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Mein therapeutischer Hintergrund ist die kognitive Verhaltenstherapie.
Grundgedanke der kognitiven Verhaltenstherapie ist, dass unser Empfinden und Verhalten zu einem großen Teil auf unseren bisherigen (Lebens-) Erfahrungen beruht und insofern "gelernt" ist.
Schwerpunkt der Verhaltenstherapie ist die Bearbeitung der aktuellen Lebenssituation. Über neue hilfreichere Lernerfahrungen können dysfunktionale, d.h. einschränkende oder belastende Gefühle und Verhaltensweisen verändert (sozusagen "umgelernt") werden. Die Therapie besteht in der Unterstützung des Verständnisses der eigenen Situation sowie der Initialisierung und Begleitung dieses Veränderungsprozesses.
In der Bearbeitung traumatischer Einzelsituationen oder stark prägender früher Erfahrungen arbeite ich je nach Indikation mit EMDR oder schematherapeutischen Methoden.
Das EMDR (eye movement desensitization and reprocessing) ist eine vergleichsweise schonende und nachhaltig wirksame Behandlung traumatischer Erlebnisse wie Unfälle, Überfälle, körperliche/sexuelle Übergriffe oder anderer einschneidender Erfahrungen. Mit Hilfe des EMDR können typische Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung deutlich abgemildert werden. EMDR gilt als wissenschaftlich anerkannt, seine besondere Wirksamkeit ist in zahlreichen Studien nachgewiesen. Inzwischen hat sich die Ausweitung des Anwendungsbereichs von der posttraumatischen Belastungsstörung auf Ängste, Phobien, Somatisierungen und Selbstwertstörungen etabliert.
Die Schematherapie ist eine neue Richtung der Verhaltenstherapie. Schemata werden als überdauernde Eigenschaften verstanden, die sich bereits in der Kindheit ausbilden und die dazu beitragen, dass Menschen im Hier und Jetzt ihre aktuellen Bedürfnisse nicht ausreichend gut kennen, wahrnehmen und erfüllen können. Ziel der Therapie ist es, zu lernen sich den eigenen Bedürfnissen adäquater zuzuwenden und diese besser zu erfüllen.
* Depression
* Ängste (Phobien, generalisierte Ängste, Prüfungsangst)
* Trauma (posttraumatische Belastungsstörung, Traumafolgestörungen)
* Schmerzstörungen, somatoforme Beschwerden sowie Umgang mit chronischen somatisch bedingten Schmerzen
* Zwang (Zwangsgedanken, Zwangshandlungen)
* arbeitsassoziierte Probleme (Stress / burnout / mobbing)
* Sucht (Nikotin, Internet, Glücksspiel sowie poststationäre Anschlussbehandlung bei Alkohol- und
Medikamentensucht)
* begleitende psychotherapeutische Behandlung bei koronaren Erkrankungen
Privat Versicherte haben in der Regel ein vereinbartes Kontingent an psychotherapeutischen Sitzungen zur Verfügung. Näheres regelt der entsprechend gewählte Tarif.
Wenn Sie beihilfefähig sind, können Sie zunächst fünf probatorische Sitzungen ohne Antrag wahrnehmen. Nähere Informationen sowie den Antrag für weitere Sitzungen können Sie sich über Ihren zuständigen Sachbearbeiter zukommen lassen.
Wenn Sie gesetzlich versichert sind ist abzuklären, inwieweit Ihre Kasse die Behandlungskosten übernimmt. Dies ist im Rahmen der sog. Kostenerstattung möglich. Für weitere Informationen und Unterstützung beim Antrag auf Kostenerstattung wenden Sie sich gerne an mich.
Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne unter den oben angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.
Sollten Sie mich nicht persönlich erreichen, können Sie gerne eine Nachricht auf der mailbox hinterlassen oder mir eine email schicken. Ich werde Sie zeitnah zurückrufen.
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