vermeiden.

Kann man einen Betrieb „impfen“?
Gegen kostspieligen Kollegen-Neid und Gewinn schmälerndes Mobbing?

In der Wirtschaftsforschung hat man seit der „emotionalen Wende“ bereits experimentell nachgewiesen, dass
„tackling“ sich nicht auszahlt und
„fair play“ auf lange Sicht für alle Beteiligten ein Gewinn ist.
Wie für ein Individuum kann man auch für ein Unternehmen einen
„Gesundheits-Plan“ aufstellen.

Beispielsweise bringt allein der Stil, in dem das betriebliche Vorschlagswesen gestaltet wird,
einem Unternehmen ein Plus an Innovation,
ohne die heute das Überleben in einer angespannten Marktsituation nicht mehr möglich ist.
Außerdem schädigt das Auswandern der Ergebnisse unseres Erfindergeistes ins Ausland unsere Wirtschaft insgesamt.

Was ich Ihrem Unternehmen bringen kann:

_______________________________________
Ein afrikanisches Sprichwort sagt:
"Was ein Alter im Sitzen sieht,
das sieht ein Junger nicht einmal im Stehen."

Durch meine langjährigen Kontakte,
in denen ich vor allem mit meinen amerikanischen Kollegen Gedankenaustausch pflegte,
durch meine vielfältige und reichhaltige Berufserfahrung,
auch in den Schaltstellen unserer Gesellschaft,
durch zwei abgeschlossene Studien an zwei Universitäten
kann ich Ihnen eine kreative Beratung und professionelle Dienstleistung
bei der Aufgabenlösung anbieten.

Die universitäre Ausbildung in Philosophie, Psycholinguistik und klinischer Psychologie befähigt mich, Ihre Aufgabenstellungen mit durchdringendem Wissen in Angriff zu nehmen.

Mein Diplom aus dem Jahr 2002 ist außerdem sehr jung, so dass ich mit der Kenntnis neuerer Theorien ausgestattet bin. Zudem habe ich mich laufend durch sachlichen Austausch mit meinen Kollegen im Ausland, Fachliteratur und den Besuch von Kongressen und Seminaren weiter gebildet.

Meine humanistische Schulbildung, meine umfangreichen Sprachkenntisse in den alten und modernen Weltsprachen (Englisch, Französich, Spanisch, Latein, Altgriechisch) und die Vertrautheit mit verschiedenen kulturellen Gegebenheiten verstärken die Sachkenntnisse in geeigneter Weise.

Es wäre mir eine große Freude, mit Ihnen zusammen zu arbeiten.



Routinemäßig durchgeführte Tätigkeiten in den folgenden Bereichen:

Ab 1991:
Vier Jahre lang Persönliche Referentin eines Mitgliedes des Geschäftsführenden Hauptvorstandes einer DGB-Gewerkschaft,
auf Bundesebene.
Dadurch Einblick in mehr als 260 Berufsgruppen der freien Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes.

Ghost-Writer,
Mitwirkung bei Pressekonferenzen auf Bundesebene,
Vorbereitung von Fernsehauftritten,
meine Arbeitsergebnisse erschienen z.B. in DER SPIEGEL,
oder wurden von einem Autor im NPR (Staatliche Rundfunkanstalt der USA) veröffentlicht, etc.

Personalauswahl (Referenten), Redigieren der Vorlagen für beschlussfassende Gremien auf Bundesebene

Seit 1996:
Eigene freie psychologische Beratungs-Praxis.

Seit 1997:
Beratung von hochstehenden Persönlichkeiten, innerhalb von Firmen und bei deren Familienangehörigen

Seit 2000:
Dozentin für Autogenes Training für Führungskräfte, an der Universität im Rahmen des Studium Generale.

Seit 2005 außerdem:
Eigene freie Praxis,
Psychotherapie nach dem HpG


Counselling and therapy in English.

Se habla español (castellano).

Land Baden-Württemberg,
Firmen-Berater-Datenbank
für KMU,
http://www.gesundheitsamt-bw.de/oegd/Fachservice/Datenbanken/Arbeitspsychologie/Details.aspx?ID=14

Copyright All rights reserved Katharina Gutsche Grossbottwar 2005
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Supervision

Quote from the epic poetry Hang Tuah, Indonesia:
What is a hero?
When a precious stone falls into the mud, it does not absorb anything.

Seit mehreren Jahren suchen mich auch Ärzte und Ärztinnen zur Supervision auf.
In diesen schwierigen beruflichen Situationen ist Vorbeugung ebenso angesagt
wie die Aufarbeitung von zu großer Belastung.
Sehr geehrte Damen und Herren Ärzte,
ich darf Sie herzlich einladen,
diese klärende Gesprächsmöglichkeit ebenso für sich in Anspruch zu nehmen.
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"RENT A PHILOSOPHER"

Hier ein humorvolles Beispiel eines uralten philosophischen Problemes:

When my friend Fiore from Italy payed me a visit - which was rare enough - we brought up all the topics, fine arts, music, poetry, literature, philosophy, we had so long missed the opportunity to share. Records were played, books were handed over, among them a present of my daughter's she had brought me from her travel to Florence: Luciano de Crescenzo, I Presocratici. "You need to read his explanation of Zenon's first paradox. It is so very hilarious!" I urged him. Politician that he was, the first thing he did was he tried to discredit his adversary in my opinion. "He is a Capitalist!" he rebuked. "I don't mind", was my reply, "even that capitalists can be brilliant writers". When this had failed he tried to downgrade him in the eyes of a decent woman: "He is such a Playboy!" "So what? I do not want to marry him, I just want to read his books", I said and ushered him to turn over the pages to find the paragraph.
And there, No! not Achilles tried to run to a goal without ever arriving there because of having to get by the middle point dividing the course, infinite times,
but a driver in his car on his way from Naples to Rome delivered the proof to that paradox, I mean getting stuck in the middle and never arriving .... which was a day to day experience of my friend's and anyone taking that highway. My friend started reading, and a knowing smile appeared on his face, then he chuckled, and at last roared with laughter. And thus, a capitalist has it made to convince and charm a left wing politician, i. e. my friend Fiore, by the way, a PhD of philosophy himself. Did you become curious? Can I really coax the fire to burn and you to reading the original? Here it is, in excerpt:
"Primo paradosso:
supponiamo che un uomo desideri andare in macchina da Napoli a Roma percorrendo l'autostrada del Sole; ebbene, dice il filosofo, quest'uomo non riuscirà mai ad arrivare alla fine del viaggio giacché prima di raggiungere il casello di Roma Sud, dovrà transitare per il punto di mezzo del percorso che si trova più o meno all'altezza di Pontecorvo, e prima di arrivare a Pontecorvo, dovrà superare un altro punto di mezzo, quello che sta presso l'uscita di Capua e che divide in due la prima metà dell'autostrada, e prima di Capua dovrà transitare per un altro punto intermedio e così di seguito fino all'infinito. In altre parole, un segmento può essere diviso in due parti e ciascuna di queste parti, a sua volta, può essere divisa in altre due parti più piccole e non accadrà mai che, a forza di dividere, un pezzetto di segmento possa diventare così piccolo da non poter essere diviso ancora in due parti. In conclusione, l'uomo per arrivare a Roma dovrà toccare tutti gl'infiniti punti intermedi del percorso e per farlo dovrà impiegare un tempo infinito, quindi non arriverà mai a destinazione."
(Luciano de Crescenzo, Storia della filosofia Greca, I Presocratici, Milano, 1983, pp 128-129, quote: Aristotele, Fisica VI 9,239b 9)


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2.
Meine Bücher können Sie hier bestellen:
Auf Englisch:
http://www.lulu.com/content/842100
Auf Deutsch:
http://www.lulu.com/content/921539

Link zum e-Book "Wenn der Vater fehlt"
http://www.lulu.com/content/e-book/wenn-der-vater-fehlt/11249666

Kostenlos:
Ein Kapitel meines Buches - jeweils auf Deutsch oder Englisch - finden Sie auf
https://sites.google.com/site/autotheracom/

Hilfe für Angehörige von Menschen mit einer Sucht (d. h. einer chronischen Krankheit)

EINLEITUNG

Verwüstete Seelen kann man heilen,
so wie das Portal, das Sie oben abgebildet sehen.
Es war früher einmal zerbombt.
Aber so sehr man auch die freundlich zugewandte Umgebung für einen Menschen braucht,
wirklich heilen kann nur ein professionell Ausgebildeter.
Der Heilungsprozess geschieht nicht mit Unverbindlichkeit,
sondern er wird nur mit gemeinsamer Verantwortlichkeit in die Wege geleitet.
Der Wunsch - nicht der Wille - des verletzten Menschen ist ausschlaggebend.

BILDNACHWEIS:
Die Photographie am Kopf der Seite zeigt eines der im Krieg zerbombten und in den 1980er Jahren durch die Firma Schildknecht restaurierten Portale des Vier-Schimmel-Saales im Münchner Residenz-Schloss.



HAUPTTEIL

Für Angehörige biete ich in klinisch-psychologisch angeleiteten in-house- coaching-Gruppen, Kleinstgruppen in meiner Privat-Praxis - oder gegebenenfalls Einzeltherapien - Hilfe zur Selbsthilfe.

Von dem Wissen (s. unten) über die Angehörigen-Problematik profitieren am meisten Manager, ja auch die Arbeitgeber der KMU ganz allgemein. In den Unternehmen wurde bisher die Bearbeitung der Problematik von Substanz-Abusus am Arbeitsplatz fast nur den nicht mehr aktiven Alkoholikern überlassen. Sie haben ein tiefes Verständnis für die seelische Problematik der Suchtkranken selbst und leisten Großartiges in der Motivierung der Suchtkranken, sich in eine Therapie zu begeben.
Man kann es dem SWR nicht hoch genug anrechnen, dass er in seinen Informations-Sendungen auch einen Arzt zu Wort kommen ließ- und das in einem Weinbauland -, der klipp und klar sagte: „Alkohol ist ein Nervengift. Und wäre er in unserer Gesellschaft nicht kulturell so sehr verankert, müsste man ihn aus gesundheitlichen Gründen genauso verbieten wie Heroin und die anderen illegalen Drogen.“ Die neuesten Statistiken sagen, dass in Deutschland von 90 % der Bevölkerung Alkohol konsumiert wird.

Aber die Problematik des Umfeldes bleibt bisher leider komplett außen vor. Außer ein paar technischen Anweisungen, wie sie sich verhalten sollen, wenn der Suchtkranke nach ein paar Wochen – hoffentlich trocken - wieder zurück kommt, erhalten die Menschen des Umfeldes keinerlei Hilfestellungen. Die tiefer gehenden Probleme mit dem Suchtkranken, der ja nun ganz augenfällig keine Substanz mehr missbraucht, die seelischen Schäden, die im Co-Dependenten durch das Erleben des Fortschreitens der Krankheit im alkoholkranken Partner entstanden sind, soll der Kollege, Freund, Angehörige gefälligst mit sich selber ausmachen. Auch in den psychologischen Hilfestellungen für Angehörige in den Sucht- Kliniken ist immer der alkoholkranke Mensch im Focus, nie der Angehörige.
Genau diese Randständigkeit des Wohlergehens der Angehörigen und des Umfeldes eines Menschen mit Alkoholkrankheit habe ich in meinem Behandlungsansatz für Einzelpersonen und Gruppen reformiert.

Wie bei vielen anderen Krankheitsbildern auch, ist die Tatsache, dass unser offizielles Gesundheitswesen keine finanziellen Mittel zur Untersuchung und Behandlung bereit stellt, kein Beweis dafür, dass es das Phänomen nicht gibt. Es wird ganz einfach verdrängt.
Andere Kulturen – z. B. die USA – gehen ganz anders damit um. Nicht zuletzt aus der Erkenntnis heraus, dass eine Vernachlässigung dieses Problemfeldes immensen privat- wirtschaftlichen und national-ökonomischen Schaden anrichtet.



Seit vielen Jahren schon ist es mir ein Anliegen, denen professionelle Hilfe zu bieten,
die mit der Suchterkrankung eines nahen Angehörigen oder Freundes oder Kollegen,
eventuell sogar eines Vorgesetzten oder Untergebenen, zurecht kommen müssen.

Die Angehörigen-Problematik ist sozusagen die Kehrseite der Medaille Sucht.

Für die Suchtkranken selbst gibt es seit vielen Jahren qualifizierte Hilfe durch engagierte Kollegen,
sowohl in Fachkliniken, als auch in Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände oder freien Praxen.

Nun zum Umfeld:
Es fand selten die Tatsache Beachtung, dass die Angehörigen dieser Patientengruppe
ganz eigene Anliegen haben und ganz besonderen Schwierigkeiten ausgesetzt sind, mit denen sie kämpfen.

Eine Besonderheit noch:
In den USA ist Co-Abhängigkeit, d.h. Angehöriger eines Menschen mit einer Abhängigkeit zu sein,
eine ganz eigene Diagnose.
Die Versicherungen bezahlen den Patienten eine Therapie, die auf diese spezifische Diagnose ausgerichtet ist.
Dies ist in Deutschland nicht der Fall.
Traurige Tatsache ist, dass Angehörige z. B. von Alkoholkranken eine geringere Lebenserwartung haben als die Alkoholkranken selbst,
und auch häufiger unter psychosomatischen Krankheiten leiden als die Alkoholkranken selbst.
Genesen die Alkoholkranken von ihrer Sucht und fassen erfreulicher Weise wieder Fuß,
so sind doch deren Angehörige noch jahrelang schwer beeinträchtigt.
Wenige Angehörige haben ein Bewusstsein dafür, dass sie Hilfe benötigen und auch bekommen können.

Obwohl ja eigentlich auf einen Suchtkranken durchschnittlich fünf Mit-Betroffene aus seiner unmittelbaren Umgebung kommen (Ehe- oder Lebenspartner, Eltern, Kinder, Geschwister, Arbeits-Kollegen, Arbeitgeber, Untergebene, Freunde, Bekannte, Nachbarn), weichen Angehörige des Umfeldes eines Suchtkranken vor einer Therapie und Modifikation ihres Verhaltens zurück. Bei den weinigsten ist eine Krankheitseinsicht zu erwarten.

Sie sind es aber oft, die das Suchtverhalten - nicht böswillig, sondern durch Mangel an Information - unbewusst in Gang halten und die Krankheit somit ermöglichen und/oder verlängern.

Im Fall einer typischen Angehörigen-Problematik wird ausgewichen auf Behelfs-Diagnosen wie z. B. Depression oder burn-out, weil diese Diagnosen sozusagen hoffähig geworden sind.

Eine wissenschaftliche Studie in Amerika hat herausgefunden, dass es die typisch weiblichen Eigenschaften sind, die einen zum Opfer von Beziehungen mit Suchtkranken machen. Männer sind kaum in Gefahr, von einem Suchtkranken in einer Partner-Beziehung an sich gebunden zu werden.

Angehörige von Menschen mit einer Sucht treten in der Statistik unseres Gesundheitswesens nicht auf.

Ich gründe deshalb meine Diagnostik und Therapie auf Fachliteratur aus dem Ausland, die ich selbst übersetzt habe (Dissertationen, Studien, Tests, Fragebögen und andere wissenschaftliche Publikationen).

So kann vorab der Schweregrad der Erkrankung festgestellt werden.
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Auszug aus einer der wissenschaftlichen Publikationen:
Diagnostische Kriterien für die Co-Dependenz (Ko-Abhängigkeit, Ko-Alkoholismus):
Erläuterung:
Den größten Schwierigkeiten sind Menschen ausgesetzt, die unfreiwillig in einer Bindung zu einem Menschen mit Sucht leben, also Kinder und Jugendliche.

A. Fortgesetztes Ableiten von Selbstwertgefühl aus der Fähigkeit, sich selbst und andere -- auch im Angesicht ernst zu nehmender nachteiliger Konsequenzen für sich selbst -- zu steuern.
B. Falsche Annahme, für die Bedürfnisse anderer Menschen verantwortlich zu sein, bei gleichzeitigem Ausschluss der Anerkennung der eigenen Bedürfnisse.
C. Angstzustände und verzerrte Wahrnehmung bezüglich Nähe und Distanz und Trennung
D. Verstrickung in Beziehungen mit Personen mit Persönlichkeits-störungen, Substanz-abusus und anderen co-dependenten und/oder impulsgestörten Personen.
E. Drei oder mehr der folgenden Merkmale:

1. Exzessives Verlassen auf die Verleugnung der Realität
2. Unterdrücken und Ersticken von Gefühlen (mit oder ohne dramatischen Ausbrüchen)
3. Depression
4. Überwacher Zustand, Einschlaf-, Durchschlafstörungen
5. Zwänge
6. Angstzustände
7. Substanz-Abusus (legale Drogen, Medikamente)
8. War oder ist Opfer von immer wiederkehrendem verbalem, physischem und sexuellem Missbrauch
9. Stressverursachte körperliche Krankheit
10. Hat in einer primären Beziehung mit einem aktiven Suchtkranken (Alkohol, Drogen, Medikamente) ausgeharrt, für mindestens zwei Jahre, ohne Hilfe von außen zu suchen.
Copyright für die Übersetzung aus dem Englischen Katharina Gutsche 2010 Großbottwar
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Die Interdependenz von Sucht und Co-Abhängigkeit ist so stark, dass man schon vor vielen Jahren die Beobachtung gemacht hat, dass der/die Suchtkranke, wenn der /die co-abhänige Partner/in sich von ihm/ihr endgültig – und auf das „endgültig“ kommt es an - getrennt hat, von der Sucht loskommt. Ein vorläufiges Ergebnis war:
Sucht kann in der Isolation nicht fortbestehen.
Dies führte zu einer speziellen Forschung zu der Umgebung der Alkoholiker in den USA. Das Ergebnis der Forschung war, dass man wichtige Bezugspersonen aus der Umgebung eines Alkoholkranken „die Möglich-Macher“ nannte. Nur das Verhalten dieser Bezugspersonen konnte also das Suchtverhalten in Gang gehalten haben.
Eine sehr kompetente und warmherzige Ärztin in einer Institution für Suchtkrankheiten fasste ihre Erfahrungen so zusammen:
„Das halte ich bei der Behandlung Suchtkranker immer für das Schwerste, dass die Angehörigen es ansehen und sogar unterstützen müssen, dass der Kranke an einen gewissen Nullpunkt kommen muss, um aus dem Leidensdruck heraus für sich selbst den Weg in die Abstinenz zu finden.“

Ausgehend von diesen Erkenntnissen hat man eine Verhaltensweise für Bezugspersonen entworfen,
die diese einüben und auch im gewohnten Umfeld ausüben mussten,
so dass dieses veränderte Verhalten die Wahrscheinlichkeit signifikant erhöhte,
dass der Suchtkranke von seinem Suchtverhalten abließ,
o h n e dass man die für alle Beteiligten so schmerzliche T r e n n u n g bzw. K ü n d i g u n g herbei führen musste.
Der Erfolg der Therapie unter fachlicher Anleitung lässt nicht lange auf sich warten.

Einen Vorsprung bekommt nur der, der in der Lage ist, die Augen auf zu machen und der rauen Wirklichkeit ins Gesicht zu schauen. Und nach einigen Mühen, die man dann auf sich nehmen muss, ist diese Wirklichkeit nicht mehr so rau. Die folgenden Zitate zeigen dies sehr schön:

SCHLUSS

"I don't want to tell my children that I am better than they are.
I want to be able to tell them that I am better than I was."(M. Josephson)

"We compare ourselves to ourselves, not to others."

"Wer selbst nicht frei ist, wird keinen anderen Menschen achten,
nicht den Sklaven, denn er erinnert ihn an seine eigene Unfreiheit,
und auch nicht den Freien, denn er erinnert ihn an das, was er nicht hat."
Boualem Sansal, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels,
17.10.2011, Ffm

Ich möchte mich an dieser Stelle für die freundlichen Rückmeldungen, die ich erhalten habe, ganz herzlich bedanken!

1. Vortragstätigkeit -----2. Zum Abrechnungs-Modus 'Selbstzahler' ----- 3. Literatur-Empfehlungen

1. Vortragstätigkeit
z. B.:
a)
Universität Stuttgart, Studium Generale,
ZEIT: Mi 27.4.2011, 17.30 - 19.00 Uhr
ORT: Universität, Stuttgart Mitte, Keplerstr. 11, K1, Hörsaal M11.62

„Senf macht dumm!“ –
Beeinflusst das, was wir zu uns nehmen, unsere geistige Leistungsfähigkeit?

Kann man die Untersuchung des Themas „brainfood“ allein der Lebensmittel-chemie und der Ernährungs-wissenschaft überlassen? Was dieser Vortrag nicht will, ist, einen weiteren populär-wissenschaftlichen zu den zahlreich vorhandenen hinzu zu fügen.
Der Vortrag möchte Informationen über Wissens-Inhalte und vor allem Wissens-Strukturen vermitteln, so dass die Studierenden Publikationen zum Thema einordnen und beurteilen können. Zum methodenkritischen Handwerkszeug gehören auch die diachrone und synchrone Betrachtungsweise. In der zeitgenössischen Betrachtung kommt man ohne Wissenschaftstheorie nicht aus.

NACHTRAG:
Sehr geehrte Hörerinnen und Hörer,
Ihre Fragen zum Vortrag beantworte ich gerne persönlich. Die Leitung des Studium Generale ist nicht verantwortlich für die Inhalte von Gast-Vorträgen. Bitte nehmen Sie gerne e-Mail-Kontakt zu mir auf.
Freundliche Grüße
K.Gutsche

b)
Vortrag
ZEIT: 6. April 2011, 20.00h in Schorndorf,
ORT: Palm’sche Apotheke, Marktplatz 8, HInterhaus, Seminarraum 3. Stock,
für Diplom-Psychologen ( 2 FP ) und Juristen
VERANSTALTER: BDP-Stammtisch

Überblick über die Beziehungen der Psycholinguistik zur Klinischen Psychologie

Die Verknüpfung der Psycholinguistik mit der Klinischen Psychologie bringt im beruflichen Alltag viele Vorteile. Zum Beispiel können Veränderungen an sprachlichen Parametern objektiv festgemacht werden, oder irrtümlich der psychischen Verarbeitung zugeschriebene Phänomene stellen sich als rein sprachliche heraus.
Zum Bereich der Psycholinguistik gehört auch die Patholinguistik, die die meisten Bezüge zur Klinischen Psychologie aufweist. Weil hier kein Sprachmodul unberührt bleibt, liefert der Vortrag auch den Kontext, in dem die Psycholinguistik in der Linguistik steht. Die Psycholinguistik ist nicht nur Datenlieferant für die theoretischen Erklärungsmodelle der Linguistik. Die Patholinguistik wird auch in Beziehung zu den relevanten Nachbar-wissenschaften dargestellt.
Der Vortrag wird reichlich mit Beispielen und anekdotischem Material aus Literatur, Forschung und Praxis ausgestattet sein.



2. Abrechnungsmodus "Selbstzahler"
Vielen Klienten und Patienten ist bekannt, dass manche Versicherungen (z. B. auch Private Versicherungen und Berufsunfähigkeits-Versicherungen) Kunden zurückweisen, die sich einer Psychotherapie unterzogen haben. Aus diesem Grund kann es vor allem für Manager, freie Berufe und Selbstständige von großem Vorteil sein, die Therapie selbst zu bezahlen.
PatientInnen werden bei Bedarf vom Flughafen oder Bahnhof abgeholt.
Es gibt für Einzelpatienten kein Wartezimmer, also kein Zusammentreffen mit anderen PatientInnen.

3. Literatur-Empfehlungen
- Susan Forward & Craig Buck (1990), Toxic parents
- Suzanne Somers (1988,) Keeping secrets, by Port Carling Corp.
- Platon, Höhlengleichnis, ungekürzt
http://www.univie.ac.at/ipkw-lammgasse-grimm/src/LV_JG_SOSE_05/Platon_Hoehlengleichnis.pdf
- Günter Wallraf, Helmut Palmer oder der Einzelkämpfer aus verlorener Ehre,
in: Günter Wallraff, 13 unerwünschte Reportagen, Köln 1969, S. 142 ff
- Peter Wickler (ed.), Handbuch Mobbing-Rechtsschutz, C.F.Müller Verlag, Heidelberg, 2004, 454 pp
- Thomas Kliche (2011). Von Selbstvermarktung zu Korporativer Korruption: Risikolagen anwendungsorientierter Forschung im Zeitalter der Drittmittelabhängigkeit. Das Beispiel Gesundheitswesen

Ein Zitat aus Kliche (2011)
macht deutlich, wie relevant und angemessen die Psychotherapie der Depression ist,
und dass die Psychotherapie wegen ihrer Wirksamkeit der Behandlung mit Medikamenten vorzuziehen ist:
„…(3)Gezielte Zensur verzerrt die Meta-analysen zur Sichtung von Evidenz.
Ein Drittel der amerikanischen Wirkungsstudien über ANTIDEPRESSIVA (Hervorhebungen d. Gu.)
blieben in der Schublade.
Wurden sie meta-analytisch einbezogen, verschwanden viele vermeintliche Medikamentenwirkungen:
Statt 94 Prozent zeigten nur noch 51 Prozent der Studien Effekte;
die vermeintlichen Effektstärken waren um durchschnittlich 32 Prozent übertrieben,
bei manchen Stoffen um bis zu 69 Prozent.
Meta-analysen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
bestätigten die skeptische Einschätzung einiger Medikamente.
Viele vermutete Wirkungen medikamentöser Depressionstherapie
sind somit Placebo-Effekten zuzuschreiben.
Diese Befunde sind für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen
so wichtig wie für Behandlungs-leitlinien.
Sie rücken Psychotherapie, gesundheitsgerechte Lebensstile und Arbeitswelten in den Blick…“

Empfohlener (nicht nur) Frauen-Film "KARAMBOLAGE" von der Regisseurin Kitty Kino,
bestens geeignet für Fortbildungsveranstaltungen.
Ein Film, um schallend zu lachen und zu schaudern, auf keinen Fall seicht.
Übrigens spielen Konzentrationstechniken für die Höchstleistung auch hier eine Rolle.
Falls Sie ihn in den Film-Theatern vergeblich suchen,
nun gibt es den großen Kino-Film "KARAMBOLAGE" über eine Billiard-Spielerin endlich auch auf DVD,
zu bestellen bei www.hoanzl.at
unter: "Karambolage" Der Österreichische Film / Edition Der Standart Nr: 198 / Euro 9,90 + Versandkosten.

Autogenes Training – Klassisch medizinische Methode und 2. Allergiker-Kurs

Das Autogene Training nach der klassischen medizinischen Methode, wie ich es lehre,
ist nicht nur ein Entspannungsverfahren,
sondern ein Tiefen-Entspannungsverfahren.
Es gilt unter Fachleuten als der Königsweg unter den einschlägigen Methoden.

Der neue Kurs Autogenes Training - nur für eingeschriebene Studierende an der Universität Stuttgart -,
der im Rahmen des Studium Generale am 20. April 2012 beginnt,
ist eine Version en miniature des Manager-Kurses.

Aus dem universitären Kurs plus anschließendem Coaching
sind schon Berufseinsteiger mit einem Anfangsgehalt von 120.000EUR hervorgegangen.
Es handelt sich also durchaus nicht um Luxus,
solch einen berufsvorbereitenden Kurs und ein Coaching zu durchlaufen,
sondern um eine Investition in die Zukunft.

Da ich diese Methode im medizinischen Sinne schulmäßig - in den Fortbildungen zusammen mit Ärzten - studiert habe, stoße ich mich manchmal an dem inflationären Gebrauch des Ausdrucks „autogenes Training“. Das „autogene Training“ ist nämlich kein geschützter Begriff. Das heißt im Alltag, jeder der in einer Turnhalle zig Menschen auf eine Matte legt und beruhigend auf sie einspricht, darf behaupten, er mache „autogenes Training“ – und keiner kann ihm etwas anhaben.
Trotzdem gibt es eine Vielzahl von Kriterien, an denen man erkennen kann, ob ein Kurs seriös ist, eines davon ist die Teilnehmerzahl.
Am wirksamsten sind die one-on-one Sitzungen z. B. für Manager und Hochleistungs-Professionelle, weil sie auf diese eine Person maßgeschneidert werden können.




Kurse in meiner Praxis

für Kleinstgruppen, d. h. maximal fünf Lernende,
als innerbetriebliche Fortbildungsmaßnahme für Firmen und Institutionen
oder als One-on-One Konstellation, wo ich von Anfang an auf die persönlichen Anliegen eingehen kann.
Bei den Sitzungen ist fast ausnahmslos ein kleiner Hund anwesend, der auf seine Weise zur Auflockerung der Atmosphäre beiträgt.

Warum das klassische autogene Training,
wenn es auch „modernere“ Verfahren gibt?
Das klassische autogene Training wird von Akademikern, Managern und Piloten bevorzugt,
denn es ist das am tiefsten wirkende Entspannungsverfahren.

Nicht nur über die progressive Muskelrelaxation, Psychoneuroimmunologie, TrophoTraining,
Blitzentspannung und verschiedene Arten der Hypnose erfahren Sie im Laufe des Kurses einiges,
sondern wir werden dieses tiefenwirksame Training in praktischen Übungen anwenden.
Manche lernen so ganz nebenbei den power-nap.

Das autogene Training kann für viele, ganz unterschiedliche Ziele - sowohl körperliche als auch geistige -
eingesetzt werden. Meistens ist das Anliegen, Stressoren entgegen zu wirken oder die Leistung zu steigern.

Es sind weder besondere Kleidung noch Decken oder warme Socken nötig.
Sie können also in der Kleidung, in der Sie ins Büro gehen, gleich anschließend im Kurs erscheinen.

Es wird darauf geachtet, dass man in den Gruppensitzungen nicht persönliche Dinge offenbart.
Meinerseits werden auch keine persönlichen Fragen gestellt.
Outing soll in diesem Rahmen nicht stattfinden.
Auftretende Fragen werden auf einer allgemeinen Ebene beantwortet.
Für klärende Einzelgespräche in Zusammenhang mit dem individuellen Üben des autogenen Trainings halte ich Sprechstunde.
In einem Vier-Augen-Gespräch ist der Rahmen gegeben, in dem auch persönliche Dinge geäußert werden können.

Im Verlauf des Kurses werden auch allgemeine Kenntnisse über Prävention / Gesunderhaltung vermittelt.
Dieser Aspekt wird in den „Allergiker-Kursen“ fortgesetzt und vertieft.

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2.
An den Kurs „Autogenes Training“ anknüpfend halte ich Allergiker-Kurse ab, um einige weit reichende Kenntnisse zu Produkten zu vermitteln, die auf dem Gesundheitsmarkt ansonsten nicht so leicht zu bekommen sind. Auch diese Kurse sind für eine kleine Anzahl von Teilnehmern ausgelegt, damit sie individuell auf die Teilnehmer zugeschnitten werden können.

Nun kann man sich natürlich fragen, warum kommt ausgerechnet eine klinische Psychologin auf die Idee, sich mit Allergien zu beschäftigen? Ganz einfach, weil wir in unserer Ausbildung auch sehr viel über gleichzeitig mit psychischen Krankheiten auftretende körperliche Leiden lernen. Als ich immer häufiger mit solchermaßen erkrankten Patienten konfrontiert war, vertiefte ich meine Studien auf diesem Gebiet und fand evidence based medicine-Fachliteratur darüber, dass manche Lebensmittel und Inhaltsstoffe außer Allergien auch Depression, ADHD, ADD oder sogar Schizophrenie verursachen können. Und das sind nur einige wenige Beispiele, die ich hier herausgegriffen habe.

Außerdem geht es zum Beispiel einem Patienten sehr viel besser, wenn er erfährt,
welche Ernährungsumstellung er wählen kann,
um s o f o r t seine Herzrhythmusstörungen los zu sein,
und zwar ohne Medikamente,
so sie denn auf einem Allergie-Auslöser beruhen.
Diese Beschwerden können nämlich mitfolgend auch eine Angsterkrankung auslösen.

Ebenso können jüngere Frauen, die auf einmal an Inkontinenz leiden, massive Selbstunsicherheit entwickeln, die sie auch in der Arbeitswelt benachteiligt. Wenn im Einzelfall das entsprechende Allergen dann aus der individuellen Lebenswelt entfernt wird, ist die Inkontinenz wie weggeblasen und die Selbstunsicherheit mitfolgend leichter zu überwinden.

Bei meinen Privat-Patienten bespreche ich all diese Möglichkeiten der Ätiologie
im Sinne eines Gesundheits-Managements
und erteile auch Ratschläge im Sinne einer Ordnungstherapie.

Viele hatten sich schon längst mit Beschwerden abgefunden,
die mit unentdeckten Allergien zusammenhängen.

Viele sagten,
„das liegt bei uns in der Familie“,
"das hat mein Großvater auch gehabt“,
„das habe ich jedes Frühjahr“,
„das habe ich jeden Herbst“.


Prüfen Sie einmal,
ob bei Ihnen vereinzelt oder kombiniert
oder eventuell serienmäßig
unerklärlich anfallsweise
einige oder mehrere
der folgenden Symptome (hier alphabetisch, teils mit Synonymen, aufgezählt)
auftreten:

Absence, ADHS , ADS, Akne, Angstzustände, Aufmerksamkeitsstörung, Augenringe,
Apneu im Schlaf,
Arthritis- und Arthrose-Schmerzen,
Asthma,
Blähungen, Bluthochdruck,
Carpaltunnel-syndrom, Colitis ulcerosa,
Depression, Diarrhöe, Durchblutungsstörungen, Durchfall,
Fibromyalgie,
Gedächtnisstörungen, Geistesabwesenheit, Glaukom,
Herpes, Heuschnupfen, Hyperaktivität,
Inkontinenz,
Konstipation, Kopfschmerzen,
Migräne, Mischhaut, Missbrauch von Abführ- und Schmerzmitteln, Morbus Crohn, Morbus Rainaud, Müdigkeit, Muskelverspannungen, Mykosen,
Nebenhöhleninfektion,
Pilzerkrankungen der Haut und Nägel,
Restless-leg-Syndrom,
rheumatoide Arthritis,
Rückenschmerzen,
Schlafstörungen, Sklerodermie, Sehnenscheidentzündung, Sinusitis, Spannungskopfschmerzen,
Tagesmüdigkeit,
Tinnitus,
Unruhe,
Vasokonstriktion, vegetative Dystonie, Verstimmtheit, Verstopfung,
„Zappelphilipp“-Verhalten.

Wenn man schon nicht alles heilen kann, so kann man doch in erheblichem Maße lindern und bessern, falls man sich in die Bearbeitung dieser Aufgabe vertieft.


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