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Als Trauma-Arbeit biete ich Ihnen Somatic Experiencing (SE) ® an. SE® ist eine sehr achtsame und würdigende körperorientierte Methode zur Behandlung von Schock und Traumata. Behutsam wird mit traumatischen Erlebnissen gearbeitet , um den Zugang zu gesunden Bereichen wieder zu öffnen. Ziel ist es, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückzugewinnen und die Situation „neu zu verhandeln“ – ohne das Geschehene zu leugnen. SE® arbeitet jedoch weniger mit der Ursache des Traumas, sondern vielmehr mit den Körper-Reaktionen, die das Ereignis ausgelöst hat.
SE® geht davon aus, dass ein Trauma entsteht, wenn der Mensch durch Unfall, Naturkatastrophen, Gewalt, medizinische Eingriffe, Schwangerschafts- und/oder Geburtsprobleme, Vernachlässigung, schwere Krankheit, Tod eines nahen Menschen oder anderes in eine Art Erstarrungszustand gelangt. Damit verbunden ist meist ein Gefühl der Überwältigung und Hilflosigkeit. Das Nervensystem speichert das Erlebte als lebensbedrohlich und verharrt in dieser Situation. Somit ist es dem Betroffenen nicht mehr möglich, sein Leben erfüllt weiterzugehen. Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden und kann als eine biologisch unvollständige Antwort auf ein überwältigendes, lebensbedrohliches Ereignis verstanden werden.
Nach Schock und Trauma können sich sehr unterschiedliche Symptome zeigen, z.B. Schlafprobleme, Nervosität, Apathie, Empfindungslosigkeit, Überempfindlichkeit, ständiges Angespanntsein, Herzrasen, Blutdruckschwierigkeiten, Appetitschwankungen, unklare Schmerzen, Sexualitätsstörungen, Orientierungslosigkeit, Kontaktprobleme, Leistungsabfall, Depression, Angst- und/oder Panikzustände, Lernprobleme, Sprachschwierigkeiten, Zittern, Koordinationsunsicherheiten, Konzentrationsstörungen, Bindungsprobleme, Burnout, Aggressivität, Isolierung u.a. Der Körper reagiert, als würde die Bedrohung weiter bestehen.
Bei einem traumatischem Ereignis mobilisiert der Körper große Energiemengen und versucht, mit einer der drei folgenden Handlungsmöglichkeiten zu reagieren: Kampf, Flucht oder Totstellen. Wenn hierbei bereitgestellte Energien nicht verbraucht werden können, speichert sie der Körper. Dies kann zu den oben genannten Traumazeichen führen. Der Mensch „erstarrt“ und reagiert in der Folgezeit, als würde er noch immer bedroht. Oft koppeln sich bestimmte Sinnesreize mit dem traumatischen Ereignis – so kann es z.B. sein, dass ein bestimmter Geruch, eine Farbe, ein Geräusch oder anderes plötzlich wieder die während der Notsituation empfundene Hilflosigkeit und Überwältigung erleben lässt.
Mit Hilfe von SE® lassen sich diese gespeicherten Energien langsam und behutsam entladen, ohne in Gefahr zu kommen, neu traumatisiert zu werden. Ist das Erlebte nicht erinnerbar oder zu belastend, kann auch ohne Benennen des genauen Inhaltes – in sorgsamer Achtsamkeit der körperlichen und psychischen Reaktionen – gearbeitet werden. Ressourcen entwickeln sich und das Nervensystem lernt, flexibler zu werden. Gelingt es, schrittweise und vorsichtig die fehlenden biologischen Prozesse zu vervollständigen, öffnen sich Wege, um zu angeborenen Überlebens-Fähigkeiten zurückzufinden. Lähmung und Erstarrung können einem Gefühl von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude weichen. Das traumatisch Erlebte lässt sich „neu verhandeln“ und beherrscht nicht mehr weite Teile des Lebens. Die SE® –Therapie nutzt sowohl die Sprache der Empfindung, als auch der Körperwahrnehmung und wird meist über das Gespräch geführt.
Weitere Angaben nach § 5 TMG
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