Eine Veränderung der Persönlichkeit oder des Verhaltens kann Rest- oder Begleiterscheinung einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns sein.
Diese Störung ist charakterisiert durch eine auffällige Veränderung des gewohnten prämorbiden Verhaltensmusters und betrifft die Äußerung von Affekten, Bedürfnissen und Impulsen. Eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten, des Denkvermögens und ein verändertes Sexualverhalten können ebenfalls Teil des klinischen Bildes sein.
Frontalhirnsyndrom
Leukotomiesyndrom
Lobotomiesyndrom
Organisch:
· Pseudopsychopathie
· pseudoretardierte Persönlichkeit
Persönlichkeitsstörung bei limbischer Epilepsie
Exkl.: Andauernde Persönlichkeitsänderung nach:
· Extrembelastung ( F62.0 )
· psychiatrischer Krankheit ( F62.1 )
Organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma ( F07.2 )
Persönlichkeitsstörungen ( F60-F61 )
Postenzephalitisches Syndrom ( F07.1 )
Anhaltende unspezifische und uneinheitliche Verhaltensänderung nach einer viralen oder bakteriellen Enzephalitis. Das Syndrom ist reversibel; dies stellt den Hauptunterschied zu den organisch bedingten Persönlichkeitsstörungen dar.
Exkl.: Organische Persönlichkeitsstörung ( F07.0 )
Das Syndrom folgt einem Schädeltrauma, das meist schwer genug ist, um zur Bewusstlosigkeit zu führen. Es besteht aus einer Reihe verschiedenartiger Symptome, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung, Reizbarkeit, Schwierigkeiten bei Konzentration und geistigen Leistungen, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen und verminderter Belastungsfähigkeit für Stress, emotionale Reize oder Alkohol.
Postkontusionelles Syndrom (Enzephalopathie)
Posttraumatisches (organisches) Psychosyndrom, nicht psychotisch
Rechts-hemisphärische organische affektive Störung
Organisches Psychosyndrom
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