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Zu dick, zu dünn - nicht immer sind Ess-Störungen an der Skala der Waage ablesbar. Und nicht jeder, der regelmäßig seinen Ess-Gelüsten nachgibt und später seinen Kilos mit Diäten zu Leibe rückt, ist essgestört.
Es gibt Ess-Gestörte mit Unter-, Normal- oder Übergewicht. Zum Gewicht kommt etwas hinzu: Das Extreme, die Maßlosigkeit in Gedanken, Gefühlen und Verhalten, die Dauerbeschäftigung mit den Themen Essen, Aussehen und Gewicht.
Heute werden drei Arten von Ess-Störungen unterschieden:
(1) Magersucht (Anorexia nervosa)
(2) Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)
(3) Ess-Attacken (binge eating disorder)
Wenn das Essverhalten auffällig wird, reagiert das soziale Umfeld oft mit Ratlosigkeit, Unverständnis, Erschrecken. Hilfreich ist es, die Ruhe zu bewahren, sich nicht abzuwenden und weder zu bagatellisieren ('Normale Krise beim Heranwachsen! Gibt sich schon von selbst!') noch vorschnell zu etikettieren ('Schwere Störung! Kaum therapierbar!').
Ess-Störungen sind psychische Störungen mit Suchtcharakter, die ambulant oder stationär mit Psychotherapie behandelt werden. Welche Behandlung die richtige ist, ist individuell zu entscheiden. Es gibt unkomplizierte, innerlich gefestigte Ess-Gestörte, die ihr normales Leben für eine Behandlung nicht unterbrechen wollen. Es gibt aber auch Magersüchtige, die so ausgezehrt sind, dass sie parallel oder zunächst einmal medizinischer Betreuung bedürfen. Und es gibt Ess-Gestörte mit weiteren psychischen Störungen. Stationäre Behandlung ist immer eine Option und immer das 'schwerere Geschütz'.
(1) Erstgespräch / Anamnese
(2) ambulante Psychotherapie (Einzel- oder Gruppentherapie), anstelle einer stationären Therapie, als Überbrückung bis zum Beginn der stationären Therapie oder als Nachsorge
(3) Beratung / Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen bei der Suche nach einem geeigneten stationären Therapieplatz und in der Wartezeit bis zum Beginn der stationären Therapie
(4) Begleitung / Supervision für Selbsthilfe- und Angehörigengruppen
Studium von Psycholgie und Medizin; Diplom-Psychologin
Jahrgang 1953, verheiratet, Jungs-Mutter
Langjährige beratende und psychotherapeutische Tätigkeit in Beratungsstelle, vortherapeutischer Einrichtung, therapeutischer Einrichtung, psychosomatischer Klinik (Alkohol, Drogen, Ess-Störungen, Schizophrenie; Klienten im Alter zwischen 16 und 60)
seit 2007 Fachpraxis für Ess-Störungen
behördliche Zulassung für Psychotherapie gem §1 HPG (Heilpraktikergesetzt)
Aus- und Fortbildung in autogenem Trainig und Entspannungsverfahren, Gesprächstherapie, NLP, systemischer Transaktionsanalyse, Verhaltenstherapie
Weitere Angaben nach § 5 TMG
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